Krankenkassen fehlen Milliarden
Tweet
Auf handelsblatt.com weiterlesen
17 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Politische news, Milliarden, krankenkasse, Gesundheit, EURO, Deutschland
Kommentare zu Krankenkassen fehlen Milliarden
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Mir müsste mal jemand erklären, warum es ...zig Krankenkassen geben muss und damit auch genau so viele Nichtstuer, die sich Vorstände bzw. Manager nennen. Diese Leute stecken sich die Kohle in die Taschen und die Versicherten bleiben auf der Strecke. Wo gibt es denn noch große Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen, würden also nicht vielleicht auch 3 - 4 Kassen ausreichen ?
Zero
meine 100%ige Zustimmung. Ausserdem müsste auch auf den Prüfstand, wenn jemand mit dem Neurologen über Schmerzen in den Beinen spricht und dieser darauf ein Psychopharmaka verordnet, dass der Pazient eigentlich nicht will, sich es aber bei der Apotheke holen muß um vom Arzt überhaupt angehört zu werden es aber trotzdem nicht nimmt, sollte man einschreiten.
Der besagte Arzt hat zu seiner Patientin wortwörtlich gesagt, wenn sie dieses Medikament nicht einnehmen, dann brauchen sie mit mir nicht mehr über ihre Beschwerden sprechen. Somit gaukelt die Patientin ihm seit Wochen vor, sie würde es einnehmen nur um die Untersuchungen zu bekommen, warum diese Schmerzen in den Beinen immer in dieser Form auftreten. Patientin ist an MS erkrankt.
Schöne Welt nicht... Wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen, dann ist man Depressiv oder es sind eben Schmerzen die von der Psyche kommen.
rockoldie - bin blöde - gebe es zu: Dennoch:30:107x7=1,96
rockoldie - altes Mathegenie: Das mal 12 ist mir zu kompliziert: 30:117x7=1,79. Aber ist ja auch egal.
Es wird Aufgabe der neuen Regierung sein, die zahlreichen Mißstände im Krankenkassenwesen und
beim fehlkonstruierten "Gesundheitsfonds" zügig abzubauen. Sie sind der Gesundheitsministerin Ulla
Schmidt zu "verdanken". Auch sollte der Bundesrechnungshof darauf achten, in welchem Ausmaß es
in den letzten Wochen von Ulla Schmidt zu Beförderungen im Ministerium zugunsten von Parteigenossen
kommt oder gekommen ist. In den Ministerien der anderen ausscheidenden SPD-Politiker auch.
Beförderungen in letzter Minute sind leider Brauch bei Regierungswechseln geworden.
Wenn ich die Verwaltungspaläste der Kassen sehe und die Gehälter der Chefetagen und nicht zuletzt die Preise für Arzeneimittel. Unsere Preis für Medikamente haben bestimmt Weltrekordniveau -wenn ich die Gewinne dieser Industrie sehe und die Landhäuser der Apotheker ...da wundert es mich, dass die Finanzlöcher nicht noch viel größer sind.Du kannst hinkommen wo du willst, in jeder Gemeinde: Wer hat das schönste und teuerste Anwesen: Der Apotheker, der Zahnarzt , der Facharzt, der Landarzt und der Tierarzt.
Bis auf Letzteren, bedienen sich alle aus den eingezahlten Beiträgen der Kassenmitglieder und leben davon wirklich nicht schlecht. Aber sie demonstrieren und barmen -natürlich gibt es Leute, die weit weniger tun und nicht studiert haben, aber wesentlich mehr verdienen- wir können doch nicht alle in die Politik gehen...Der Patient ist schon lange nicht mehr der Mittelpunkt der Gesundheitspolitik - er ist nur noch Mittel zum Zweck. Er sichert das fürstliche Einkommen einer weisen Wolke - und für ihn kommt die schwarze Schleife immer schneller, weil bei ihm gespart wird.
@zero1000 meine Rechnung: 30 Mrd. geteilt durch 119 (incl.MwSt.) mal 19 = 4,8 Mrd. (derzeitiger Steueranteil) mal 12 = 3 Mrd. (Entlastung bei Anwendung des ermäßigten Steuersatzes von 7%).
Und die Finanzlöcher werden weiter wachsen, wenn die Krise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Allein die Kurzarbeit dürfte bereits jetzt zu hohen Einnahmeverlusten der Kassen führen. Gerade heute wurde der HRE eine Nachfinanzierung von weiteren 7 Mrd. Euro zugebilligt. Mal schauen wie großzügig der Staat bei den Sozialkassen beispringt. Ich tippe mal eher auf Beitragserhöhungen. So werden Steuersenkungen schnell wieder aufgefressen. Die Steuerversprechen der Scharzgelben sind trojanische Pferde.
karlweber - neurotische Fixierung auf den Arzt nach 20 Jahren! Sie lebt ja noch und ist dankbar dafür!
Die Kassen prüfen das ja und geben es an die KV weiter! Die könnten es schon verstehen, wenn sie wollten - und die KVen sind besetzt mit Ärzten, die in ihrer Praxis nichts zu tun haben. Funktionäre halt - nur funktionieren sie nicht im Sinne des solidarischen Gesundheitswesens.
Neleinlove - sicher dürfen Fehler passieren - nur bei aut idem nicht!!
Die alte Dame sollte schnellstens den Arzt wechseln.
Es gibt gute. Die Kassen verstehen von so etwas nichts,
die KVs wiederum sind Geld-Umverteiler.
Und -gemessen am Aufwand des Herstellers dafür - sind
die nachgepressten Imitate ("Generica) viel zu teuere
Medikamente.
Das kommt davon, wenn die Kassen in ihren Karteien
wahrheitswidrig Mitglieder als schwer erkrankt einstufen,
um zusätzliches Geld aus dem Gesundheitsfonds zu
erschleichen. Inzwischen ist über die Hälfte der
Versicherten angeblich mit schweren Erkrankungen behaftet,
die sie vor der Einführung des Gesundheitsfonds nicht
hatten. Und reihenweise sollen Senioren und Greise in
Altenheimen HIV-infiziert sein. Dort holt man sich das
neuerdings... Damit steigen natürlich auch die Ausgaben
für Medikamente. Zu diesem Betrug über falsche Diagnosen
stiften die Kassen die Ärzte sogar an. Besonders beim
"Hausarzt-Modell". Und das Bundesversicherungsamt, das
den Gesundheitsfonds kontrollieren soll, dämmert da vor
sich hin. Informationen über diesen "Betrugsskandal" liefern Zeitungen schon seit Wochen, die neuesten der
aktuelle "Spiegel".
Stimmt, ich habe heute auf ad idem, weil ich das Medikament des Arztes haben wollte, zum ersten Mal den Differenzbetrag zugezahlt. Ich war baff, da das Ganze auf einem Arztfehler basiert. Ich mache dem Arzt keine Vorwürfe, weil Fehler nicht auszuschließen sind. Aber dann noch bezahlen?
Zudem sollten auch mal die Gehälter der KK-Angestellten, insbesondere der Vorstände überprüft werden. Zu dem was Du als sehr gutes Beispiel angegeben hast, mit angemessenen Gehältern der KK-Mitarbeiter und dem sonstigem Ausgabeverhalten der Kassen (wer weiß den schon das mit seinen Beiträgen kräftig spekuliert wird oder Immobilien gekauft werden...), ich denke dann sollten die Kassen ein sattes Plus schreiben.
Ich komme zwar nur auf ca 2Mrd - spielt aber keine Rolle.
Das gesamte Verordnungsverhalten der Ärzte gehört auf den Prüfstand! Wenn ich Begründungen lese für weit über dem Durchschnitt liegende Arzneimittelverordnungen, wie: "Meine Patienten sind auf das Originalpräparat neurotisch fixiert, deshalb kann ich keine Generica verordnen!", kann ich mich nur wundern.
Würden die Ärzte sinnvoll Genrica verordnen, käme ein geschätztes Einsparvolumen von nochmal ca 4Mrd. hinzu.
Würden de Ärzte weiterhin ihr Verordnungsverhalten auf den Sinn der Verordnungen überprüfen - zB Medikamente, die sich in ihrer Wirkung aufheben, die absolut unsinnig sind, wäre ein weiteres Potential von 2Mrd drin.
Ich habe ein aktuelles Beispiel, das für viele spricht:
Frau, 77 Jahre, leichte Hypertonie, leicht erhöhtes Cholesterin, leicht erhöhte Harnsäurewerte, Herzinsuffizienz zwischen NYHA I und II, Asthma Stufe 2, bekommt: 2 unterschiedliche ACE-Hemmer, ß1-selektive-Blocker, Furosemid, Symbicort, Dispatenol, Trusopt, Novodigal, Allopurinol, Kalinor, Lefax (letztere muss sie selbst zahlen) - und als Nachtisch zu dieser Hauptmahlzeit - Diazepam - wahrscheinlich, dass sie nicht depressiv wird beim Schlucken! Und dies ist KEIN Einzelfall!!
Das wäre Aufgabe der KVen und Kassen.
Unabhängig davon, dass viele Medikamente in Deutschland erheblich teurer sind, als in anderen Ländern der EU, erhebt der Deutsche Fiskus nebenbei noch die 19 %ige MWSt. auf Arzneimittel.
Die Medikamentenausgaben in Deutschland lagen im vergangenen Jahr bei ca. 30 Mrd. Euro.
Rechnet man den darin enthaltenen Mehrwertsteuerbetrag heraus, so ergibt sich eine Steuer von 4,8 Mrd., die die Krankenkassen indirekt an den Staat bezahlen.
Allein ein 7%ige Mehrwertseuer auf Medikamente, wie sie in vielen EU-Ländern erhoben wird, brächte den Krankenkassen eine jährliche Entlastung von 3 Mrd. Euro.