Unionspolitiker wollen Hartz IV nicht abschaffen
Tweet
Auf morgenpost.de weiterlesen
4 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Union, Politische news, Hartz IV , Forderung, fdp, CDU
Kommentare zu Unionspolitiker wollen Hartz IV nicht abschaffen
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
100%ige Zustimmung..
nur hier :( wird von den meisten schon wieder gegengeschossen, dass dies angeblich Vollzeitarbeitsplätze vernichten wird.
Ich habe das Gefühl dass die Empfänger von Hartz4 nicht so wirklich wissen was sie wollen. Nur eines wissen sie, wir brauchen mehr Geld und wenn schon arbeiten, dann einen Vollzeitjob mit natürlich mindestens 10-13 Euro die Stunde. Und recht haben sie in der aktuellen Sitution. Denn unter diesem Stundenlohn müssten sie 160 Std. im Monat arbeiten für 0 Euro mehr als sie Stütze bekommen.
Ich finde die Zuverdienstgrenzen müssen überprüft werden. Warum sollte sonst jemand sich überhaupt einen Kopf darüber machen, etwas dazuverdienen zu wollen.
Harz 4 ist so negativ behaftet und wird es auch bleiben, selbst wenn die Sätze erhöht würden.
Ich halte den Vorschlag der FDP gar nicht für so schlecht. Harz 4 "muß" auf den Prüfstand!
Die Hinzuverdienstgrenzen müssen verändert werden, ansonsten ist der Anreitz gleich Null.
Ich hatte eine Frau eingestellt die eine dreiviertel Stelle in einer Bäckerei hatte. Als Alleinerziehende bekam
sie noch etwas Harz4 dazu. Bei mir arbeitete sie nur 6 Stunden im Monat. Das Geld wurde angerechnet und sie arbeitete umsonst. Ich konnte verstehen das sie das nicht wollte.
Selbst ihr 14 jähriger Sohn muß die paar Euro fürs Prospekte verteilen angeben, und das wird angerechnet. Auch er wollte nicht umsonst arbeiten. Der Steuerzahler, der ich ja auch bin, kann das natürlich nich ok. finden. Trotzdem muß für Menschen in dieser Situation eine andere Lösung gefunden werden.
Heute vormittag hat die noch amtierende schwarz-rote Regierung die Beitragsbemessungsgrenzen
für Renten- Arbeitslosen- und Krankenversicherung erhöht und damit die Beitragshöhe weiter
gesteigert. Auch die Höhe der staatlichen Zuschüsse für de Krankenversicherung von
HartzIV Empfängern.
Heute abend werden die künftigen schwarz-gelben Koalitionäre darüber beraten, wie die
Belastungen für die Beitragszahler gesenkt werden könnten. Morgens so rum, abends anders rum.
Die Zuverdienstmöglichkeiten für Bezieher von Arbeitslosengeld II werden erhöht. Das bedeutet, dass noch mehr reguläre Arbeitsplätze verschwinden werden.
Eine Koalition aus SPD und FDP wäre besser, denn die SPD will sich von Hartz IV distanzieren. Im Wahlkampf hätte die Union betonen müssen, dass sie Schröders Agenda 2010 für richtig hält und es nicht bereut damals dieser Reform zugestimmt zu haben.