Schonvermögen soll verdreifacht werden
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Kommentare zu Schonvermögen soll verdreifacht werden
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Das, was du hier als Unfug und Nonsens bezeichnest, passiert aber, und zwar nicht nur bei den schwarzen Schafen oder in Ausnahmefällen. Wenn du meine angeführten Links genutzt und gelesen hättest, würdest du es sehen. Und diese Feststellungen kommen nicht von irgendwelchen ideologisch vorbelasteten Miesmachern. Jeder ernsthafte Arbeitsmarktexperte wird dir diesen Trend des Verdrängens von normalen Beschäftigungsverhältnissen durch Minijobs bestätigen können.
Sorry AS
Mogelpackung hin oder her, für mich eine gute Sache. Sag mir bitte mal einen Politiker einen einzigen der nicht irgendwo "eigennützig" denkt, vielleicht sogar für den Staat denken muß.
AS
die Minijobs werden mehr sein, logisch. Aber nicht deshalb weil sie Vollzeit- oder reguläre Teilzeitjobs verdrängen, sondern weil viele Firmen bereit sind einen Minijob bereitzustellen, aber keinen Sozialversicherungspflichten.
Durch die Möglichkeit das Arbeitslose nun mehr Geld behalten dürfen, bringt natürlich die Möglichkeit diese Leute auch einstellen zu können.
Was nicht passieren wird, dass mögliche Vollzeitjobs vorsätzlich gesplittet werden. Das wäre grober Unfug und vor allem betriebswirtschaftlich ein Nonsens.(wie du aus meiner Rechnung unten erkennen kannst)
Natürlich wird es immer schwarze Schafe geben, aber wahrscheinlich nicht mehr in diesem Falle, als die von dir bezifferten Sozialbetrüger. Somit gleicht sich die Waagschale wieder aus.
Zur Ergänzung, warum sprichst du bei allen meinen Beispielen von Einzelfällen, wobei alle deine Komentare natürlich realistisch und sehr wohl sichergestellt sind?
Ich habe nicht gesagt, dass es schlecht ist. Gemessen an der Summe und den Auswirkungen auf die Betroffenen bei deren Eintritt ins Rentenalter ist es trotzdem eine Art "Mogelpackung", die absolut nicht uneigennützig verabreicht wird.
AS und was bitte ist an dieser "Großzügigkeit" so schlecht?
Ich finde es nur gerecht, dass man vom Staat nicht enteignet wird, was man sich jahrzehnte lang vom Mund abgespart hat.
Herr Clement vermutete, ohne jegliche Beweise, ein Betrugsquote von 15-20 %. Alle bis jetzt in dieser Richtung durchgeführten Studien und Untersuchungen weisen Zahlen von weit unter 10 % auf, teilweise sogar unter 5 %. Inwieweit 400,- Euro-Jobs sich auf reguläre Arbeitsplätze auswirken kann man hier ganz gut nachlesen
LINK oder hier
LINK oder hier
LINK Auch wenn die Aussagen teilweise schon älter sind, ist der Trend aber zu erkennen. Minijobs verdrängen mehr und mehr reguläre Arbeitsplätze. Und die Neuregelung des Zuverdienstes wird diesen Trend verstärken. Deine Einzelfallbeispiele werden daran nix ändern und sind mit Sicherheit nicht beispielgebend.
Mit den Kosten der 400,- Euro-Jobs für AG scheinen wir uns also einig zu sein, mal abgesehen von einer kleinen Abweichung. Warum du aus deiner Teilzeitkraft keine Minijobber machen solltest, kann ich dir nicht sagen. Nur ist das sicher auch ein spezieller Fall, der nicht zu verallgemeinern ist. Genauso wenig, wie man den Fall der Alleinerziehenden, die in einer Bedarfsgemeinschaft lebt, das nicht angibt und entsprechend Hartz IV bezieht, verallgemeinern kann. "In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag erklärt die Bundesregierung im April 2007, dass ihren Schätzungen zufolge jährlich 3 bis 5 Prozent der SGB II-Beziehenden zu Unrecht Leistungen erhalten, die durch Datenabgleich aufgedeckt werden können. Darüber hinaus gäbe es weitere Missbrauchsfälle, die jedoch derzeit nicht quantifizierbar seien."
Die Erhöhung des "Schonvermögens" ist schon generell sinnvoll für ältere Arbeitnehmer, wenn diese mit über z.B. 50 arbeitslos werden. Man sieht aber an der Summe, die veranschlagt wird (300 Mio), dass man selbst in der Regierung von keiner allzu großen Belastung für den Staatshaushalt ausgeht und die Sache wohl eher symbolischen Wert hat. Außerdem erreicht man auf diese Weise auch, dass die Betreffenden ihre Renten nicht auch noch durch die Sozialkassen "aufstocken" müssten. Man steckt also in die jetzigen Arbeitslosen gewissermaßen 300 Mio "großzügig" hinein und spart anschließend wieder an ihnen, wenn sie in Renten gehen, weil man bei ihnen nicht für das Erreichen der Mindestrente bezuschussen muss.
AS
Vermutungen??? Ach ja interessant..
Logisch kann man das nirgens nachlesen, sonst wäre es ja kein Betrug wenn man dies offenlegen würde. Das sind keine Vermutungen, sondern Dinge die rund um uns geschehen. Leg doch du bitte mal deine Scheuklappen ab und behaupte nicht immer nur andere hätten welche.
Nun noch zu 400 Euro Job. Nach Kontrolle sieht es folgender maßen aus:
400 Euro netto = 115,08 Euro Kosten + 8 Euro Steuern.
Die Kosten teilen sich wie folgt auf. 60 Euro gehen an die Rentenversicherung, 52 Euro an die KV, 2,40 sind Abrechnungskosten, sowie einmal 0,28 Euro und 0,40 Euro ebenfalls Kosten, die nicht im einzelnen einzuordnen sind.
Somit sind es kmpl. 30,77% ( 123,08 Euro ) pro 400 Euro Job + Urlaub anteilig, plus Krankheit anteilig.
Meine Teilzeitkraft angemeldet verdient 1440 Euro brutto (100Std). Mein AG- Anteil an Sozialversicherungen liegt bei 278,28 Euro im Monat. Nun erklär du mir bitte schön warum ich aus dieser einen Kraft 2 oder 3 Minijobs machen sollte.
Hopala
ich denke du hast die Geschichte nicht so wirklich verstanden. Nehmen wir ein Person würde mit sagen wir 57 arbeitslos werden. Sie hat 35 Beitragsjahre, kann aber natürlich auch mit Abschlägen vor 60 nicht in Rente gehen.
In ihrer Arbeitszeit von 35 Jahren hat sie 2 Lebens- bzw Rentenversicherungen die ihr eventuell den Defizit ausgleichen können, den sie hätte wenn sie vorzeitig mit 60 Jahren in Rente ginge.
Bis vor kurzem hätte sie max 14250 Euro behalten dürfen. Den Rest hätte sie aufbrauchen müssen um überhaupt Anspruch auf Hartz4 zu haben. Ich kenne eine Frau die inzwischen 60 ist und genau deswegen keinen Anspruch auf Hartz4 hatte. Sie steht seit nunmehr 2 Jahren täglich nachts um 2 auf um Zeitungen auszutragen, obwohl sie körperlich nicht mehr 100% ig fit ist. Aber sie muß arbeiten um nicht das zu verlieren was sie sich eigentlich im ganzen Leben angespart hat.
Nun hat sich die Summe verdreifacht. Was soll daran nicht korrekt sein. Für jemanden der sein Leben lang gearbeitet hat und unverschuldet in diese Hartz4 Missere kommt ist es wohl unbedingt erforderlich gewesen etwas zu ändern.
Nun ist das "Quelle Aus" da. Dort sind X Mitarbeiter auf die diese Situation zutreffen könnte. Somit mehr als gut was hier beschlossen wurde.
Nein, ich weiss nicht wieviele "Alleinerziehende" Hartz IV bekommen und ihre Bedarfsgemeinschaft verschweigen, also Sozialbetrug begehen. Weisst du es denn? Wo kann man konkrete Zahlen nachlesen? Kann ich dir ganz genau sagen, nirgens. Die Zahlen gibt es nämlich nicht, es sind lediglich Vermutungen. Es gibt diese Fälle mit Sicherheit, ich kenne sogar welche, es gibt auch die Mallorcafälle. Es gibt aber keine Aussagen, wieviel Hartzler tatsächlich Sozialbetrüger sind, also sollte man sich diese Art von Argumentation besser für den Stammtisch aufheben. Und nicht nur ich habe mit meinen Thesen recht, auch nicht nur für gewisse Zonen. Man muss kein Ökonom oder Wirtschaftsweise sein, um zu wissen, wohin diese Neuerungen beim Zuverdienst führen. Wie gesagt, lies den verlinkten Beitrag, der Inhalt stammt nicht von mir. Er unterstreicht nur das, was ich zu diesem Thema gesagt habe.
Schonvermögen soll verdreifacht werden ...
Schonvermögen... klingt nach "neuem Unwort des Jahres" ???
Versteckt sich dahinter vielleicht eine politische Augenwischrei?
Mal ehrlich...wer bitte von den Arbeitslosen und Hartz4-Empfängern hat außer Schulden ... n o c h Vermögen?
Wer von ihnen kann bitte noch bei den Mini- Bezügen sparen?
Es mag ein paar Einzelfälle geben...Ausnahmen bestädigen die Regel, aber gesamt gesehen ist es eher eine Farce.
AS
du magst für gewisse Zonen recht haben. Heute erst habe ich es gelesen.In Berlin leben ca 35% von Hartz4 in Schwerin sogar 37%. Aber akzeptiere doch auch bitte, dass das was du hier ständig anprangerst absolut nicht für ganz Deutschland tragend ist. Wir hier, bekommen keinen Arbeiter für 4 Euro die Std. egal für was.
Was du auch nicht akzeptieren willst ist folgendes: Wie viele arbeiten, vor allem in der Gastronomie mit einem offiziellen Arbeitslohn von 5 Euro oder weniger und bekommen nochmal soviel... cash auf die Hand. Geld das nicht existiert? Schau doch mal die Taxifahrer an, dort funktioniert das bei 90% so. Sie lassen sich vom Staat aufstocken und nehmen den Rest als "Drinkgeld" so mit. Genauer hinschauen und nicht immer alles über einen Kamm scheren.
Wieviele Hartz4 Empfänger arbeiten weit über dem was sie verdienen dürften. Auf dem Papier bekommen sie 100 Euro und den Rest ???
Weißt du eigentlich wie viele "Alleinerziehende" Hartz4 bekommen, offiziell eine Wohnung haben die der Staat zahlt und eigentlich mit einem Partner, der Vollzeit arbeitet zusammen wohnen? Logisch, ist doch ein guter "Nebenverdienst". Man kommt somit besser über die Runden, kann sich so manchen Urlaub (Mallorca ist Standart) leisten und kein Hahn kräht danach.
Also nicht immer die armen Hartz4 Empfänger so bedauern, lieber etwas tiefgründiger werden. Die Dummen sie diejenigen die arbeiten, nicht nur die, die sich danach aufstocken lassen müssen, sondern auch alle anderen, deren Einkommen aufgrund von Steuerklasse 5 ganz einfach schnell mal halbiert wird.
Zur näheren Erläuterung sollte man diesen Beitrag einmal lesen
LINK
Ganz speziell die letzten Sätze bestätigen genau meine Befürchtungen.
"Kommen höhere Freigrenzen, ist es für Unternehmen noch leichter, sich Niedriglöhne quasi vom Staat und damit den Steuerzahlern subventionieren zu lassen." - genau das ist der Punkt, der eigentlich völlig logisch ist und von dir, luna, so vehemment bestritten wird. Bei der Anhebung des Schonvermögens hingegen geht es, wie man sieht für den Staat eigentlich um Peanuts, das ist nur Augenwischerei. Und auch bei der Änderung der Zuverdienstmöglichkeiten wird's in der Regel nicht um die armen Arbeitslosen gehen.
Wer sagt, dass sie bisher garnix haben durften? Der Satz, der bisher pro Lebensjahr angesetzt wurde, als o die 250,- Euro wird jetzt auf 750,- Euro angehoben. Das ist in Ordnung, nur hat man davon nicht viel. Soweit ich weiss, ist dieses Geld für die Altersversorgung gedacht und darf bis dahin auch nicht angetastet werden. Also nix mit Waschmaschinenreparatur oder neuem Fernseher. Außerdem werden die, die jetzt schon Hartz IV beziehen, in der Regel von dieser Regelung nicht profitieren. Wäre mir neu, dass man als Hartzler große Geldvermögen anhäufen kann. Die Neuhartzler, und von denen wird es in Zukunft wieder vermehrt welche geben, wird's betreffen und das ist auch i.O.. Die 400,- Euro-Regelung ist für Hartzler und AG i.O., für normale AN habe ich so meine Bedenken. Im Endeffekt wird damit der Minijob- und Niedriglohnsektor ausgeweitet und das hat bis jetzt, speziell für das Konsumverhalten, nur negative Auswirkungen gehabt.
Hallo Scooterfan
deine Ausführung ist genau das, was viele Gegner nicht verstehen. Es werden mehr 400 Euro Jobs da sein. Ich denke dass sie auch jetzt schon existieren. Aber welcher Arbeitslose geht bitte schon 40-50 Arbeiten für 100 Euro. Der Rest wurde einbehalten.
Bezgl.Schonvermögen ist es ein riesen Schritt. Endlich brauchen Menschen die ihr Leben lang gearbeitet und gespart haben keine Angst mehr haben müssen, dass sie zuerst alles was sie haben aufbrauchen müssen. Deshalb ebenfalls gut.
Gute Sache von der FDP dieses Gesetz verabschiedet zu haben, trotz schewerer Wirtschaftskrise.Das bedeutet aber auch, dass mehr 400 Euro Jobs entstehen, diese werden aber auch von der Wirtschaft gebraucht,vor allem in Zeiten mit unsicherer oder schlechterer Wirtschaftslage.Also ist zunächst mal beiden Seiten geholfen.Das mit dem Schonvermögen ist auch ne gute Sache.Vorher durfte man ja gar nichts haben.Wie schnell geht einem als Hartz 4 Empfänger mal die Waschmaschine oder der Fernseher kaputt.
im übrigen.. dass das Arbeitsklima immer schlechter wird stimmt. Das liegt aber nicht an den Löhnen, sondern an A-löchern die meinen sie müssen ihre Autorität ausspielen. Jeder weis das es auf dem Arbeitsmarkt nicht rosig ist.
Ich kenne Dipl Ing. die sehr gut verdienen, aber trotzdem ihren Job mit sämtlichen Verantwortlichen am liebsten in die Luft jagen würden. Das sind aber ganz andere Dinge. Der Frust wird aus verschiedenen Dingen aufgebaut, die zu 90% nicht auf höhe der Gehälter beruht.
Dieser Frust ist allerdings sicherlich schlimmer als weniger zu verdienen, wenn einem der Job Spass macht und der Rest auch stimmt. Nun Bye Bye
studier du weiter...
du hast ja offensichtlich dazu Lust und Zeit.
Nun Mahlzeit und ciaoo
Ich brauche sie nicht in irgend etwas zu bestärken. Im Gegensatz zu dir sehen die meisten Menschen, nicht nur im Osten, was los ist. Sie sehen und hören es jeden Tag. An deiner Stelle würde ich nur mal entsprechende Studien über die Stimmung deutscher Arbeitnehmer lesen, aber bei solchen Leuten wie dir dürfte selbst mit entsprechend belegbaren Quellen Hopfen und Malz verloren sein.