Prozess gegen HIV-Infizierten: \'Bin ich etwa eine Biowaffe?\'
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genau das ist es doch. es ist doch eine affekttat, wenn es aus sicht des angegriffenen überhaupt irgendetwas andres als selbstverteidigung sein soll. in einer solchen situation ist einem das eigene leben das einzig wichtige, was man im kopf hat. da plant doch niemand \"oh, dem beiß ich jetzt in den finger und dann hat er hiv\". ein gerade zu lächerlicher gedanke. ich hoffe, die justiz behält hier mal die logik im auge und denkt klar
Schwierige Situation auf jeden Fall! Ich meine der Verbrecher wollte den Infizierten überfallen, ihn ausrauben und hätte dabei keine Rücksicht auf Verluste genommen. Ist doch klar, dass man sich da wehren muss. Die Gefahr durch einen Biss infiziert zu werden ist doch sowas von gering...Was wäre denn passiert, wenn der Angreifer den Infizierten verletzt hätte und sein Blut anschließend den Angreifer infiziert hätte??Diese Überlegeung ist gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass Leute, die sich in solch einer Situation wehren, häufig verletzt werden.
Schwierige Situation. Auch wenn der HIV-Infizierte wusste, dass er Aids hat, bevor er den Typ gebissen hat, finde ich es dennoch fraglich, ihm der schweren Körperverletzung zu bezichtigen. Immerhin kann man sich als nicht infizierter schlecht vorstellen, wie man mit der Diagnose persönlich umgeht. Wie hier: Man wird angegriffen. Denkt man dann zuerst: Hoppla, ich habe Aids, ich darf den Angreifer nicht verletzen oder eher: Ich muss mich wehren???
Unglaublich, als ich das gelesen hab\' konnte ich das kaum glauben. Wie kann man den Mann beschuldigen, das er mutwillig den Täter infizieren wollte?!