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Guttenberg nennt Luftangriff «angemessen»

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Guttenberg nennt Luftangriff «angemessen»

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Der Verteidigungsminister stützt den deutschen Oberst, der die Bombardierung zweier Tanklaster in Afghanistan eingeleitet hat. Allerdings räumt Guttenberg ebenso wie der Nato-Bericht «Verfahrensfehler» ein.Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat den von einem deutschen Oberst angeordneten Luftangriff auf zwei Tanklastwagen im af

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46 Kommentare

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Kommentare zu Guttenberg nennt Luftangriff «angemessen»

 

NeleinloveNeleinloveam 13.11.09


lunapiena, Du bist nicht überrascht, weil Du dort warst, ich weiss.

SilberrueckenSilberrueckenam 10.11.09


Hi luna, habe einige Beiträge von dir aus den letzten 10h gelesen. Passen zwar nicht sonderlich zu Guttenberg, liegen aber vom Niveau zwei handbreit unter der Rasennarbe. AS hat schon recht, wo hast du denn vor 90 gearbeitet, Bundesinstitut für politische Verbildung oder eine ähnliche Einrichtung. Du weißt ja mehr über die ehemalige DDR wie das Stammvolk aus diesem Gebiet. Allergrößte Hochachtung, nur glaubwürdiger wirst du damit auch nicht.

Alter_SackAlter_Sackam 10.11.09


Du behauptest wieder einmal völligen Unsinn. Soviele waren es nicht, die ausreisen durfetn und am "Leben" teilnehmen durften. Wobei letztere Formulierung wohl eher auf einen Zustand geistiger Umnachtung deinerseits schließen lässt. Im Osten LEBTEN über 16 Mio Menschen und keine Untoten. Die Masse derer, die reisen durften, waren Rentner und damit verband man ein ganz anderes Ziel. Jeder Rentner nämlich, der nicht wiederkam, war gewissermaßen eine Entlastung des Systems DDR. Ansonsten hatte die Führung überhaupt kein Interesse daran, die Leute in den Westen reisen zu lassen. Auch nicht als Anreiz für besonders Gefügsame. Was mich als Ossi nur wieder wundert ist die Tatsache, dass du als Wessi wieder einmal viel mehr über die DDR zu wissen scheinst, zumindest aber wohl vorgibst, als wir Ossis.

lunapiena41lunapiena41am 10.11.09


AS

du hast recht und unrecht. Vielen wurde die BRD schmackhaft gemacht, sie durften wenn sie dem Regime dienten ausreisen, am "Leben" teilnehmen und somit wurden viele gefügig gemacht. Das ist die Logik. Das Fußvolk hatte zu parieren und Maul zu halten.(Wahrscheinlich stimmt das aber alles nicht)

Du sprichst von dem was den Ossis nach der Wende versprochen und nicht gehalten wurde. Wie konnte sowas geschehen, wo doch alle Ossis viel intelligenter, besser gebildet und schlauer als die Wessis sind und waren. Wie konnten sie blos so naiv sein und dem bösen Kapitalismus irgendwas abgewinnen.

Sie hätten doch bei der überschwänglichen ausgreiften Intelligenz sofort merken müssen, dass sie hinters Licht geführt werden und alle im Westen nur den Nutzen der billigen Arbeitskräfte aller Ossis wollten.

Unglaublich .. denk du mal nach. Bei vielen scheint die ach so tolle Zeit in der DDR mit all seinen Facetten irgendwie vergessen zu sein. Aber das ist normal, psychologisch gesehen verdrängt man die Dinge die man nicht mag oder mochte immer.

Alter_SackAlter_Sackam 09.11.09


Wieso hätte uns "dieses Regime der DDR" sowas glauben lassen sollen? Versuch's mal mit Logik und Vernunft, dann müsstest du einsehen, dass eine solche Behauptung absoluter Unfug ist. Damit hätten die doch noch mehr an dem Ast gesägt, auf dem sie saßen. Der Grund liegt wohl eher darin, dass den Ossis nach der Wende Versprechungen und Zusagen gemacht wurden, die vollkommen überzogen waren und real auch nicht eingehalten wurden.

honigmannhonigmannam 09.11.09


...die Gegenwehr kam ERST nach dem 23. Mai 1949...
.

lunapiena41lunapiena41am 09.11.09


tja Honnigman,

fragt sich nur warum diese Gegenwehr gegen die Russen.

lunapiena41lunapiena41am 09.11.09


AS

das wir es jetzt auch noch sind ist richtig. Da spielen viele Kriterien mit hinein. Leider.

Ein Grund war das dieses Regime der DDR euch hat immer glauben lassen, dass bei uns die gebratenen Hähnchen zum Fenster rein kommen und nur wer sich "anständig benimmt" einen Teil davon abbekommt.

honigmannhonigmannam 09.11.09


...übrigens: die Teilung Deutschlands ist von den Befreiern, den Amis gekommen unter Mithilfe von Adenauer; selbst Stalin wollte noch 1948/49 einen Friedensvertrag und Zusammenführung der Zonen anstreben, was von den Westallierten und unseren Verrats-Politikern vehement abgelehnt wurde - selbst noch 1989 von den Franzosen und Engländern.
Die Thatcher zog es sogar in Erwägung 1990 hier einzumaschieren.....gemäß SHAEF-Gesetze hätte sie es gedurft!
.

Alter_SackAlter_Sackam 09.11.09


Wir wären aber auch dann nicht so auseinanderdividiert worden, wie wir es jetzt sind. Und es mit Sicherheit noch eine ganze Weile bleiben werden.

lunapiena41lunapiena41am 09.11.09


Im Alleingang sicherlich, fragt sich nur unter welcher Prämisse und ganz ehrlich. Wenn ich daran denke dass wir alle vielleicht für immer nach dem "russischen DDR Regime" hätten leben müssen... na dann Prost.

Alter_SackAlter_Sackam 09.11.09


Stoppen hätten es die können, die es finanziert und daran bis zum Schluß verdient haben. Und wenn die USA nicht eingegriffen hätten, hätte der Spuk wahrscheinlich noch ein, vielleicht auch zwei Jahre länger gedauert. Deutschland wäre aber wohl, egal, wer es nun gänzlich befreit hätte, nicht geteilt worden. Und wenn ich die 40 Jahre vor 89 und die 20 danach sehe, wäre diese Lösung vielleicht sogar die bessere gewesen. Denn dann wären wir auf alle Fälle zu jeder Zeit ein Volk gewesen. Egal, ob beim Russen oder beim Ami. Der Unterschied ist nur der, dass der Russe Deutschland im Alleingang geschafft hätte, der Ami mit Sicherheit nicht.

lunapiena41lunapiena41am 09.11.09


Sie haben, glaube mir. Die Angst war riesig. Meine Mutter erzählt immer wie die Kinder im Luftschutzbunker geweint haben. Dennoch sagen sie auch immer dass sie und viele andere von den Amis unterstützt wurden. Mit Lebensmitteln und Kleidung.
Es fragt sich dennoch immer noch was gewesen wäre, wenn Amerika nicht eingegriffen hätte.

Im übrigen wurden nich nur Berlin, Hamburg und Dresden bombardiert. Sondern auch hier München und Augsburg und das nicht zu knapp.

Kein Krieg ist schön, kein Krieg ist es wert ihn zu führen, aber was kann manchmal getan werden?? Wer hätte das 3. Reich gestoppt?

Aber na ja, vielleicht hätte es dann ein russisches Regime für ganz D gegeben, und es gäbe heute keine Ost- und Westproblem. Wer weiß es schon.

Alter_SackAlter_Sackam 09.11.09


Wahrscheinlich haben deine Großeltern keine Bombennächte in Berlin, Hamburg oder Dresden erlebt. Ich kenne Leute, die haben heute deswegen noch psychische Probleme. Und die haben in der Regel immer noch ein sehr gespaltenes Verhältnis zu den "amerikanischen Befreiern", genau wie die vergewaltigten Frauen zu den "russischen Befreiern". Von den Hinterlassenschaften der "amerikanischen Befreier" können z.B. bei uns in Brandenburg die Oranienburger heute noch ein sehr trauriges Liedchen singen, fast wöchentlich werden sie nämlich in Form von Evakuierungen und Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Bombenentschärfungen mit diesen konfrontiert.

Alter_SackAlter_Sackam 09.11.09


Wahrscheinlich haben deine Großeltern keine Bombennächte in Berlin, Hamburg oder Dresden erlebt. Ich kenne Leute, die haben heute deswegen noch psychische Probleme. Und die haben in der Regel immer noch ein sehr gespaltenes Verhältnis zu den "amerikanischen Befreiern", genau wie die vergewaltigten Frauen zu den "russischen Befreiern". Von den Hinterlassenschaften der "amerikanischen Befreier" können z.B. beiuns in Brandenburg heute noch ein sehr trauriges Liedchen singen, fast wöchentlich werden sie nämlich in Form von Evakuierungen und Verkehrsbeeinträchtigungen wegen Bombenentschärfungen mit diesen konfrontiert.

lunapiena41lunapiena41am 09.11.09


Sorry meine Großeltern und Eltern erzählen anderes... Aber wie immer kommst du wahrscheinlich aus einer anderen Welt.

Alter_SackAlter_Sackam 09.11.09


Mein Vater war kein Nachkriegskind, 1936 geboren und in BERLIN aufgewachsen. Dem hättest du diese Frage mal stellen sollen, luna. Der hat sich von 1940 bis 1945 all die Nächte, in denen die "amerikanischen Befreier" über Berlin auftauchten, mächtig über diese gefreut. Wie viele andere Berliner, Kölner, Dresdener, Hamburger, ...!

honigmannhonigmannam 08.11.09


Luna:
Ich bin auch ein Nachkriegskind, wobei in unserer Familie sehr selten über die Zeit gesprochen worden ist.
Dennoch, wenn und auch von anderen, wurde die Meinung vertreten, daß etwas schief läuft und wir mit den Amis noch Schwierigkeiten bekommen werden (vorsichtig ausgedrückt !).
Leider muß ich denen, ungerne, zustimmen und es wird noch viel heftiger werden.

Und dies bitte noch:

1 "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt; Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier, Angst."
Generalmajor J. F. C. Fuller in "The Second World War" (1948)

2 "Wenn meine Söhne es nicht wollen, so gibt es keinen Krieg!"
Gudula Rothschild - Witwe von Mayer Amschel Rothschild und Mutter von fünf Söhnen, die europaweit Bankendynastien begründeten ("Der Aufstieg der Rothschilds" von Dr. Bertha Badt-Strauß in "Menorah" Mai 1935
.
Gruß

lunapiena41lunapiena41am 08.11.09


honigman

ich war 45 noch nicht geboren. Aber frag mal die Menschen wie die es empfunden haben. Wie sie die Amerikaner gesehen und diese Besetzung empfunden haben. Politisch gesehen magst du recht haben, moralisch jedoch sahen die meisten die Amis als Retter der Nation.

honigmannhonigmannam 08.11.09


Luna, in Bezug auf Deine Äußerung "was aus D geworden wäre wenn 1945 die Amis nicht eingegriffen und uns "befreit" hätten", zeige ich Dir mal was:

1 "Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken."
Zionist Bernard-Lecache Lifschitz am 18. Dezember 1938 in seiner Zeitung "Le droit de vivre"

2 "Der Krieg in Europa ist beschlossene Sache ... Amerika wird in den Krieg eintreten, nach Frankreich und Großbritannien."
William C. Bulitt - amerikanischer Botschafter in Paris am 25.4.1939 (!)

3 "Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen."
Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945 (vgl. "Welt" vom 4. Juli 1994)

4 "Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn letztlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominierende Rolle Deutschlands zu verhindern."
Henry Kissinger - amerikanischer Außenminister in "Welt am Sonntag" v. 13.11.1994

5 "Wir müssen jetzt ehrlich über die deutsche Frage sein, so unbequem sie auch für die Deutschen, für unsere internationalen Partner und uns selbst sein mag. Die Frage bleibt in der Essenz die gleiche. Nicht, wie wir es verhindern, daß deutsche Panzer über die Oder oder die Marne rollen, sondern wie Europa mit einem Volk fertig wird, dessen Zahl, Talent und Effizienz es zu unserer regionalen Supermacht werden läßt. Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft für Europa nicht akzeptieren konnten."
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.9.1989 veröffentlicht einen Text aus dem britischen "Sunday

Was bleibt von der sog. Befreiung übrig ?
.


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