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Artikel Jürgen Rüttgers, die Rumänen, die Chinesen und die Medien

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Jürgen Rüttgers, die Rumänen, die Chinesen und die Medien

Gefunden unter: http://pressemitteilung.ws/node/169139


Keine Frage, Rüttgers hat etwas unverzeihliches getan. Unverzeihlich deshalb, weil es tief in seine Seele blicken lässt. Solange unverzeihlich, bis er wahre Reue und Besserung zeigt. Dazu gehörte weitaus mehr als ein paar Floskeln der Entschuldigung, denn im Grunde ist Rüttgers nur Rüttgers gewesen, als er die Ungeheuerlichkeiten von sich gab.


Nun darf man nicht meinen, ihm seien diese Dinge herausgerutscht. Rüttgers ist viel zu sehr PR-Mann, als dass ihm so etwas herausrutschen würde. Diese Worte waren kalkuliert. Darauf gerichtet, den Schulterschluss mit deutschen Arbeitern und Arbeitslosen zu suggerieren: "Sehet her, Ihr habt Zukunft! Nix mit Billigarbeitsländern, die Leute dort sind doch viel zu lahm und zu blöd! Wir machen den Investoren klar, dass hier in Duisburg besser als irgendwo anders produziert werden kann!" So sollte die Botschaft ankommen, diese Botschaft war kalkuliert.


Nicht kalkuliert war, dass diese Worte an die große Glocke geraten könnten. So hatte Rüttgers sich das nicht vorgestellt gehabt. Vermutlich war er kurz zuvor noch in einem Second-Hand-Bekleidungs-Shop, um auch den passenden Outfit für den Schulterschluss mit denen zu haben, gegen die seine Politik doch gerichtet ist.


Rüttgers hat bewiesen, dass er jedem alles erzählt, um Stimmen einzufangen, er hat bewiesen, dass er zu diesem Zwecke auch andere durch den Dreck zu ziehen bereit ist. Der Mann hat sich restlos disqualifiziert, ist politisch untragbar.


Dass die Medien nun so auf ihn losgehen, ist dennoch heuchlerisch hoch zehn: Im Prinzip hatte Gerhard Schröder sich ähnlich über die Arbeitslosen geäußert, wie Rüttgers sich nun über die Rumänen, als Schröder das Volk auf Hartz-IV einstimmen wollte. Damals wurde das von den Medien nicht als Eklat gewertet, es wurde zitiert. Nun, nichts gegen Rumänen, es ist ungeheuerlich, sie so zu verunglimpfen, aber bei Ablehnung von Rassen- und Nationalitätenhass muss man doch fordern, dass der deutsche Arbeiter/Arbeitslose zwar nicht mehr, aber eben auch nicht weniger wert zu sein hat als die rumänischen Kollegen.


Dass Schröder menschenverachtend auf deutsche Arbeitslos hackte, wurde nicht nur nicht kritisiert, sondern als Meilenstein moderner Wirtschaftspolitik verklärt, und vielleicht spielte das auch eine Rolle dafür, dass Rüttgers es nun wagte, sich an den Rumänen zu vergehen. Gleiches Recht für alle, brauchte er nur zu sagen, was Schröder mit den deutschen Arbeitslosen machen durfte, werde er doch wohl mit rumänischen Arbeitern machen dürfen!


Bleiben noch die Chinesen. Nun gut, ausländische Finanzinvestoren als Haie oder Heuschrecken zu bezeichnen, gehört mittlerweile zum guten Ton der Politiker, die Politik für die Reichen machen, aber sozial scheinen wollen. Da China mit den Menschenrechten nicht gerade zimperlich umgeht, konnte Rüttgers alles in allem wohl meinen, sich da mehr herausnehmen zu können als etwas bezogen auf US-Investoren.


Vertan, vertan Jürgen Rüttgers, die Chinesen sind sehr nachtragend, die deutsche Wirtschaft will keine nachtragenden Chinesen, also, Jürgen Rüttgers, müssen Sie nun richtig Kloppe bekommen! Zum Wohl der deutschen Wirtschaft!


Der eigentliche Skandal ist ein anderer: Dass in NRW schrecklichste Staatsverbrechen geschehen, dass Jürgen Rüttgers, Roswitha Müller-Piepenkötter und Ingo Wolf dazu schweigen, obwohl angeschrieben, ist bei den Medien längst angekommen.


Aber das stört sie nicht. Morde und absichtliche Falschverurteilungen wegen Mord sind belanglos für die deutschen Medien, das ist der Skandal.


Hier geht es zu einem Fall, den die deutschen Medien verschweigen:


http://wp.me/pzW3K-bn


Winfried Sobottka, United Anarchists


67 Kommentare

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Kommentare zu Jürgen Rüttgers, die Rumänen, die Chinesen und die Medien

 

journalistjournalistam 20.09.09


"Das_Gewissen", Sie sind im Internet als permanenter Stalker des Sobottka bekannt, dennoch bin ich nicht Sobottka.

Sobottkas Argumentation finde ich einwandfrei schlüssig, was die Unschuld von Philipp J. angeht:

LINK

Wäre sie nicht schlüssig, würde man sie widerlegen, hätte dann eine Menge Ärger weniger. Doch was tut man? Die Verantwortlichen verweigern jede Stellungnahme, und solche leute wie Sie stalken gegen Sobottka. So reagiert man doch nur, wenn die Argumente fehlen, oder wann tut man das sonst?

journalistjournalistam 20.09.09


"Das_Gewissen", Sie fallen überall, wo Sobottka schreibt, als sein Stalker auf, aber das ändert nichts daran, dass ich nicht Sobottka bin.

Dennoch kann zum jetzigen Zweifel mehr daran bestehen, dass Sobottka hinsichtlich seiner Anschuldigungen Recht hat: Hätte er Unrecht, würde man ihn einmal argumentativ widerlegen, hätte dann seine Ruhe. Was aber tut man? Die Verantwortlichen verweigern Stellungnahmen, und solche Leute wie Sie stalken ohne Ende gegen ihn.

Ich finde folgende Argumentationen sehr schlüssig, Sie nicht?

Zitat aus dem "Anarchisten-Boulevard":

Dass er es nicht gewesen sein kann, ergibt sich in doppelter Hinsicht:

1. Man fand keine Spuren von ihm am Tatort, obwohl er einen Metzelmord in Rage begangen haben soll – außer angeblich an einem Lichtschalter, den die Polizei ausgebaut hatte.

2. Nadine O. hatte sich nicht gewehrt – ihre Leiche zeigte keinerlei Spuren von Abwehrverletzungen, auch hatte Philipp J. kein zerkratztes Gesicht oder ähnliches, auch waren an Nadine O. Leiche keine Spuren von Philipp J. zu finden gewesen.

1. Ihr wurde mehrmals mit einer Taschenlampe ins Gesicht geschlagen, ohne dass sie das Bewusstsein zu verlor. Dabei hätte sie zumindest abgewehrt – außer, sie war gefesselt.

2. Das Bewusstsein soll sie erst infolge des Drosselns mit dem Kabel verloren haben, muss also auch das Drosseln zunächst noch bewusst erlebt haben. Niemand kann einen bewegungsfähigen Menschen mit einem Kabel bewusstlos drosseln – bei einem solchen Angriff wehrt ein Mensch sich instinktiv, entfaltet Kräfte, die er sonst nicht entfalten könnte (körpereigenes Doping), ist schneller, als er es sonst sein könnte – und zielt INSTINKTIV auf die Zerstörung des Angreifers. Nadine O. hat aber gar nichts gemacht – sie muss also gefesselt gewesen sein.

3. Dass es am ganzen Tatort nicht einmal Mikrospuren von Philipp gab, ist in Anbetracht heutiger Kriminaltechnik auch schon der sichere Beweis dafür, dass er gar nicht dort gewesen war.

Das_GewissenDas_Gewissenam 20.09.09


Nun mag man Sobottkas, alias Journalist, Ansichten teilen oder auch nicht, aber Rüttgers hat sich unstreitig in der Wortwahl vergriffen, was man nicht mit solchen "Argumenten" unterstreichen kann.

Zitat Sobottka:
"Der eigentliche Skandal ist ein anderer: Dass in NRW schrecklichste Staatsverbrechen geschehen, dass Jürgen Rüttgers, Roswitha Müller-Piepenkötter und Ingo Wolf dazu schweigen, obwohl angeschrieben, ist bei den Medien längst angekommen.
Aber das stört sie nicht. Morde und absichtliche Falschverurteilungen wegen Mord sind belanglos für die deutschen Medien, das ist der Skandal."

Solche Aussagen sind nicht im geringsten besser als die von Rüttgers. Zudem maßt sich Sobottka so einige Titel an, z.B. Sprecher von United Anarchists, Messias, Prof. Dr. jur. und nun will der diplomierte Ladenhüter auch noch Journalist sein. Die ganze Wahrheit erfährt man aber hier:

LINK

LINK

El_SalvasEl_Salvasam 11.09.09


Sehr sachlich ist eure dabatte aber nicht, vor allem die von Zero vorgebrachten thesen bestehen leider fast ausschliesslich aus beleidigungen und haben keinerlei Sachbezug. Ich bitte um Argumente, warum die These(n) von Journalist falsch sein sollen.

zero1000zero1000am 06.09.09


journalist - Dummheit ist nicht strafbar - sei froh drum!

journalistjournalistam 06.09.09


z1000, tun Sie doch nicht so, als ob Sie irgendetwas studiert hätten. Sie sind nach der Realschule zur Polizei gegangen und letztlich beim Staatsschutz gelandet. Bringen Sie doch argumente anstatt von anwürfen: Die Definition der Arbeitsproduktivität ist so, wie von mir angegeben, nicht anders.

Übrigens ist der folgende Link im Artikel oben der wichtigste, ich zitiere:

Hier geht es zu einem Fall, den die deutschen Medien verschweigen:

LINK

zero1000zero1000am 06.09.09


>Herr journalist - nochmal - das 1. Semester Volkswirtschaft oder Betriebswirtschaft besteht aus mehr Vorlesungen, als aus einer! Ihr Beispiel ist noch nicht mal BILD-reif, sondern zeugt nur von Ihrer, noch nicht mal minimalsten Kenntnis!
Ich brauche keinen Wahn zu haben, wenn SIE der sind, den SIE verleugnen!

journalistjournalistam 06.09.09


z1000, Sie leiden erkennbar an dem Wahn, überall Sobottkas zu sehen. Auch haben Sie immer noch nichts anderes als leere Worte zu bieten.

Die Arbeitsproduktivität ist definiert als Arbeitsergebnis (Output) geteilt durch eingesetzte Arbeitstunden (Input an Arbeit). Im Ergebnis hat man z.B. 20 Stühle pro Arbeitsstunde, oder 0,02 Autos pro Arbeitsstunde, wobei die Zahlen nur beispielhaft sind, also nicht den aktuellen Tatsachen entsprechen müssen.

Dass verbesserte Produktionstechnik dazu führt, dass pro Arbeitsstunde mehr hergestellt wird, weiß jedes Kind.

Was wollen Sie also?

Übrigens ist der folgende Link im Artikel oben der wichtigste, ich zitiere:

Hier geht es zu einem Fall, den die deutschen Medien verschweigen:

LINK

zero1000zero1000am 06.09.09


Herr Sobottka - oder Ihro hochwohlgebohrte Merkwürden journalist - lernen SIE erstmal die Zusammenhänge zwischen Arbeitsproduktivität und technologischem Fortschritt kennen ubnd die möglichen Abhängigkeiten, nachdem SIE den Begriff der Arbeitsproduktivität BEGRIFFEN haben, dann können SIE von Sachlichkeit reden - vorher nicht - Wiki kann ein Einstieg sein!
.

journalistjournalistam 06.09.09


zero1000, Ihre platten Unverschämtheiten können meine sachlichen und nachvollziehbaren Ausführungen nicht herabsetzen.

Sie zeigen nur, dass Sie die Waheheit hier unterdrücken wollen, und jeder kann aich denken, was das über Sie aussagt.

zero1000zero1000am 06.09.09


journalist - ich würde das 1. Semester Volkswirtschaft nochmal wiederholen!

journalistjournalistam 06.09.09


zero100, ich sehe keinen Sinn darin, auf Ihre anwürfe einzugehen. Offenbar ist es Ihre vermutlich bezahlte Rolle, mit Difafmierung und sinnlosen Beiträgen kritische Information zu übertönen und kritische Diskussion kaputt zu machen.

zero1000zero1000am 06.09.09


journalist - doch hoffentlich kein berufsbezogener Nick - haben SIE eigentlich Ihren eigenen Blödsinn mal gelesen - zB.: Wenn das bildungspolitische Gerede der FDP tatsächlich ernst zu nehmen wäre............. ! Wenn nicht - TUN - oder Ihren Nick ändern in den, der SIE sind, Herr Sobottka!
Im Übrigen habe ich IHNEN auf Ihre Frage geantwortet!

journalistjournalistam 06.09.09


Wir erleben seit Jahren folgendes:

1 Technologischer Fortschritt bewirkt eine stetig steigende Arbeitsproduktivität, das heißt, für die Erstellung einer bestimmten Marktleistung werden immer weniger Arbeitskräfte benötigt.

2. In Deutschland erfolgt eine permanente Umverteilung von unten nach oben: Sozialleistungen werden gekürzt, "Armensteuern" wie MwSt, Energiesteuern, Tabaksteuer werden erhöht, Einkommens- und Kapitalsteuern gesenkt.

Durch diese Umverteilung wir die Binnennachfrage permanent reduziert, weil man denen, die ihr Geld in den Konsum stecken (würden), Geld weg nimmt und es denen gibt, die es in Kapitalanlagen stecken.

3. Der Abbau von Handelschranken hat zu direkter Konkurrenz mit Billiglohnländern geführt, in denen heute schon praktisch Sklaverei herrscht, in denen niedrigere Lebenshaltungskosten jedenfalls weitaus geringere Löhne ermöglichen.

Das alles macht die Superreichen reicher und reicher, treibt Arbeitslosigkeit, Lohndumping und soziales Elend immer höher.

Auch diese einfachen Zusammenhänge werden von den Medien aber nicht diskutiert, weil die Medien den Superreichen hörig sind, ebenso wie die Parteien CDU/CSU/FDP/SPD und DIE GRÜNEN.

journalistjournalistam 06.09.09


Kennen wir uns, zero1000? Ich glaube es nicht, denn ich kenne niemanden, der so gehässig und sinnlos schreiben würde wie Sie. Ich google regelmäßig unter Winfried Sobottka, und mir ist aufgefallen, dass er mit sehr unsauberen Methoden bekämpft wird. Darüber habe ich unter web.de schon geschrieben. Mir ist auch aufgefallen, dass seine Vorwürfe, der Staat decke Grauensmörder und die Justiz sei auf systematischen Rechtsbruch ausgelegt, zwar plausibel belegt sind, aber im Internet bisher nicht widerlegt werden konnten.

LINK

zero1000zero1000am 06.09.09


google mal nach winfried sobottka

zero1000zero1000am 06.09.09


Wo steht denn in diesem Artikel was über die FDP?

RenePrueferRenePrueferam 06.09.09


So ist es!

karlweberkarlweberam 06.09.09


Rüttgers bezog sich auf den Rückzug von Nokia aus Bochum
und auf das neue Werk in Rumänien. Da hängen tatsächlich
viele herum. Aber deswegen: Aus den versprochenen 3500
Arbeitern sind nur 1700 geworden. 600 Entlassungen hat
es gegeben. Seit der Wekseröffnung liegt Nokia in erbittertem
Clinch mit regionalen Gewerkschaften. Das hat "Arbeiterführer" Rüttgers nicht gesagt.
Das "Wunder von Klausenburg" zeigt: Handys lassen sich selbst mit rumänischen Löhnen nicht zu konkurrenzfähigen
Kosten für den Weltmarkt produzieren. Das ist bitter auch für
Rüttgers. Denn was jetzt mit niedrigen Löhnen in Rumänien
nicht funktioniert, das kann zu höheren in Bochum wohl
tatsächlich auch nicht funktioniert haben. Damit wären
nicht "faule Rumänen" das Thema. Sondern die schlechten Arbeitsmarktchancen für angelernte Mitarbeiter.
Sie sind der Konkurrenz international nicht gewachsen.
Dazu äußert sich keiner im Wahlkampf. Stattdessen wird
schwadroniert.

journalistjournalistam 06.09.09


Wenn das bildungspolitische Gerede der FDP tatsächlich ernst zu nehmen wäre, dann wäre es nötig, sie zu wählen. Falls ich nichts übersehen habe, geht keiner der Kommentare hier auf den Inhalt des Artikels ein.

Abgesehen davon, dass unverständlicherweise "diskutiert" wird, ob Rüttgers Worte womöglich doch berechtigt gewesen seien.

Es liegt nahe, von einer geistigen Unfahigkeit des deutschen Volkes auszugehen, anderes als einfachste Aussagen geistig aufzunehmen.

Entsprechend muss man dem Rüttgers zumindest bestätigen, dass er insofern auf das Volk eingegangen ist: "Rumänen scheiße, deutsche Arbeiter gut!" "Wenn Chinesen nicht kapieren, dann wir sie würgen!"

Armes Deutschland, glückliches Rumänien.


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