SPD: Es ist ein Absturz, es ist ein Desaster
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Kommentare zu SPD: Es ist ein Absturz, es ist ein Desaster
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Pedegar
100%ige Zustimmung. Für mich gilt auch Weiterbildung unter einer Maßnahme als Leistung.
Nur schau doch mal unsere Agentur für Arbeit an, schon alleine das Wort ist verfehlt. Diese kostet 35 Milliarden im Jahr und ist das größte nichtsnutzige Unternehmen auf der Welt. Westerwelle hat hier recht.. Abschaffen.
Nun zurück zur Leistung. Beispiel, mein Sohn war nach der Ausbildung arbeitslos. Grund: Zusammenschluß zweier Unternehmer mit Sitzverlagerung. Er hat sich auf dem Arbeitsamt erkundigen wollen, wie es mit einer weiteren Schule aussieht. Eventuell Fachabitur nachholen. Er kam total entrüstet zurück, natürlich ohne Auskunft. Dies sei nicht deren Kompetenz und er solle doch nächste Woche mal den Zettel ausgefüllt mitbringen wo er sich inzwischen überall beworben hat. Mir stellt sich die Frage, wessen Kompetenz es dann ist?
Ein Bekannter von Ihm ohne Beruf und Perspektive wurde in eine Maßnahme gesteckt die total fern von jeder Eignung für diesen jungen Mann war. Resultat nach der Maßnahme... ARBEITSLOS. Das ist doch mehr als normal, er hatte zuvor keine Ahnung davon und danach nicht viel mehr. Dies sind doch alles nur Maßnahmen um die Arbeitslosenstatistiken zu beschönigen.
Genau da muß doch angesetzt werden. Hartz4 muß abgeschafft werden, um Willige auch Bildungswillige wieder fördern und fordern zu können und Unwillig wie die Spreu vom Weizen trennen kann.
Wenn das passiert, und Firmen wieder investierfreudiger werden, oder werden können (Kreditklemme verschwindet), kann sich das Ganze von mir aus auch für Westerwelle und Angie lohnen, denn dann hätten sie sich es verdient.
@Luna
Unter effizienten Sozialleistungen verstehe ich solche, die den Betroffenen in die Lage versetzen, sich selbst aus eigener Kraft wieder aufzurappeln. Das jetzige System verwaltet nur die "Lasten".
Beispiel ABM: früher mal angedacht als Instrument zur Re-Integrierung in den ersten Arbeitsmarkt, sind Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen heute selbst ein zweiter Arbeitsmarkt geworden (wo es sie noch gibt) und werden als Billiglohnmöglichkeit bis zum Ende der Laufzeit genutzt. Danach findet keine Integration mehr statt, sondern erneute Arbeitslosigkeit.
Hartz IV ist das Ganze auf die Spitze getrieben.
Ja, Leistung soll sich wieder lohnen; aber nicht nur für Westerwelle!
Der SPD sind die charismatischen Köpfe ausgegangen ala Wehner,Brandt,die noch was vom Klassenkampf verstanden!
Pedegar
du hast bedingt recht. Unser Bildungssystem ist im Eimer und muß dringend reformiert werden. Was verstehst du unter effizienten Sozialleistungen?
Wie du schon so schön sagst die oberen 10000.. Das ist gut so, es sind nämlich nicht so viel mehr von dieser wirklichen Elite. Und ganz ehrlich die pfeifen auf uns. Das nicht nur in Deutschland sondern überall auf der Welt.
Bezüglich der Bankenkrisen, da ist unsere Regierung nicht schuld, keiner von Ihnen das ist ein globales Problem, wie ein Tornado der über weite Landstriche fegt und alles mitnimmt.
Die Solidargemeinschaft funktioniert eben nur so herum, dass die unteren Chargen jede beliebige Steuer zur Finanzierung der Wirtschaft zahlen dürfen, während die oberen 10.000 sich ihr Gewissen mit freiwilligen Spenden nach Gutdünken erleichtern können.
Zig-Milliarden zur "Banken-Rettung" in der selbst verschuldeten Krise, aber keinen Cent für Bildung und effiziente Sozialleistungen.
Habt ihr euch mal den Bundeshaushalt 2009 der Großen Koalition ngesehen? Einfach mal googeln.
Und dann ratet mal, um wieviel der Posten für Verteidigung aufgestocjt wurde; und schaut euch dagegen die anderen Budgets an. Fast alles wurde moderat (Verteidigung überproportional) angehoben außer Bildung und Soziales; da gab es herbe Einschnitte.
Stimmt also, was einige Vorredner sagen: Reichtum für alle kann es nicht geben - den gibt es nur für unsere "Eliten".
Ein wahres Wort. Und 30% sind sogar so dumm, dass sie gar nicht zur Wahl gehen. Schade.
Da verstehen einige die soziale Marktwirtschaft so, dass die, die aus der Geselschaft ausgeschlossen werden, ja zur Tafel gehen können. Oder sie setzen sich unter den Tisch an den Tafeln der Reichen und warten, bis etwas auf Boden fällt und sie das nehmen dürfen. Wir hatten schon mal einen Berufspolitiker, der aber hatte nicht studiert und war auch kein Jurist. Juristen haben wir wie Sand am Meer und alle müssen beschäftigt werden. Wenn das nicht möglich ist, gehen sie in die Politik. Da werden sie dann schnell zu Experten, wenn sie redegewandt sind. Es gibt auf beiden Seiten Menschen, die unser System ausnutzen, aber die Schäden, die von den Reichen, nicht arbeitenden Menschen angerichtet werden, sind oft ein vielfaches von denen, die der kleine HartzIV-Empfänger überhaupt anrichten kann. Die Drohung, dass Schmarotzer-Typen sonst ins Ausland gehen, ist nicht wirkungsvoll. Dort will sie auch keiner haben. Es ist bewußt gestreut, dass viele Menschen nicht arbeiten "wollen", andersherum ist es richtig, es gibt nicht genügend Jobs. Das kann man auchz leicht< feststellen, wenn man überschlägt, wieviel Jobs z.B. in der Textilindustrie weggefallen sind. Wir haben praktisch keine mehr und früher waren da mehrere 100.000 Menschen tätig. Oder die Rationalisierung in den Büros. Es gab Kontoristinnen, Stenotypistinen, Sekretärinnen en masse. Die Zeiten sind orbei, einige Leute haben andere Jobs gefunden, andere leider nicht.
So wird es kommen 16 Jahre Merkel. Dafür sorgen SPD und Linke indem sie sich nun in der Opposition bekriegen werden.
tja um den Linken Kommunisten Platz zu machen. Gute Nacht Deutschland.
Schwabenteufel,
mein Kommentar war ja auch eher etwas sarkastisch gemeint. Ich hoffe natürlich nicht, dass es so sein wird. Nur mein Plan B wäre mit sicherheit so ähnlich. Ich bin keinesfall unsozial, aber auch nicht bereit, dass sich der Staat ständig an mir bereichert, um dann nach Lust und Laune meine Gelder an Bedürftige verteilt. Dazu gehören auch die Banken. Ich war anfangs sehr gegen dieses Auffangen der Banken erst als ich die Ausmasse der Lehmann Brothers Bank durch die Insolvenz gesehen habe, habe ich verstehen wollen warum es in Deutschland so gehändelt wurde.
Diejenigen die keinen einzigen Euro auf der Bank haben und wahrscheinlich auch nie haben werden, sind natürlich diejenigen die am meisten schreien.
Sozial ja, aber auch sozialpolitisch verträglich. So wie es jetzt ist, ist es für niemand verträglich, vor allem nicht für diejenigen die Jahrzehnte lang in dieses System eingezahlt haben und jetzt auf die Stufe der Sozialschmarotzer gestellt werden. Hartz4 muß weg, und Westerwelle will genau das. Hoffen wir dass sie ihn lassen. Immerhin hat er auch gegen eine doppelte Übermacht anzukämpfen.
bin ganz deiner meinung,pedegar
wenn ich nur dran denke,wie man lafontaine des verrats bezichtigt hat,weil er als einziger aufrecht war und diese unsozialen vorhaben nicht mittragen wollte.dabei hat die führungsclique unter schröder,münte und co die sozialdemokratie aufs schlimmste verraten und verkauft und damit deren wähler gleich mit!!!!
Der Saar-Kapitän Lafontaine wird dabei die einzige an Bord verfügbare Schwimweste anhaben.
Mach Dir mal keine Sorgen Luna,ob es in 4 Jahren überhaupt noch eine Partei,die Linke gibt,ist äußerst zweifelhaft,dieser zwischen Ost und West völlig zerstrittene Sauhaufen wird wohl kaum noch 4 Jahre bestehen
@rundum
ok wenn dann in 4 Jahren dunkelrot regiert und alle nach dem Rettungsboot greifen um einsteigen zu können, suche ich mir vorher noch einen Minijob lass mich scheiden, wohne dann offiziell in der Nachbarschaft und lasse mich mit Hartz4 oder Bürgergeld verhalten, meine "Zuverdienste" versuche ich geschickt zu tarnen, sodass es zu keinen Abzug kommen kann und ein bisschen "farbige Arbeit" wo am Abend der Rubel rüber rollt findet sich immer.
Reichensteuer brauche ich keine zahlen, außerdem ich würde vorher im Lotto gewinnen. Und Urlaub, ja den kann man sich ja bei 500 Euro alleine zum Leben + einem Minijob schon noch wegsparen.
Rente mit 50 weniger aber zumindest bestimmt, da geht bei mir die Sonne auf. Na ja nach diesem Wahlergebnis muß wohl noch 4 Jahre arbeiten.
@rundum
ok wenn dann in 4 Jahren dunkelrot regiert und alle nach dem Rettungsboot greifen um einsteigen zu können, suche ich mir vorher noch einen Minijob lass mich scheiden, wohne dann offiziell in der Nachbarschaft und lasse mich mit Hartz4 oder Bürgergeld verhalten, meine "Zuverdienste" versuche ich geschickt zu tarnen, sodass es zu keinen Abzug kommen kann und ein bisschen "farbige Arbeit" wo am Abend der Rubel rüber rollt findet sich immer.
Reichensteuer brauche ich keine zahlen, außerdem ich würde vorher im Lotto gewinnen. Und Urlaub, ja den kann man sich ja bei 500 Euro alleine zum Leben + einem Minijob schon noch wegsparen.
Rente mit 50 weniger aber zumindest bestimmt, da geht bei mir die Sonne auf. Na ja nach diesem Wahlergebnis muß wohl noch 4 Jahre arbeiten.
Richtig! Pedegar, der eigentlich Schuldige für den Absturz der SPD ist Schröder, aber die
"Jetzigen" sind ihm treu gefolgt und somit mitschuldig!!
Ped.ein guter Kommentar in meinen Augen! Es gibt aber noch ein anderes Moment,warum die Links-Wähler von der SPD enttäuscht sind und das sind unsere Kriegseinsätze in Afghanistan! Die Roten haben ganz eideutig den Abzug aus Afg. gefordert; aber die SPD hat unseren Einsatz dort mit organisiert! Es fragt sich doch jeder,haben wir nicht schon genug Menschen in den letzten Kriegen verloren und müssen unsere Kinder nun dort nun auch noch für fremde Interessen sterben!
Pedegar
Reichtum ist relativ. Für einen Kranken ist der größte Reichtum die Gesundheit. Für den Hungernden und Dürstenden ist Nahrung und Wasser alles.
Was aber die Roten wollen ist etwas ganz anderes. Sie fordern dass die "Reichen" und reich ist man bei den Linken ab ca 60.000 Euro Bruttoeinkommen so richtig zur Kasse gebeten wird.
Und genau das kann nicht sein, jeder der arbeitet und 60.000 Euro brutto verdient, verdient nicht abgezockt zu werden, sondern doch eher belohnt werden.
Reiche die so ab einer Million besitzen sollen dies nun versteuern. Was glaubst du wie oft jemand der eine Million Privatbesitz hat, diesen versteuert hat??
Denk du mal darüber nach.
Reichtum für alle ist durchaus möglich. Das ist nur eine Frage der gerechten Verteilung.
Wir haben alle Ressourcen, um den Hunger in der Welt komplett einzudämmen und Wohlstand für alle zu generieren. Dem steht nur das liebe Geld im Wege ;-)
...denkt darüber einfach mal nach...
Ich habe nicht die Linken gewählt aber ich will auch "Reichtum für ALLE".