Artikel Es geht munter weiter mit den Pleiten
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Seit Freitag ist’s
bekannt, den Jahresrekord bricht die regionale Bank aus Texas “Guaranty
Financial Group“. Sie ist nicht die erste Bank, die dieses Jahr pleite
macht, aber es ist zumindest in diesem Jahr der höchste Einzelbetrag
Neue Bankenpleite in den USA
Der
FDIC begibt sich in aller Eile nach Texas – obwohl es “nur“ um 16
Milliarden Dollar geht – aber bekanntlich zieht eine Pleite die Nächste
nach sich. Noch ist Ben Bernanke nicht wieder am Weinen – aber was
nicht ist, kann noch werden.
Während in Texas ein weiteres
Bank, die „Guaranty Financial Group“ wackelt, ist die Chefin des FDIC
Sheila C. Bair an der Seite des Chefs der Federal Reserve Ben Bernanke
gezwungen vor dem Finanzausschuß in Washington Rede und Antwort zu
stehen
In Dallas /
Texas teilte die Guaranty Financial am Freitag mit, daß eine kritische
Unterkapitalisierung der Bank vorliegt, zu der Abschreibungen auf
Hypotheken besicherte Wertpapiere in der Höhe von mehreren Milliarden
geführt haben. Aussichten auf eine Unterstützung durch die Aktionäre
und auf einen hinreichenden Kapitalzufluß gelten als äußerst
unwahrscheinlich. Die Geschäftsleitung der Bank rechnet daher mit dem
Ende des Bankhauses. Die FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation),
so verlauten die Quellen, sei bereits um Übernahme der
Unternehmensführung gebeten worden.
Damit stellt der
Untergang der Guaranty Financial Group mit einer Summe von 16
Milliarden Dollar in diesem Jahr die größte Bankenpleite innerhalb der
USA dar.
Bankenpleiten
haben jedoch häufig einen Domino-Effekt und erneut zeigt sich, daß
Hypotheken besicherte Wertpapiere, die wohl wieder Papiere ohne Wert
waren, den Reigen weiterer Crashs eröffnet, solange bis durch den
Ausfall einiger Banken dieser Größenordnung auch Großbanken erreicht
werden. Rücklagen dürften seit dem letzten Krisen-Höhepunkt kaum
vorhanden sein, um den Crash einiger mittlerer Finanzinstitute zu
verdauen. Es bleibt abzuwarten, wann diese Welle auch über den Teich
schwappt.
Es steht nur zu
befürchten, daß der Baron aus Deutschland mit dem von Linklaters
verfaßten Banken-Kontroll-Gesetz völlig die Fäden und die Gelder aus
der Hand gegeben hat. Alleine die Hypo-Real-Estate hofft noch Hände
ringend, daß sich vergebene Kredite nicht als uneinbringlich erweisen
und bestehende Besicherungen sich als real erweisen.
Wie real, das
wird die Zukunft zeigen müssen – ein Übergeben fauler Papiere an eine
“Bad-Bank“ sollte nicht hinter dem Rücken der Öffentlichkeit erfolgen.
Und angesichts dieses Fotos stelle ich den Lesern von Politik-Global die Frage auf Ehre und Gewissen:
Würden SIE diesem Mann ihr eigenes Geld anvertrauen ?
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http://www.politikglobal.net/
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