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Artikel Interview mit Gerald Celente ( update) Teil 3

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Interview mit Gerald Celente ( update) Teil 3

Es wird eine grosse Veränderung stattfinden. Das ganze fängt auf
lokaler Ebene an. Man muss sich um seine Gemeinde kümmern, und dort
aktiv sein. Wie kann man seinen Mitmenschen nützen. Seien sie froh, in
der Schweiz haben sie ja direkte Demokratie und können mitbestimmen.
Hier in Amerika haben wir absolut nichts mehr zu sagen, sie machen was
sie wollen. Zum Beispiel, die Menschen sind gegen die Rettungspakete,
aber was machen die Politiker? Sie machen es trotzdem.

Freeman:
Ich sag meinen Lesern, schützt eure Städte und Gemeinden, kämpft um den
Beibehalt der öffentlichen Infrastruktur, verhindert die Privatisierung
und den Ausverkauf aller Werte.

Celente: Es gibt Dienste, die
sind essenziell und sollten öffentlich sein, wie Transport, Energie und
die Wasserversorgung. Hier haben wir die Weltregierung am Werk, ich
meine ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber jeder weis wo die
Reise hingeht. Die wollen alles kontrollieren und zentral steuern.

Freeman:
Meinen sie, durch die ganzen Finanzprobleme der Mittelmeerländer und
der neuen Beitrittsländer im Osten, wird die EU und der Euro
auseinanderfallen?

Celente: Ja das glauben wir. Wir haben es
bereits vorhergesagt, bevor der Euro eingeführt wurde. Alles was es
dazu braucht, ist einen nationalen Populisten in einem Mitgliedsland,
der meint, nur durch einen Austritt, die Krise bewältigen zu können,
und dann fällt die EU auseinander. Berlusconi hat das ja schon
angedeutet, mit der Drohung einer Kündigung des Schengen-Abkommen,
wegen der vielen Einwanderer.

Die Massenmigration ist ein sehr
grosses Problem. Die westlichen Länder werden von Menschen, die ein
besseres Leben wollen, oder aus einer Not flüchten, überschwemmt. Da
nutzt kein Altruismus, wer soll das alles bezahlen? Wo sollen für die
Fremden Unterkunft, Essen und eine Arbeit herkommen, wenn für die
eigenen Leute kaum mehr gesorgt werden kann?

Freeman: Meinen sie, es wird zu einer Nordamerikanischen Union zwischen Mexiko, USA und Kanada kommen?

Celente:
Ja, das halten wir für möglich, nur jetzt ist die Chance, dass ein
Auseinderbrechen stattfindet, viel höher. Wir sehen das Auseinderfallen
der USA wie damals die Sowjetunion. Einzelne Regionen werden erkennen,
die Krise können sie besser ohne Bundesregierung bewältigen. Für was
brauchen sie das ferne Washington? Ich meine, schauen sie sich nur an,
was dort alles für Politiker sich tummeln. Die sind unfähig und
korrupt, denken nur an ihren eigenen Vorteil. Wir sehen ein
Auseinderbrechen der Vereinigten Staaten.


Freeman: Meinen sie, die Funktion der Zentralbanken ist überholt? Schliesslich haben sie die Krise verursacht und total versagt.

Celente:
Ja sie haben versagt, aber es findet ein Machtkampf statt, die Grossen
wollen die Kleinen zermalmen, so wie es in der Geschichte immer wieder
passiert ist. Einer der Trends die wir uns anschauen, nennen wir „weg
mit ihren Köpfen.“ Das wird sicher passieren.

Freeman: Sie meinen, es wird eine richtige Rebellion geben?

Celente:
Absolut. Schauen sie sich das ganze Gesindel an der Wall Street an,
oder was aus den Universitäten wie Harvard und Yale herauskommt. Die
haben noch nie in ihrem Leben sich die Hände schmutzig gemacht. Die
haben keine Ahnung was es heisst, völlig verarmt auf der Strasse zu
leben. Wenn man den Menschen alles weggenommen hat und sie nichts mehr
zu verlieren haben, dann sind sie zu allem bereit.

Freeman: Was sie uns alles voraussagen, ist nicht gerade optimistisch.

Celente:
Das hat mit Optimismus oder mit Pessimismus nichts zu tun, sondern mit
Realismus. Es ist wie wenn sie zum Doktor gehen und er sie mit Krebs im
Endstadium diagnostiziert. Soll er sie anlügen, oder sagen wie es ist?
Ein falscher Optimismus änder nichts an der Tatsache, sie werden bald
sterben.

Freeman: Meinen sie, es ist eine gute Idee für den
Einzelnen, oder auch für ganze Gemeinschaften und Gemeinden,
Selbstversorger zu werden und sich vom Netz zu nehmen?

Celente:
Absolut. Ganz sicher. Man sollte die Möglichkeiten prüfen, sich
unabhängig vom System zu machen, eigene Lebensmittel und Strom zu
produzieren. Das ist was ich vorher erwähnt habe, mit neuen
Technologien wird das möglich. Wenn das passiert, dann werden sich die
Menschen vom Vaterstaat und von den Konzernen entfernen. Ich habe
bereits im Jahre 1997 ein Buch mit dem Titel „Trends 2000“
veröffentlicht, was genau dieses Thema behandelt. Das zentrale System
hätte schon vor langer Zeit zusammenbrechen müssen. Es wurde nur durch
billigem Geld zusammengehalten. Aber das funktioniert auch nicht mehr.
Für was brauchen wir eine zentrale Regierung, die sowieso nur alle
Problem verursacht und keine Lösungen hat?

Die weitestgehende Selbstständigkeit und Dezentralisierung, ist die Zukunft.

Freeman: Vielen Dank für dieses Interview.

Copyright © 2008 Alles Schall und Rauch – Freeman


Im einem weiteren Interview sagt Celente voraus, dass die USA in 4
Jahren keine entwickelte Nation mehr sein wird, er spricht von
Revolution, Aufständen und Steuerrebellionen bis zum Jahr 2012:


"Es ist gut, dass die Bürger der Nation nicht unser Banken- und
Geldsystem verstehen, denn wenn sie es würden, glaube ich, gebe es eine
Revolution vor morgen früh.
" – Henry Ford

"Wir machten
aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem
Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen
den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg
gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich
unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine
wirtschaftliche Präventivmaßnahme war!
" - James Baker III, ehemaliger US-Aussenminister - Der Spiegel 13/1992


...Bei Eingabe der Links werden 2 Videos bereitstehen !!!


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http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/12/interview-mit-gerald-celente.html


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