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Alle zehn Minuten ein Ostdeutscher weniger

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Alle zehn Minuten ein Ostdeutscher weniger

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Jahr für Jahr ziehen immer noch Tausende von Ost nach West. Wenn die Abwanderung weitergeht,leben in Bayern bald mehr Menschen als in den fünf neuen Bundesländern zusammen.

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2 Kommentare

Kommentare zu Alle zehn Minuten ein Ostdeutscher weniger

 

CamposCamposam 03.10.09


Ist diese Überschrift sonderlich glücklich gewählt?
Ein Ostdeutscher, der in den Westen migriert, ist nicht ein Ostdeutscher weniger. Zum Glück.
Ein ostdeutsches Bundesland hat einen Bürger weniger. Der sich seine Abwanderung
sicher gut überlegt hat. Was aber wiederum nicht gut für dieses Bundesland ist.
Andererseits gibt es seit längerem die freie Wahl des Wohnsitzes. Was sehr gut ist.
Und das sogar EU-weit. Was vorzüglich ist. Für jeden, der sich die Sache erneut überlegt.

karlweberkarlweberam 03.10.09


Einen solchen Trend gab es zu DDR-Zeiten schon.
Rund 140.000 Migranten von Ost nach West im Jahr - vor allem
Jüngere - das ist schon bedenklich. Aber auch verständlich.
Es gibt da viel Interesse für die besseren Ausbildungschancen
und für die Suche nach einem qualifizierten Arbeitsplatz.
In Bayern, dem Lieblingsland der Migranten aus dem Osten,
läßt sich offensichtlich besser leben. Das ist eine
Abstimmung mit den Füßen. Die widerlegt Bayerns Dauerkritiker.


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