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Zivilcourage – jeden Tag!

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Zivilcourage – jeden Tag!

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Ivana
am 17.09.09in Politik via abendzeitung.de

Nach dem tödlichen Angriff auf Dominik Brunner sagen Münchner, warum Mut und Haltung für sie so wichtig sind. „Zivilcourage zeigen“ kann man auch mit dem Aufkleber der AZ, der heute der Printausgabe beiliegt.

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14 Kommentare

Kommentare zu Zivilcourage – jeden Tag!

 

20SOAHC1220SOAHC12am 17.09.09via Abendzeitung


Fordern sie vor allem die vorgelagerte Zivilcourage, vor allem von Richtern, Polizei, Sozialarbeiter, Rechtsanwälte, Geschäftsinhaber, Verkäufer, Lehrer – und vor allem von euch – der Presse! Zivilcourage ist am Anfang einer kriminellen Karriere dieser Täterkreise am wichtigsten und gefordert und nicht am Ende mit den vorhersehbaren Gewalt-Exzess!
Alle diese "Kriminellen" waren sehr früh auffällig (notorische Schulschwänzer, Schulhofschläger, jugendliche Alkoholexzesse, Ladendiebstahl usw.) und nur da ist der couragierte Eingriff wichtig und die Wegweisung für die Zukunft möglich! Prangern sie die Elternhäuser als Mittäter an, die solche "Kinder und Jugendliche" in die Gewalttätigkeit treiben und sich aus jeder Verantwortung stehlen und deren Interesse für das Kind sich nur auf den Bezug des Kindergeldes beschränkt!

AZ-RedakteureAZ-Redakteuream 17.09.09via Abendzeitung


Liebe Leser von abendzeitung.de,
Ihre Zuschriften zeigen uns, dass zum Thema Zivilcourage noch lange nicht alles gesagt ist. Einige von Ihnen berichten über persönliche Erfahrungen – sind selbst Opfer geworden oder haben Zivilcourage gezeigt. Manche haben geholfen und schlechte Erfahrungen gemacht. All diese Geschichten machen uns neugierig. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns ausführlicher von Ihren Erlebnissen berichten. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an lokales@abendzeitung.de, am besten mit einer Telefonnummer, über die wir Sie erreichen können.

TomasTomasam 17.09.09via Abendzeitung


Die Aktion ist gut, wird aber für mich wenig bringen. Wenn ich sehe und auch selbst erlebe, dass die Polizei gerade dann länger zum Ort des Geschehens braucht, wenn es nach Ärger riecht, dann frage ich mich, warum ich als Bürger dann solange für die Polizei in die Bresche springen muss?
Immer wieder hat die Polizei ausreden parat - meiner Meinung nach ist hier entweder Angst oder keine Lust sich mit eine Schlägerei auseinanderzusetzen der Hauptgrund. Das aufräumen hinterher ist da viel einfach - in der Regel bleibt da noch das Opfer über und der macht ja sowieso kein Ärger (mehr).
Wie ich am eigenen Leib erleben durft, wurde sogar der Spiess umgedreht und wir zu zweit hätten eine Gruppe von fünf Personen angegriffen und beschimpft und den Ärger angezettelt. Konsequenz: Die Rechtsschutzversicherung hat nicht gezahlt, da ich ja als Täter beschuldigt wurde. Ich durfte alles alleine bezahlen - Ende der Geschichte: Einstellung des Verfahrens und aber auch ein Vermerk bei der Polizei über einen "Vorfall" (wie lange der drinnen bleibt, weiss ich garnicht mal).

Seit dieser Sache zweifel ich an der "Polizei, Dein Freund und Helfer" und frage mich, in welche Richtung die Polizei geht.

ClaudiaClaudiaam 17.09.09via Abendzeitung


Jeder kann Opfer werden, auch Sie. Da klappt das mit dem Wegsehen dann nicht, aber vielleicht haben Sie Glück und jemand hilft Ihnen.

ClaudiaClaudiaam 17.09.09via Abendzeitung


So ein Quatsch.
1. Wenn ein Chef Sie rausschmeißt, dann kriegen Sie vom Arbeitsamt keine Sperre.
2. Bei Kinder kann man sehr oft hören, ob das nur trotziges Wutgeschrei ist, oder ob sie Angst und Schmerzen haben.
3. Wenn Sie die Polizei holen, weil Sie irgend einen Verdacht haben, dann müßen Sie den Einsatz nicht zahlen, auch wenn es sich herrausstellt, dass nichts passiert ist. Die Polizei sagt selbst, lieber einmal zu viel anrufen, als einmal zu wenig.
Nur wenn sie aus Spass Einsätze auslösen, dann können Ihnen evtl. die Kosten auferlegt werden.
Also es gibt keine Entschuldigung fürs Wegschauen.

BikebaerBikebaeram 17.09.09via Abendzeitung


"Die Polizei kam nicht" : Logisch, Gefahr im Verzug, Im Notfall muss sich der Bürger halt selber helfen, ist doch nicht zuviel verlangt, wir sind schließlich auf der zweisprurigen Ausfallstraße mit der Radarfalle präsent! Man muß schließlich Prioritäten setzen. Irgendwo muss die Kohle für die Pension ja herkommen:

BikebaerBikebaeram 17.09.09via Abendzeitung


Alles andere hätte Schreibkram von den Beamten gefordert. Wahrscheinlich war es kurz vor Schichtende, Mutti wartet. Mein Gott, wie mich das alles ankotzt!

editheditham 17.09.09via Abendzeitung


Zivilcourage kann gefährlich sein - und es ist absolut menschlich, dass man sich vor Gefahr schützen möchte. Deshalb muss aufgeklärt werden, wie man in solchen Fällen richtig handelt! Von Polizeiruf über Verbündete suchen über Ablenkungsmanöver inszenieren und und und.. Der Ruf "Polizei kommt" kann Wunder wirken! Ich denke nicht, dass die meisten Leute wirklich gleichgültig sind - die äußere Gleichgültigkeit ist eher Fassade dafür, dass man nicht weiß, was man tun soll! Eine Aufklärungskampagne "Gib Gewalt keine Chance" mit einem Etat wie für die Aids-Aufklärung würde sehr viel bewirken. Denn die Gewalttätigen sind in der deutlichen Minderheit! Zivilcourage ja - aber richtig - und wo lernt man das???

BikebaerBikebaeram 17.09.09via Abendzeitung


Die Polizeipräsenz, die gerstern bei der Trauerfeier anwesend war, hätte ich mir bei dem Totschlagsdelikt gewünscht. Zivilcourage hin oder her: Die Polizei wurde rechtzeitig informiert. Ich verstehe auch den Eigenschutz der Polizeibeamten. Aber selbst zu spät kommen und dann noch die Zivilcourage der Passanten einfordern, bzw von der eigenen Unzulänglichkeit auf Fehlverhalten der Passanten zu verweisen, finde ich mehr als billig. Meine größte Hochachtung gilt dem Opfer. Er hat (rechtzeitig) die Polizei informiert und fühlte sich wahrscheinlich auch deswegen auf der sicheren Seite. Das ist ein tödlicher Trugschluß. Merke: Die Polizei ist dann präsent, wenn keine (absolut keine) Gefahr droht. Zivilcourage, wenn man selbst nicht dabei stirbt, endet in einer Anzeige wg Körperverletzung der Täter. Logische Schlußfolgerung: Willst du weiterhin unbehelligt leben, dann schau weg!! Traurig, aber Realität.

IvanaIvanaam 17.09.09via Abendzeitung


Die wenigsten zeigen Zivilcourage!Die meisten denken da an sich,des geht sie ja eh nichts an,das ist denen ihre sache u.s.w.Letztes Jahr am 4.Okt.08. es war ein Samstag abend da sah ich wie ein Mädchen die Rolltreppe nach oben lief um von da wegzukommen ihre Freundin hielt sie auf bis der ihr Freund kam und sie zwang wieder mit der Rolltreppe runterzufahren.Er schlug sie sehr oft und das sehr Brutal,packte sie an die Haare und Schlug ihren Kopf gegen die Mauer.
Der U-Bahnhof am Nürnberger Hauptbahnhof war sehr voll die Leute waren nur am Gaffen,keiner half.Ich schickte meine beste Freundin zum U-Bahnfahrer der die Polizei rufen sollte dies auch tat,ich ging daszwischen obwohl der junge Mann um die 18-20 Jahre mir drohte ließ ich mich nicht einschüchtern,seine Freunde meinten das regeln die unter sich,die Freundin von dem geschlagenem Mädchen half ihrer Freundin auch nicht,ich meinte zu ihr dann auf so eine Freundin wie Dich kann sie getrost verzichten Du schaust zu wenn der sie verprügelt?Sie solle sich schämen und seine Freunde auch das die nicht eingreifen.Die Polizei kam nicht,ich als Frau auch noch 80%Schwerbehindert ging dazwischen damit er von dem Mädchen ablässt und keiner wollte helfen obwohl jeder helfen hätte können und solche Leute die tatenlos zusehen sollten mitangeklagt werden.Das ist beschämend!Die Täter hätten keine Chance wenn jeder sofort einschreitet und hilfe holt,so etwas wie dem armen Herrn Brunner hätte niemals passieren dürfen wenn die gaffer nicht zu feige wären um zu helfen.Jeder sollte sich schämen der nicht anderem hilft,jeder sollte mal daran denken es kann jeden von uns mal treffen das wir verprügelt werden und andere schauen tatenlos zu,wie würde sich jeder einzelne fühlen?Erwartet keine hilfe von anderen wen Ihr keine hilfe gebts!
Zeigt alle Zivilcourage,die Täter müßen sehen das die keine Chance mehr haben!

grantlergrantleram 17.09.09via Abendzeitung


Gute Idee, liebe AZ. Aber wenn ich im Notfall einen Pfefferspray einsetze, stehe ich selbst vor Gericht. Natürlich werde ich sofort die Polizei rufen, aber zu weiteren Maßnahmen bin ich bei der derzeitigen Gesetzgebung nicht bereit.

SchneewittchenSchneewittchenam 17.09.09via Abendzeitung


Bei der heutigen Arbeitsmarktlage, die durch unsere Politik und unsere gierigen Manger so geworden ist, wird sich wohl jeder zweimal überlegen ob er gegen den Chef den Mund auftut. Der kann sich dann nämlich gleich eine neue Arbeit suchen. Sollte er älter sein (über 30 Jahre) kann er das sowieso vergessen. Wenn derjenige durch eine solche Bemerkung gegenüber seines Chefs arbeitslos wird, bekommt er vom Arbeitsamt garantiert eine Sperrzeit von drei Monaten auferlegt. Er kann dann also für seine Zivilcourage verhungern, durch das ach so gute Gesetz. Das gleiche gilt für brüllende Kinder. Zu ersten dürften die wenigsten Leute mitkriegen wenn unter Tags Kinder brüllen, denn wir müssen ja alle arbeiten. Zudem du lieber Gott ich kann doch nicht bei jedem trotzigen Kindergebrüll die Polizei holen. Ich hatte selbst Kinder und weiß wie trotzig diese reagieren können, wenn sie was nicht gleich bekommen. Sollte ich dann die Polizei holen und es stellt sich heraus, daß dies vergebens war, so kann ich womöglich noch den Einsatz bezahlen. Das gleiche gilt für den Sanitäter. Also, was soll denn das?

TatsacheTatsacheam 17.09.09via Abendzeitung


Habe selbst einmal beherzt zugegriffen.
Tatort eine schummrige Ecke bei einer Kneipe um 23 Uhr.
Ich komme um die Ecke, eine junge weibliche Person liegt am Boden und wird mit Fußtritten von einem Jugendlichen mehrmals am Kopf und Körper getroffen.
Vier weitere Jugendliche stehen am Tatort und sehen zu.
Von hinten, am Kragen reiße ich den Täter vom Opfer weg und zerre ihn 30 m mitten auf eine beleuchtete und gut befahrene Kreuzung.
Bitte ein gerade vorbeifahrendes Taxi die Polizei zu rufen.
Stehe mitten in der Kreuzung, Autos fahren vorbei, keiner bleibt stehen oder fragt was los ist.
Der Täter ist total perplex, habe ihn jetzt von vorne am Hemd und drehe zu.
Jetzt kommt die jugendliche Gruppe zu mir, mitten auf die sehr gut beleuchtete Kreuzung. Jetzt beginnt der kleinste von allen ca. 16 Jahre alt gegen mich zu stänkern, mit dem ausgestreckten Arm halte ich den Täter fest und wehre die Attacken des Aufmüpfigen mit dem Täter ab, indem ich mich immer so drehe das ich den Rücken frei habe.
Jetzt kommt der Hammer, die vorher am Boden mit Füßen tracktierte weibliche Person, geht auch auf mich los. Sie ist die Freundin des Täters.
Mein Schutz scheint zu sein, ... wir stehen alle mitten auf der beleuchteten Kreuzung und Autos fahren an uns vorbei.
Die Polizei kommt nach relativ kurzer Zeit.
Die Polizeibeamten steigen aus und gehen auf mich los, weil sie meinen ich bin der Aggressor. Erst durch lautes Schreien, daß ich sie über einen Taxifahrer gerufen habe lassen sie von mir ab und ich löse den Griff von dem Täter.
Die Polizei nimmt die Personalien von dem von mir übergebenen Täter auf und stellt fest, er ist bereits Amtsbekannt und wird ins Polizeiauto verfrachtet.
Ein Polizist fragt mich nebenbei was vorgefallen ist, von mir werden keine Personalien, Namen etc. aufgenommen, auch nicht zu einer späteren Zeugenaussage.
Ein Polizist sagt, ich kann gehen, werde nicht mehr gebraucht, dass wars.

IvanaIvanaam 17.09.09via Abendzeitung


Die wenigsten zeigen Zivilcourage!Die meisten denken da an sich,des geht sie ja eh nichts an,das ist denen ihre sache u.s.w.Letztes Jahr am 4.Okt.08. es war ein Samstag abend da sah ich wie ein Mädchen die Rolltreppe nach oben lief um von da wegzukommen ihre Freundin hielt sie auf bis der ihr Freund kam und sie zwang wieder mit der Rolltreppe runterzufahren.Er schlug sie sehr oft und das sehr Brutal,packte sie an die Haare und Schlug ihren Kopf gegen die Mauer.
Der U-Bahnhof am Nürnberger Hauptbahnhof war sehr voll die Leute waren nur am Gaffen,keiner half.Ich schickte meine beste Freundin zum U-Bahnfahrer der die Polizei rufen sollte dies auch tat,ich ging daszwischen obwohl der junge Mann um die 18-20 Jahre mir drohte ließ ich mich nicht einschüchtern,seine Freunde meinten das regeln die unter sich,die Freundin von dem geschlagenem Mädchen half ihrer Freundin auch nicht,ich meinte zu ihr dann auf so eine Freundin wie Dich kann sie getrost verzichten Du schaust zu wenn der sie verprügelt?Sie solle sich schämen und seine Freunde auch das die nicht eingreifen.Die Polizei kam nicht,ich als Frau auch noch 80%Schwerbehindert ging dazwischen damit er von dem Mädchen ablässt und keiner wollte helfen obwohl jeder helfen hätte können und solche Leute die tatenlos zusehen sollten mitangeklagt werden.Das ist beschämend!Die Täter hätten keine Chance wenn jeder sofort einschreitet und hilfe holt,so etwas wie dem armen Herrn Brunner hätte niemals passieren dürfen wenn die gaffer nicht zu feige wären um zu helfen.Jeder sollte sich schämen der nicht anderem hilft,jeder sollte mal daran denken es kann jeden von uns mal treffen das wir verprügelt werden und andere schauen tatenlos zu,wie würde sich jeder einzelne fühlen?Erwartet keine hilfe von anderen wen Ihr keine hilfe gebts!
Zeigt alle Zivilcourage,die Täter müßen sehen das die keine Chance mehr haben!


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