3.4

Artikel 17.12..09 - "LOCAL RADIO'S ROCKIN‘ SAFARI" mit KICKSTART, DISEASE und ACID

x 1
 
 
17.12..09 - 'LOCAL RADIO'S ROCKIN‘ SAFARI' mit KICKSTART, DISEASE und ACID



17.12.09 - "LOCAL RADIO'S ROCKIN‘
SAFARI" im MEISENFREI





KICKSTART, DISEASE und ACID QUEEN live !!!


BluesClub Meisenfrei Bremen, Hankenstraße 18
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt: frei






 


 


Kickstart (Rock)


 


Im Sommer
2007 trafen sich Greg und Flopo nach einer langen Zeit wieder und entdeckten,
dass es mal wieder an der Zeit ist, die Rockszene gewaltig umzukrempeln.


Nach
einigen durchzechten Wochenenden folgte ein Ergebnis: KICKSTART


Um die Band
zu komplettieren, scharrten sich ihre besten Freunde dazu


- Axl
Buchannon packte seinen staubigen Bass aus


- Mic
Palmer ölte seine Stimme und griff zum Mikrophone


- Maxi
Smith bestieg die Trommeln


Mit einem
großen Vorrat an Whisky und Bier verkrochen sie sich nun für einige Zeit im
Proberaum.


Viele neue
Songs über Bier, Mädchen und heiße Autos folgten im Galopp.


Doch Greg
verließ die Band nach einem Jahr des Bestehens. Seine Lücke


wurde von
Till Dawn ohne Abstriche gefüllt.


Diese fünf
Dudes, ohne das geringste Interesse in den zeitgenössischen Stil der Musik, Mode
und Verhalten sind zurück


... heißer
und hungrig nach neuen Shows.


Dieser
ungeschliffene Diamant ist aber mit den folgenden Sätzen viel einfacher zu
beschreiben:


- Sie
tragen Outfits, welche sogar dem Guru Joe Perry Tränen in die Augen jagen


- Sie schreiben
Texte, welche Duff McKagan während seinen besten Tagen nicht besser gelungen
wären


- Sie
spielen Melodien, die einen im ZZ-Top Hot Rod direkt auf die Route 66
katapultieren.


www.myspace.com/kicknstart





 


Disease (Rock)


 


Ein kleines bisschen abseits des immergleichgrauen Waldes aus
lokalen Punk- und Metalcombos, dem allgemein abklingenden Alternative- und dem
immer noch aufkommenden „Whatever-Core“-Trend gedeiht seit 2004 ein zartes
Pflänzchen, das seine Wurzeln allerdings tief und weit streckt. Ein bisschen
giftig ist es auch und trägt vielleicht nicht zuletzt deshalb den Namen
„Disease“.
Ursprung dieses Schösslings ist Tim Mütze, Sänger und Gitarrist, den man gerne
noch der alten, traditionellen Schule des Songwritings zuschreiben möchte. Mit
der Beseeltheit eines John Lennon und rohen Kraft eines Dave Grohl in der
Stimme schraubt und baut er, wohl beinahe seit er denken kann, an Material, das
modern, aber mit unverkennbarer Classic Rock-Attitüde daherkommt und einen
schlicht vom Hocker zu fegen vermag. Wer bei Disease sitzen bleibt, dem ist so wie so nicht zu helfen.
Nach diversen und teilweise schwierigen Besetzungswechseln, einer eher mauen
Frequenz an Live-Auftritten (zu nennen wäre vielleicht der Local Heroes-Contest
2005 in Bremen), Ausfällen, Hindernissen und eigentlich allem, womit eine junge
Band heutzutage schlimmstenfalls zu kämpfen haben kann, hatte sich Mitte 2007
nun eine Konstellation herauskristallisiert, die nicht nur funktionierte, sondern
auch harmoniertre: Tim Mütze (Gesang/Gitarre), Kai Gernert (Gitarre), Jannes
Lüllich (Bass) und Lars Mehlhop-Lange (Schlagzeug/Gesang) waren eingespielt und
bereit für Großes. Einzig der schmerzliche Verlust des Bassisten an das
Studentenleben in einer fernen Stadt (Hannes has a place in our hearts!)
versetzte der Band einen herben Dämpfer, sodass es leider bei einem einzigen
Live-Auftritt dieser Besetzung beim 1. Bremer Musiker-Board-Festival im Oktober
2007 blieb. Die übrige Band verharrte daraufhin weit über ein halbes Jahr in
einer Art Winterstarre, im Grunde jedoch nur wartend und hungernd nach einer
Fortsetzung. Diese kündigte sich dann endlich Mitte 2008 an. Man fand sich
wieder zusammen, mietete sich in einem gemütlichen Proberaum ein, addierte zur
alten Besetzung den äußerst engagierten neuen Mann am Bass (willkommen, Kris!)
und begann, dem alten Material einen neuen Glanz zu verpassen. Songs wie „Loose
Teeth“,
„Mr. Independent” und “All in all makes me small and tall” bewegen sich
irgendwo in den Weiten zwischen 60s-beeinflusster Songwriter-Kultur in bester
Beatles-Manier und dem direkten, ungeschönten Rocksound des letzten und des
aktuellen Jahrzehnts. Brachialere Stücke wie „Self-Pity“ pusten den Staub vom
90er-Grunge und schreien, jedoch stets mit viel Seele, dessen Ikonen an die
Wand. Mit der schon erwähnten Stimmgewalt, den mitunter Hendrix-artigen
Gitarrenkapriolen und einer Grundstimmung, bei der man sich kaum zwischen
„verspielt“ und „auf’s Maul“ entscheiden mag, sprießt das Disease-Pflänzchen
unaufhörlich weiter und lässt Ambitionen zum ausgewachsenen, etwas exotischen
Baum erkennen, der sich dem Diktat der aktuellen Subkulturenpop-Gewächs häuser
und der muffig-verblühten Alternative-Flora auf kratzbürstige, manchmal aber
auch überraschend zierliche Art und Weise entzieht. Disease wollen wieder auf
die Bühne, wollen ins Studio, wollen, dass sich die Menschen da draussen wieder
trauen, Rockmusik zu hören. Amen.


www.myspace.com/diseasemusic


 


 


Acid
Queen
(Rock)


 


Billiger
Whisky, kochende Röhrenverstärker, Haarspray und verdammt enge Hosen - die 80er
sind zurück.
Nicht in Form von mittlerweile viel zu überladenen Reunions sondern mit
"Acid Queen".


Eine
Band voll wahnsinniger die sich musikalisch in schon längst totgeglaubtem
Gebiet bewegen: 80s Hardrock.
Die Bandmitglieder waren schon vorher in diversen Nienburger Line-Ups tätig,
bevor sie sich Ende 2007 entschlossen zusammen NOCH lauter zu spielen.
Und das funktioniert:
Kurz nachdem das Hardrock Quintett ihre Seele für Sex, drugs und Rock n‘ Roll
verkaufte, räumte die Band mit Frontrau Jo Morrigan am Gesang den Titel des
Local Heroes ab und waren bereits mehrmals im polnischen und weißrussischem
Fernsehen live zu sehen.


www.myspace.com/acidqueenrock


 


 


Weitere Informationen gibt’s auf der Webseite von Local
Radio: www.local-radio.de



kommentieren

Kommentare zu 17.12..09 - "LOCAL RADIO'S ROCKIN‘ SAFARI" mit KICKSTART, DISEASE und ACID