Energie-Lobbyist Joschka Fischer berät auch BMW

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Energie-Lobbyist Joschka Fischer berät auch BMW

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Vom Grünen-Umweltminister in Turnschuhen zum Berater der Energie- und Automobilbranche: Der Ex-Außenminister Joschka Fischer hat nach wie vor gut zu tun. Für RWE ist er als Lobbyist für die Nabucco-Pipeline tätig. Doch damit nicht genug: Sein neues Beratungsbüro "Joschka Fischer&Co" angelte sich jetzt auch BMW.

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20 Kommentare

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Kommentare zu Energie-Lobbyist Joschka Fischer berät auch BMW

 

PedegarPedegaram 21.09.09


Bilderberg verändert die Menschen...

HopalaHopalaam 20.09.09


@ Silberruecken,
danke! :-)

Pastor Hinze kann der ESA sicher auch noch mit seinen "himmlischen" Erfahrungen sinnvoll dienen. :-)

SilberrueckenSilberrueckenam 20.09.09


Hi Hopala, Du triefst wieder vor feiner Ironie. Hoffentlich merken es auch die anderen normaldenkenden User. Übrigens machen wir doch alle eine gute PR für unseren gewandelten ExBundesaußenminister. Wir diskutieren, dass er sich BMW angeschlossen hat. Na und. Schaut doch mal wer alles in den industriellen Versorgungsetagen sitzt. Selbst unser "Schein"heiliger Pastor Peter Hinze hat nach seinem Gastspiel in Brüssel jetzt seine Lebensaufgabe gefunden. Er ist für die Bundesregierung Beauftragter für die Weltraumforschung, die ESA wird es freuen, denn Peter hat ja noch soviele Freunde und Bekannte unter den aktiven Abgeordneten. Mit Bangemann fing es zu offensichtlich an, mit Fischer endet es aber nur vorläufig in der Bananenrepublik Deutschland. Jeder hätte die Chance dazu gehabt. Nur nutzen muss man sie, sagt der gelbe G. Je mehr wir über diese "Helden der Demokratie" diskutieren, desto mehr bekommen sie Salär. Ignorieren wir sie einfach.

RenePrueferRenePrueferam 20.09.09


Außerdem war in Zelz gestern Brückenfest mit der polnischen Gemeinde. Da gab es eine "Sondertagung des deutschen Gemeinderats und der polnischen Abgeordneten". Wer die polnische Gastfreundschaft kennt, weiß wie es geendet hat, insofern lag es nicht an meiner Frau!

RenePrueferRenePrueferam 20.09.09


Teufelchen, da sind ganz andere Kaliber in der CDU, die in der DDR ein Loblied auf die SED gesungen haben. Und das FDJ-Merkel brauche ich Dir ja nicht erklären, kann man ja überall nachlesen. Und was den verlogenen Strauchdieb Fischer betrifft, so kann man auch bin Laden zum Präsident der USA machen. Aber egal, die Amis würden auch wieder jubeln, da sie ja eh nicht wissen, worum es egentlich geht.

SchwabenteufelSchwabenteufelam 20.09.09


Na Renechen,hat Dich Deine Alte gestern wieder nicht rangelassen,oder warum bist schon wieder so aggressiv ? Lässt hier wieder Schimpfkononaden gegen alle und alles los,hat Dir Joschka persönlich was getan,ich mein außer das er ein arrogantes A...loch ist ? Was kommst hier immer mit Deiner alten Leier daß er mal Steine geworfen hat,das war in grauer Vorzeit,das kann man ja wohl mal abhaken,verlangst ja von uns auch das wir mal vergeben und vergessen sollen ,das ein Teil der Linken mal in der SED war

RenePrueferRenePrueferam 20.09.09


Welchem Rechtsstaat?

SiegfriedphiritSiegfriedphiritam 20.09.09


Geld versaut...wenn man denn je einen hatte. Als der Fischer noch eine arme Kirchenmaus war, hatte er noch Ideale. Später, als die Grünen in die Parlamente zogen, fühlte er sich in seinem Rollkragenpulover nicht mehr wohl und legte diesen ab-damit auch seine Ideale. Das Geld strömte in seine Anzugtaschen und brachte ungeanhnte Möglichkeiten und neue Frauen, denn Reichtum macht selbst eine alte Schhildkröte sexy. Als Schröder sein Boss wurde-hatten sicherlich die letzten grünen Ideale ausgespielt.Es steht auf jedem Wahlplakat und jeder Wand: Schlechte Menschen braucht das Land-. Aus diesem Grunde hatte man auch, nach der Wende, die früheren Staatsbüttel der SED in den Beamtenstand übernommen-außer dem Bauernopfer der Stasi. Frei nach dem Motte: Wer in der DDR den kleinen Mann verarschen und in den Poo treten konnte,der kann das auch in einem Rechtsstaat.

RenePrueferRenePrueferam 20.09.09


@ Hopala, entweder BMW braucht PR oder vielleicht hat RWE ja Technologien oder aber viel Geld für die Entwicklung von Elektroautos. Vielleicht soll Fischer da eine Brücke schlagen. Es wird für BMW schon irgendwie von Nutzen sein, die Person Fischer sicher nicht, da er außer Brandbomben bauen, technisch eher unterbelichtet ist, aber seine Lobbytätigkeiten versprechen sicher Zusammenschlüsse von Zweckgemeinschaften für die Maximierung von Profitansprüchen.

HopalaHopalaam 20.09.09


@ RenePruefer, sorry!

Klar bei Fischer hatten und haben, wie bei allen anderen Jetzt- und Ex- Politikern die eigenen Vorteile Vorrang.

Darum ging es mir im Grunde nicht.

Mein Punkt war warum... für ein zukunftsorientiertes Unternehmen wie BMW, die Erfahrungen eines Joschka Fischer für eine gute, sinnvolle Nachhaltigkeitsstrategie Sinn machen.

SiegfriedphiritSiegfriedphiritam 20.09.09


Nicht jeder Politiker wirtschaftet ausschließlich in die eigne Tasche. Manche tun auch noch was für die Allgemeinheit.Die Masse derer wird wohl für ihre eigene Tasche arbeiten-bei Fischer könnte ich mir auch noch Positives denken. Ich will ja den Glauben an die Menschheit nicht gänzlich verlieren.Wenn dem nicht so ist-dann gehe ich davon aus, dass der Schröder den Fischer versaut hat.

RenePrueferRenePrueferam 20.09.09


Dieser Nachhaltigkeitsgedanken hat sich jedoch noch nicht bis zu Fischer rumgesprochen. Erst hat er Polizisten verprügelt und Jahre später härtere Strafen gegen Polizistenprügler verlangt. Dann wollte er den Ausstieg aus der Kernenergie und den Umstieg auf 100% regenerative Energie in den nächsten 20 Jahren. Jetzt berät, besser kassiert er von RWE Geld, die nur ein Interesse haben, ihre alten Anlangen, die jetzt so richtig Provit abwerfen, solange wie möglich weiter zu fahren. Und jetzt entdeckt der Ex-Terrorist, und nichts anderes ist er, die Freude am Fahren, bei BMW, wo er doch die Ökosteuer mit in Fahrt gebracht hat um uns die Freude am Fahren durch Freude am Zahlen zu ersetzen. Oder entwickelt Herr Fischer jetzt statt Molotovcoktails wie in "alten" Zeiten,den Solarantrieb für den 7er BMW, der auch gleich noch mit einem Radar ausgestattet ist um den Fröschen automatisch auszuweichen?

overLineoverLineam 20.09.09


Ich bin mir nicht sicher, ob Unternehmen, die schon lange als Lobbyisten am Kabinettstisch sitzen, so viel Neues von abgedankten Politikern erfahren können. Allerdings haben diese Herrschaften einen vielleicht interessanten Background und interessante Verbindungen aus "alten" Zeiten, die sie heute rigoros für einige bescheidene Euronen rigoros ausschöpfen.Genauso wenig bin ich bereit, seinen Heiligenschein zu putzen !

Alter_SackAlter_Sackam 20.09.09


Ich habe vor einigen Jahren einen Zeitungsartikel gelesen, in dem sich grüne Parteigenossen hinsichtlich der Macht- und Karrieregeilheit des "Vorzeigegrünen" Joschka Fisxcher geäußert haben. Schon damals schien er in seinen eigenen Reihen in dieser Beziehung eher umstritten zu sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich seine Tätigkeit für BMW auf reine Beratungstätigkeit beschränken wird. Ist trotzdem ein geiler Aufstieg, vom Polizistenprügler zum Lobbyisten für BMW und RWE. Da sind mir grüne Radfahrer vom Schlage eines Ströbeles doch lieber.

HopalaHopalaam 20.09.09


Der Energie Lobbyist Joschka Fischer berät auch BMW...
warum denn nicht?

Beschimpfungen finde ich in dem Fall fehl am Platz.

Obwohl er nicht gerade ein Freund von ihm bin, bleibt doch Fakt...
...als Friedenskämpfer,Umweltaktivist, Außenminister, Energie-Lobbyist und, und, und...erlernte er die Kunst in Wirtschaft, Politik, bei allem im Alltag ...auch an das Morgen zu denken.

Erfahrungen die für ein umweltorientiertes Unternehmen wie BMW und deren Mitarbeiter von großem Nutzen sein können.

Es ist für angeschlagene Branchen wie die Autoindustrie, sicher nicht einfach, gerade jetzt Entscheidungen zu treffen, deren positive Wirkung sich erst Jahre später zeigt.

Bei BMW...geht es außerdem auch um viele, viele Arbeitsplätze.

Wir sollten alle mehr Nachhaltigkeitsgedanken im Alltag verankern und so nicht nur an unsere Zukunft, sondern auch an die unserer Nachkommen denken.

overLineoverLineam 20.09.09


Die er Ende der 60er mit Steinen bewarf, mußten ihn später schützen. Die er als Öko-Spinner bekämpfte sind heute seine Brötchengeber. So sind sie halt, die aufrechten und ehrbaren Politgrößen

mikikamikikaam 20.09.09


Man kann RenePruefer nur zustimmen!!

Fischer tut es seinem "früheren Herrn" (Schröder) gleich, auch er hat begriffen, wo es "warm" rauskommt.
"Aufstieg vom Steinewerfer u. RAF Sypmathisant zum Bonzenlobbyisten!!

zero1000zero1000am 20.09.09


Na - ich würde doch erstmal begründen, was das mit seiner Tätigkeit bei BMW zu tun hat! Nur irgendwelche Schimpfworte aneinanderzureihen ist doch etwas billig!

QuakmorsQuakmorsam 20.09.09


Den ist nichts hinzuzufügen!

RenePrueferRenePrueferam 20.09.09


Von solchen Verrätern und Kriminellen wurden und werden wir regiert. Das ist ein Werdegang, der seines gleichen sucht. Vom Schulversager zum Terroristen und Taxifahrer, zum Friedenskämpfer, Umweltaktivist und Außenminister mit Nebenberuf Lobbyist, zum Volllobyisten. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie uns diese "sympatischen" Berufsverbrecher und Lügenbarone, die sich Politiker nennen, skrupellos verarschen und ausnehmen.


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