4.57Gerechtigkeit für Opfer falscher Bankberatung
Eingestellt vonam 31.08.09in Wirtschaft via welt.de Neun zu zwölf ist der Zwischenstand im Duell Lehman-Opfer gegen Berater, Kunde gegen Bank. Neunmal gewannen in den letzten Monaten die Besitzer der wertlosen Lehman-Zertifikate vor Gericht, zwölf Mal behielten die Finanzinstitute die Oberhand. Was unter dem Strich nach einer Niederlage für die Verbraucher aussieht, ist eigentlich eine Sensation.Auf welt.de weiterlesen
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Kommentare zu Gerechtigkeit für Opfer falscher Bankberatung
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Dem Kommentar von " Onkel Otto " kann man nur beipflichten.
Waren die anderen Bänker vielleicht nur zu blöd um zu beurteilen, daß die "Fremdzertifikate" risikoreich und eigentlich nicht zu empfehlen waren, so hat der unsägliche Volks- und Raiffeisenbankenverbund ja höchst selbst diese DZ-Schrottfonds aus der Taufe gehoben und über ihre Verbundsbanken den diesen vertrauenden Kunden und Mitgliedern angedient. Dieses Verhalten ist eigentlich noch viel schlimmer als das der anderen Banken.
Leider machen da Volks- und Raiffeisenbanken keine Ausnahme. Trotz gegenteiliger Beteuerungen sind deren Bankberater immer noch provisionsgetriggert. D. h. im Vordergrund steht der Ertrag für die Bank. Der Kunde ist zum Zahlvieh degradiert. Auch die Bankenkrise hat noch nicht für ein Umdenken gesorgt. Also Vorsicht bei Empfehlungen für eine "sichere" Geldanlage! Hätte ich damals das gewußt, was heute bekannt ist, wäre mir Geldverlust und Kummer erspart geblieben. Und meine Hausbank wäscht ihre Hände immer noch in Unschuld, meint sie. Mal sehen, ob das nach meiner Klage anders aussieht.
Alle Welt spricht von Lehmann und Kaupthing. Dabei gab es einen Betrugsskandal unvorstellbaren Ausmaßes schon vor der Finanzkrise - in völlig ruhigem Umfeld. Und zwar ausgerechent bei den genossenschaftlichen Banken, die so gerne mit "Sicherheit", "Vertrauen" und "Finanzkrise nicht bei uns" werben.
Volks- und Raiffeisenbanken wurden nach eigenen PR-Berichten "nicht von der Finanzkrise überrascht". Kein Wunder: Als die Welt-Finanzkrise begann, waren die Genossen schon mittendrin in ihrer verbandseigene Krise, die zigtausende Anleger ihr Vermögen gekostet hat.
Doch das Desaster um die DG-Fonds wird von den Orange-Blauen Geldhäusern weiter unter den Teppich gekehrt.
In der Tat wird die Luft für zahlreiche Möchtegern-Manager in genossenschaftlichen Spitzenpositionen dünn.
Dass die genossenschaftlichen Karriere-Sprösslinge auf ganzer Linie versagt haben, wird immer deutlicher. Es ist sogar schon so offensichtlich, dass es mittlerweile von den ersten Politikern erkannt wird.
Raiffeisen würde sich im Grabe umdrehen!
In diesem Artikel wird Lars Hille vom Vorstand der DZ-Bank zitiert, der Beratungsgespräche am liebsten nur noch mit Rechtsbeistand führen würde. Dabei war es gerade die DZ-Bank, damals noch DG-Bank genannt, die ihre Kunden auf der Suche nach sicheren Altersvorsorgen massiv mit den DG-Anlagen hat reinlegen lassen - die Drecksarbeit haben die Volksbank-Berater vor Ort gemacht - den Schaden haben die Kunden. Aber auch da wendet sich nun llangsam das Blatt bei der deutschen Gerichtsbarkeit: Die Urteile fallen immer mehr zugunsten der Kunden, die auf den Leim geführt wurden. www.vertrauensschaden-bank.de Dass Herr Hille jammert, wundert nicht, denn mit jedem Urteil wird das Lügengebäude der DZ-Bank bröckeliger und sein Stuhl wackeliger. Jetzt ist es an der Zeit, allen Geschädigten offensiv das Geld zurückzugeben - das ist die letzte Chance, als Benkengruppe noch zu überleben!