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«Es droht ein Hungerjahrhundert»

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«Es droht ein Hungerjahrhundert»

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Eine Milliarde Menschen hungern, das ist der höchste Wert seit 1970. Die Gründe sind vielfältig: Kriege, Aids, die Unterdrückung von Frauen und nicht zuletzt die veränderte Agenda der reichen Länder in der Wirtschaftskrise.Der Welt droht nach Einschätzung von Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen ein Jahrhundert des Hungers. 2009 stieg die Za

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2 Kommentare

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Kommentare zu «Es droht ein Hungerjahrhundert»

 

HopalaHopalaam 15.10.09


Es droht ein Hungerjahrhundert ...

Die Woche der Welthungerhilfe 2009 sollte uns nicht nur mit einem bunten Programm unterhalten, sondern uns auch bewußt machen, dass besonders die Frauen der "Dritten Welt" (z.B. Äthiopien,Burundi, Kongo, Eritrea, Sierra Leone, Tschad, Indien und Ruanda), anerkannt und gefördert werden müssen, denn ca. 70% der Armen sind weiblich und etwa 60% davon sind Analphabeten.

In den Entwicklungsländern tragen Frauen die Hauptlast der Arbeit. Sie leiden am meisten.

Mit gezielten Entwicklungshilfen sollten vor allem Frauen und Kinder gefördert und unterstützt werden.

Weltweit steuert die Profitgier der Industrienationen den Hunger in der Welt. Alle, also auch wir, sind daher für das Hungerjahrhundert zum großen Teil mitverantwortlich.

Da ist es doch logisch, dass alle... auch wir, so gut es geht, helfen müssen.

Klar, Not und Leid gab es immer, aber das ist keine Ausrede und keine Entschuldigung.

Auf der einen Seite werden Banken "gerettet"...indem ihnen hunderte Milliarden auf Nimmerwiedersehen in den Rachen geworfen werden, auf der anderen Seite leiden und verhungern Menschen, Mitmenschen...vor allem Frauen und Kinder.

Es ist an der Zeit...der Mensch muss wieder was wert sein...werden.

DeathblowDeathblowam 15.10.09


Eine Milliarde...höchster Wert seit 1970...OK, es gibt allerdings auch weitaus mehr Menschen seit 1970, also ist das logischerweise der höchste Wert seitdem. Die "reichen" Länder könnten all dem problemlos abhelfen, aber wozu? Das bringt doch keinen Profit... Menschen sind halt so gestrickt, und solange es Menschen gibt wird es auch Probleme, Krieg, Armut und Hunger geben. Das war gestern so, Heute, und wird auch Morgen noch so sein. Die Aufteilung wird sich höchstens ändern, sonst nichts. Und wenn wir Pech haben sind wir demnächst diejenigen die auf Hilfe angewiesen sind, und dann gucken sehr viele ganz dumm aus der Wäsche.


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