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Volksbank Schramberg: 300 Opfer fragwürdiger Bankgeschäfte

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Volksbank Schramberg: 300 Opfer fragwürdiger Bankgeschäfte

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Eingestellt vonam 08.11.09in Wirtschaft via schwarzwaelder-bote.de

Nach Informationen des Schwarzwälder Boten gibt es in der Raumschaft Schramberg an die 300 Opfer fragwürdiger Bankgeschäfte, deren Anteile sich in Luft auflösten und denen dadurch oftmals zusätzliche Schulden aufgebürdet wurden. Vor allem Mitte der 1990er-Jahre verkaufte die örtliche Volksbank massiv die inzwischen wertlosen Papiere an ihre Kunden.

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5 Kommentare

Kommentare zu Volksbank Schramberg: 300 Opfer fragwürdiger Bankgeschäfte

 

VobaschadenVobaschadenam 08.11.09


Einmal muss doch der Tag kommen, an dem bei den Volksbanken Reue und Vernunft gleichzeitig auftauchen: Reue darüber, dass man die Kunden fehlberaten hat und Vernunft, ihnen das entzogene Geld zurückzugeben. Man kann doch nicht Altersvorsorge versprechen und dann sein Wort derart brechen. Ein Funke Gewissen muß doch in jedem Verantwortlichen noch drinstecken, selbst wenn es heute peinlich ist, dies zuzugeben. Liebe Volksbänker, wenn Ihr diesen Schritt nicht hinbekommt, dann geht es mit Euch wirklich bald zu Ende. Also, schlaft nochmal eine Nacht darüber und dann Mut zur Tat. Gemeinsam seid Ihr stark, sogar stärker als die DZ-Bank.

vrbankopfervrbankopferam 08.11.09


Dieser Anlageskandal dieser Bank ist kein Einzelfall, sondern ein flächendeckendes Vertriebskonzept, initiert von der DZ-Bank. Motiviert wurden diese Banken von überdurchschnittlichen Vertriebsprovisionen, die viele "Bankberater" dazu veranlasste, ihre Zurückhaltung aufzugeben. Selbst langjährigen guten Stammkunden wurden diese Produkte vermittelt und dabei kaufmännische Grundprizipien missachtet. Trotz des inzwischen angerichteten Scherbenhaufens sind keine Anzeichen von Reue vorhanden. Nach der Divise "Augen zu und durch" wird weitergewurschtelt und die Konsequenzen ignoriert. Dieses "Geschäftsmodell" ist zum Scheitern verurteilt und wird diese Banken noch viel Geld kosten, auch wenn es diese Banken noch nicht wahr haben wollen.

voba0815voba0815am 08.11.09


Die Schmerzgrenze ist wohl noch nicht erreicht, aber immer mehr Kunden distanzieren sich von dieser Art der Kundenbehandlung und pfeifen auf die Geschäftsbeziehung mit Volksbanken/Raiffenbanken. Der ausgeübte Druck der überregionalen Verbände und der DZ Bank auf die Volksbanken/Raiffeisenbanken nicht einzlenken, scheint noch zu stark zu sein.
Noch werden mit hohem finanziellen Aufwand willige Anwälte bezahlt, um die berechtigten Ansprüche der Geschädigten der DG Fonds abzuwehren und Gerichtsverfahren in die Länge gezogen, um sich mit dem Einwand "Verjährung" vom Acker zu machen. Da es sich meist um ältere, hochbetagte Geschädigte handelt,hofft man, dass diese wegsterben und allmählich Gras über die Sache wächst, die Proteste Betroffener werden zunehmen.
Volksbanken/Raiffeisenbanken nehmt euch ein Beispiel an der Deutschen Bank und gebt den geprellten Anlegern ihre Einlagen zurück!

vobageschaedigtvobageschaedigtam 08.11.09


Als DG-Geschaedigter hoffe ich auf die Einsicht des Bankvorstandes der Volksbank Schwarzwald-Neckar in Schramberg, dass der damalige DG-Fonds-Vertrieb nur zur Geldbeschaffung für den genossenschaftlichen Bankenverbund gedient hat! Auch die Versprechungen der sogenannten Bankberater bzw. Bankberaterin waren nur zur persönlichen Geldbeschaffung da!

pressebuero11pressebuero11am 08.11.09


Der Skandal, den die Volksbanken der Region mit sich herumtragen, scheint sich auszuweiten. Jahrelang haben die Vorstände versucht, das Thema totzuschweigen und auszusitzen, bis die geprellten Anleger verstorben sind. Dieses unfaire Spiel rächt sich nun. Wohlgemerkt: Nicht alle Volksbanken haben ihren Kunden diese Skandal-Fonds empfohlen. Doch diejenigen Banken, die diese Last mit sich herumtragen, sollten schnell auf ihre Kunden und Mitglieder zu gehen, um weiteren Schaden zu vermeiden.


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