Alle zehn Minuten ein Ostdeutscher weniger
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Kommentare zu Alle zehn Minuten ein Ostdeutscher weniger
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Ist diese Überschrift sonderlich glücklich gewählt?
Ein Ostdeutscher, der in den Westen migriert, ist nicht ein Ostdeutscher weniger. Zum Glück.
Ein ostdeutsches Bundesland hat einen Bürger weniger. Der sich seine Abwanderung
sicher gut überlegt hat. Was aber wiederum nicht gut für dieses Bundesland ist.
Andererseits gibt es seit längerem die freie Wahl des Wohnsitzes. Was sehr gut ist.
Und das sogar EU-weit. Was vorzüglich ist. Für jeden, der sich die Sache erneut überlegt.
Einen solchen Trend gab es zu DDR-Zeiten schon.
Rund 140.000 Migranten von Ost nach West im Jahr - vor allem
Jüngere - das ist schon bedenklich. Aber auch verständlich.
Es gibt da viel Interesse für die besseren Ausbildungschancen
und für die Suche nach einem qualifizierten Arbeitsplatz.
In Bayern, dem Lieblingsland der Migranten aus dem Osten,
läßt sich offensichtlich besser leben. Das ist eine
Abstimmung mit den Füßen. Die widerlegt Bayerns Dauerkritiker.