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Union rudert beim Kindergeld kräftig zurück

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Union rudert beim Kindergeld kräftig zurück

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Das Kindergeld wird vermutlich trotz anders lautender Wahlversprechen zunächst nicht erhöht. Hessens Ministerpräsident Roland Koch widersprach in der "Welt am Sonntag" Berichten, denen zufolge sich FDP und Union schon über mehr Geld für Familien einig waren. Sogar die CSU gibt sich plötzlich äußerst sparsam.

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24 Kommentare

Kommentare zu Union rudert beim Kindergeld kräftig zurück

 

KarowKarowam 13.10.09


Aber Freunde,
Sie hat doch im Wahlkampf gesagt: "wir haben die Kraft" Da soll man das Können eines kräftigen Ruderns doch erwarten können? Oder habe ich etwas mißverstanden?

RenePrueferRenePrueferam 12.10.09


Campos, erst vor wenigen Minuten habe ich im Autoradio gehört, dass sich gerade für Schulabgänger mit Abitur die Ausbildungssituation dramatisch verschlechtert hat. Die Zahl der nach der Ausbildung arbeitslosen Abiturienten ist um 25 % gestiegen. Die ständige Propaganda einiger Politiker, dass gut ausgebildete Menschen sehr viel besser vermittelbar sind, und sich die Probleme am Arbeitsmarkt allein durch eine bessere Ausbildung lösen lassen, stimmt so eben auch nicht. Was jetzt nicht heißen soll, dass eine ordentliche Ausbildung nicht wichtig ist.

lunapiena41lunapiena41am 12.10.09


Hopala und Campos

so muß es sein, dann werden wir die nächste Generation bestimmt anders erleben dürfen.

lunapiena41lunapiena41am 12.10.09


Nele

so ist es, im unteren sozialen Bereich wird das Kindergeld gebraucht. Das das Geld ausgegeben wird ist auch richtig, fragt sich nur für was. Leider bleiben die Kinder oftmals trotzdem auf der Strecke, weil die Gelder versickern. Viele Kinder dürfen in keinen Sportverein weil kein Geld da ist. Schulessen ist in den wenigsten Schulen zu bekommen. Kindergärten kosten inzwischen 150-170 Euro pro Monat und ist zusätzlich noch beschränkt nutzbar. Schließtage sind an der Tagesordnung.

Auch der Hort, indem die Eltern ihre Kinder eigentlich gerade mal ein paar Stunden betreuen lassen, meistens von 13.30 bis ca 16.00 kosten ca 130-145 Euro. Dort mangelt es schon, dass nicht mal die Hausaufgaben korrekt kontrolliert werden.

Man sollte besser da ansetzen Gelder zu investieren. Besseres Personal, die Öffnungszeiten ausweiten und Kinder in Vorschulen besser zu fördern. Kostenlose oder stark verbilligte Sportvereine. Spiel- und Fördergruppen für alle Kinder.

Desto mehr Gelder in sozial schwache Familien gehen, desto größer ist die Gefahr dass die nächste Generation ähnlich lebt. Die Kinder müssen extern die Möglichkeit bekommen der Spirale zu entkommen. Das wiederum geht nur, wenn sie die Möglichkeit haben, die Bildung annehmen zu können die ihrer Intelligenz gerecht ist. Versorgt zu sein, mittags ein warmes Essen zu bekommen und nach der Schule nicht auf den Straßen rumlungern.

Dehalb Gelder zum Wohle der Kinder ja, in die Familien nein.

Grund: Bei sozial schwachen kommt das Geld zu 90% nicht bei den Kindern an, bei anderen wird das Geld eh nicht benötigt und die Eltern legen es für die Ausbildung an.

Im übrigen wird auch in dieser Form die Wirtschaft angekurbelt.

CamposCamposam 12.10.09


Sind sie nicht. Das Kindergeld beschränkt sich aber auch nicht auf "ein paar Cent am Tag". Das ist
geprüft.
Es sind auch nicht alle so glücklich dran, dass sie in einem 3000qm großen Garten spielen
können wie "L&L", den Vati nur mit einem lärmenden Laubstaubsauger sauber kriegt, den beide noch
auf ihrem Weg zur Bank hören dürften. Es sei ihnen ohne jeden Vorbehalt gegönnt ;-)

CamposCamposam 11.10.09


Gegen Arbeitslosigkeit "impfen" Bildung und Ausbildung auch. Nicht total, aber nachweislich
recht zuverlässig. Gesunde Mahlzeiten und Getränke - das ist nötig und wird auch möglich sein.

HopalaHopalaam 11.10.09


Union rudert beim Kindergeld kräftig zurück ...

Ok ... wenn dafür mehr Geld für Vorschulen, Kindergärten, Schulen, kurzum für Bildung fließt.

Notwendig sind aber auch warme Mahlzeiten und frisches Obst für die Kids in Vorschulen, Kindergärten und Schulen.

Bildung ist eine Bereicherung, auch wenn sie nicht immer viel Geld einbringt...und sie ist ein Impfstoff gegen Gewalttätigkeit.

RenePrueferRenePrueferam 11.10.09


Vielen Dank!

lunapiena41lunapiena41am 11.10.09


RP

im übrigen ein sehr geistreicher sinnvoller Prüferbeitrag. Hier erkennt man deine überdurchschnittliche Begabung die Dinge zu drehen und zu wenden wie sie dir passen.

Glückwunsch!!!

lunapiena41lunapiena41am 11.10.09


Nele
ich bin geschockt. Kein Kindergeld oder weniger = Kinderlosigkeit? Kein oder weniger Kindergeld= Babytötung.

Na wunderbar.... Tolle Welt. Wenn also jemand seine Kinder tötet. dann weil das Kindergeld bzw. die Stütze zu wenig ist? Warum bekommen dann gerade diese Leute am meisten Kinder??? (Statistisch erwiesen)

Grausam..denkst du nicht??? Eine Mutter die ihr Kind liebt, und normal tickt, wischt jeden Tag 100m2 Boden auf Knien für 3 Euro die Stunde um ihr Kind zu ernähren.

Bezüglich Banken solltest du dich informieren. Was hat sich aufgelöst, und wo sind tatsächlich Gelder. Im übrigen müssen viele Banken Gelder und Bürgschaften zurückgeben.

lunapiena41lunapiena41am 11.10.09


RP*AS

genau deswegen, nicht mehr Kindergeld. Was man nicht bekommt wird auch nicht angerechnet. Das das Geld bei den Kindern ankommt, ist somit viel sicherer.

Kostenfreie, oder zumindest kostengünstige Betreuung und Förderung, wie auch Zuschüsse für Sportvereine wären viel viel besser investiert. Bei Eltern die das Kindergeld nicht benötigen wird das Geld sowie für die Kinder und deren Ausbildung angelegt. Bei sozial schwachen ist es nicht so.
Die Geldern versickern und die Kinder haben nichts davon.

Deshalb kein Cash, sondern Kinderförderung.

derwelsenderwelsenam 11.10.09


Das Kindergeld ist NICHT für die Eltern. Es ist auch nicht für Pipi oder Puller.
Campos hat schon recht. Es ist für die Kinder.

Da sagt bestimmt einer: Na klar ! heißt doch auch Kinder... blablabla und so weiter, nee nee es gibt genügend "Eltern", die kaufen ihren Kindern vom Kindergeld einen Scheiß. Die Saufen, die Rauchen, die futtern (bestellte) Fertigkost und am Ende des Monats ist kein Geld mehr für den Tagesausflug in den Zoo da.
Und dann geht das Geheule los...

Das Kindergeld wird zu Recht den Eltern in die Hand gegeben, klar, aber von diesen wäre doch zu erwarten, es auch für ihre Kinder auszugeben. Es ist gar ihre rechtliche Pflicht und trotzdem...

Mein Vorschlag: weniger Kinder(bar)geld mehr kostenfreie Unterstützung, wie z.B. Nachhilfe an der Schule oder kindgerechte Essensgutscheine

Kleines Gedankenspiel zum Schluß:

Es steht gerade zur Diskussion, ob eine PKW-Maut kommen soll, vielleicht wird das bis zum Wochenende beschlossen. Dann, und nur dann kann ab dem Wochenende eine Zusage über ein erhöhtes Kindergeld besprochen werden.

Und da wird in dem PKW-Maut-Thread tatsächlich noch über eine Senkung der KFZ-Steuer gemaukelt. Amüsant...

RenePrueferRenePrueferam 11.10.09


Nein, das Kindergeld ist natürlich nicht für die Eltern. Das ist für die Nachbarn, dem Zeitungsboten und Pipi Langstrumpf. Bei mir ist das noch ganz anders. Meine Linda ist 4 und Laura 8. Denen gebe ich das Kindergeld jeden Monat, weil es ja Kindergeld heißt. Die gehen dann zu ihrem Bankberater des Vertrauens und legen das Geld für ihre Ausbildung an. Ist das so richtig, Chamos?

Alter_SackAlter_Sackam 11.10.09


Trotzdem wird ihnen in gewissen Lebenslagen das Kindergeld als Einkommen angerechnet.

CamposCamposam 11.10.09


Deutschland steht nicht bei den Sozialausgaben schlecht da, sondern bei den Investitionen in
Vorschule, Schule und Hochschulen. Das muss sich ändern. Zugunsten der Kinder und deren Zukunft.
Für die Eltern ist das Kindergeld sowieso nicht gedacht. Was der Name ja schon sagt.

DRWKDRWKam 11.10.09


Habe 2 Kinder großgezogen und bin jahrelang vom Staat verfassungsgerichtlich festgestellt benachteiligt worden. Jedes Kind das in Deutschland geboren wird, muss dem Staat Gold wert sein, oder wir sind nicht das Volk. Selbstverständlich müssen hungerleidenden Bänkern Millionen in den Rachen geschoben werden, denn Kinder sind mit ein paar Cent am Tag sattzukriegen!!

SilberrueckenSilberrueckenam 11.10.09


Ich kann nur staunen, wie viele Bürger auf die Wahllügen der "Volksparteien" vor der Wahl hereingefallen sind. Die Haushaltslage war doch bekannt. Milliarden für die HRE, Landesbanken, Bankenrenttungsschirm und andere Geldverschwendungen. Übrigens Campos, die Milliarden-Gießkanne kannst Du ruhig offen lassen, sie ist seit langem leer.

NeleinloveNeleinloveam 11.10.09


Des weiteren wundert mich die Bildungsdiskussion, die erst jetzt anfängt, wo man doch schon jahrzehntelang auf einem niedristem Level Bildungspolitik betrieb.
Erstaunlich ist immer wieder die gute Bildung der DDR.

NeleinloveNeleinloveam 11.10.09


Sehr engstirnig gedacht!
Denn Kindergeld wird eigentlich von den Familien gebraucht, wenn man in die Familien schaut. Dieses würde auf Grund der Lage auch ausgegeben u. die Wirtschaft auf eine gesunde Art ankurbeln, nicht auf so eine, wie es die Abwrackprämie war.

Folgen der Abwrackprämie: Es werden keine Autos mehr gekauft u. wer ein Auto gekauft hat, kann nicht noch eine größere Anschaffung, wie Kühlschrank, Fernseher usw. machen. Es wird auf Grund der Vernichtung noch guter Fahrzeuge, erneut CO2 Ausstoß mit neuer Fertigung der Fahrzeuge gemacht. Die Qualität der "neuen" Fahrzeuge ist auch nicht so gut, wie man in Vergleichen alt - neu von Gutachtern sehen kann.

NeleinloveNeleinloveam 11.10.09


Ob es das Volk gut oder schlecht findet, ist nach der Wahl egal!

Das Problem könnte sich in der Kinderlosigkeit u. weiteren Tötung von Babys auswirken.

Und immer bleibt am Schluß die Frage, wo ist unser Geld hin, was die Banken verzockt haben?
Es hat sich doch nicht aufgelöst? Warum holt man es nicht zurück?


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