4.71

Ich habe Krebs!

x 40
 
 
Ich habe Krebs!

Beitrag melden

Eingestellt vonam 18.11.09in Politik via berlinonline.de

Es ist dieses schreckliche Wort, diese furchtbare Diagnose, die man wirklich niemanden wünscht. Nicht mal seinem größten Feind. Krebs! Oskar Lafontaine (66) ist daran erkrankt.

Auf berlinonline.de weiterlesen

28 Kommentare

Kommentare zu Ich habe Krebs!

 

klatoeklatoeam 20.11.09


Ich wünsche O.L alles gute,und hoffe das er bald wieder auf der Politischen Bühne der Chaotichen Regierung an Saar und Bund zeigt wo und was abgeht.
Ansonsten hat O.L. mit seiner Bekanntmachung seiner Krankheit doch nur eine Diskusion losgetreten über die Mann doch wirklich reden sollte. Das Thema Prostata ist doch in unserer verstörten Gesellschaft genau so Tabu wie die Depression.

CamposCamposam 19.11.09


zero1000, da schau her! "Liebe" zu Lara Croft - der Linkspartei...

karlweberkarlweberam 19.11.09


Erfahrungen aus dem Kongo? Oder dem Phantasia-Land?

RenePrueferRenePrueferam 19.11.09


Pedegar! Irgendwie muß man doch von den Komikern wie Merkel und Kasper ablenken. Selbst die Wirtschaftsweisen haben diesen Blinkbirnen völligen Realitätsverlust und unüberwindbare Dummheit bescheinigt.

CamposCamposam 19.11.09


Und wird die OP gut gemacht, steht weder der Routine noch Abenteuern Wesentliches entgegen.

CamposCamposam 19.11.09


So stand es heute morgen in den t-online-Nachrichten. Im "Spiegel" stand es auch?
Was soll es? Was nicht sein darf, das kann nicht sein. Meinen die Sprecher der SED-
Nachfolgepartei.

PedegarPedegaram 19.11.09


Bei dir war er schon: hat ein Diffarmierungsgeschenk gebracht...

zero1000zero1000am 19.11.09


Pedegar - am 06.12.09 kommt der Nikolaus!

PedegarPedegaram 19.11.09


...und noch nicht einmal das, wie ich feststelle. Das Ganze ist ein reiner Pressefake. Macht euch selbst ein Bild:

LINK's-nur-Daumendruecken/

PedegarPedegaram 19.11.09


Das "Outing" Prominenter in einer solchen Situation kann aber zwei Wirkungen haben:

1. öffentliche Diskussion über die Erkrankung mit der Folge, dass mehr Menschen zur Vorsorge gehen.

2. Vermeidung öffentlicher Spekulationen über Verbleib; sonst schreibt die Blöd-Zeitung wieder: "Lafontaine im Liebesurlaub mit Wagenknecht"

PedegarPedegaram 19.11.09


Da tut sich ein Einzelner (Ramelow) hervor, weil er auf einen eigenen Posten in der Parteiführung spekuliert.

Was aber hier behauptet wird, ist, dass die Partei insgesamt eine Debatte führt. Das stimmt eben nicht. Im Gegenteil!

LitariusLitariusam 19.11.09


Verständlicher? Okay .. wenn interessiert das Leid eines Politikers? Ist doch immer wieder das selbe, oder nicht? Die ganze Zeit regt man sich über gewisse Personen in den obersten Kreisen auf und wenn sie von Krankheit oder Kummer bedrückt sind, suchen sie Mitleid in den Medien etc?! Und ich rede von Ländern, wo kein Geld hin fließt! Lieber verschwendet man Millionen, um einer anderen Machenschaft im Irak etc fleißig Unterstützung zu gewehrleisten. Ist das falsch auch an diese zu Denken? Hin und wieder tauchen derer Probleme in den Medien auf - aber sehr wenig, weil sich dadurch kein Programm mehr machen läßt, weil es keinen so richtig interessiert.

zero1000zero1000am 19.11.09


Pedegar - jetzt mal im Ernst:

Was hat Ramelow gesagt? Und warum sagt Alexander Ulrich: "Es ist eine Frage des Anstands, dass man keine Nachfolgedebatte führt, während sich der Vorsitzende auf eine schwere OP vorbereitet! Weil es keine gegeben hat oder er sie vermeiden will oder erst anstoßen? Wenn jemand naiv ist, dann DU.

Wenn Du die Rote Esche Links nicht kennst, macht nichts, ich kenn sie auch nicht!

zero1000zero1000am 19.11.09


Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie Medien reagieren. Ein Torwart begeht Selbstmord - Depression wird zum Titelreißer, mit Diagnosetipps für Unbedarfte: "So erkennen Sie, ob Sie oder ihre Familie Depressionen hat!" Und dann die aufbauenden Persönlichkeitsschicksale: "Ich überwand die Depression!"
Jetzt hat ein Politiker was an der Prostata (Krebs), wie 3 von 100 deutscher Männer. Jetzt werden wieder die Diagnosemöglichkeiten geliefert - na dann! Und jetzt reden alle wieder, die Krebs haben: "So leben wir mit dem Krebs!"(AZ von heute) - gerade so, als hieße der Partner Prosta Krebs.
Wenn Herr Lafontaine damit an die Presse geht, hat das mit menschlicher Größe wenig zu tun. Er hat sich ja nicht geoutet, als Hobbyprostatiker, sondern lediglich das gesagt, was irgendwann eh bekannt geworden wäre. Und natürlich zum richtigen Zeitpunkt - nachdem irgend ein Schmierfink ihm eine Affäre andichten wollte mit meiner geliebten Sahra.
Natürlich wünsche ich ihm Gesundheit und baldige Genesung, aber nicht mehr als allen anderen Kranken auch! Die Lafontaine´sche Prostata ist nichts umwerfend Besonderes und unterscheidet sich weder von der Lage noch der Funktion von Millionen anderen.

PedegarPedegaram 19.11.09


"...In den Etagen, auf die es ankommt, da kommt es an und wie..."

und da gehst du ein und aus, so dass du den völligen Überblick hast. Ich gratuliere - entweder zur erfolgreichen Infiltration oder zur Naivität des Presse-Consumers.

Such dir was aus.

P.S. "Zur Roten Esche Links" ist mir leider nicht bekannt...

zero1000zero1000am 19.11.09


Pedegar, im Parteilokal zur Roten Esche Links merkt man natürlich nichts. In den Etagen, auf die es ankommt, da kommt es an und wie!

NeleinloveNeleinloveam 19.11.09


Nein, menschliche Regungen sind das höchste Gut, was wir noch haben.

NeleinloveNeleinloveam 19.11.09


Auch, wenn du selbst erkrankt bist, solltest du keine Beurteilung über das Wohlbefinden eines anderen Krebskranken machen, schon gar nicht, wenn du nicht weisst, was es für eine Krebserkrankung in welchem Stadium ist. Mutmaßungen sind hier falsch am Platz. Ich habe auch eine Krebsdiagnose gehabt u. stundenlange Arztgespräche u. weiß wie man sich fühlt.

Dass alles, auch wenn Lafontaine sicher in besseren Händen ist, als ich wahr. Denn meine Diagnose stellte sich nach der OP als unwahr dar, nämlich Organ gesund. Und das hat mich dann wirklich umgehauen. Eine Klinik, die heute bestens ausgestattet ist, auf Kosten solcher Diagnosen, wie meiner.

schlawiner2430schlawiner2430am 19.11.09


Heutzutage wird bei der Diagnose Krebs Rotz und Wasser geheult, anstatt das man sich nach Behandlungsmöglichkeiten umsieht. Die Diagnose ist schlimm. Aber den kopf in den Sand stecken bringt überhaupt nichts. Es gibt mittlerweile für sehr viele Krebsarten eine Behandlingsmöglichkeit. Nur will niemand zur Vorsorge gehen. Dabei ist die rechtzeitige Erkennung das A+O bei den meisten Arten. Ich weiss wovon ich spreche, denn ich bin selbst an Pankreaskrebs erkrankt. Meine Art ist sehr selten, und es wurden erst in den vergangenen 3 Jahren Behandlungsmöglichkeiten entdeckt. Prostatakrebs wie bei Herrn Lafontaine hat in den meisten Fällen eine gute Prognose.

Alter_SackAlter_Sackam 19.11.09


Und Hilfsregierungssprecher Campos applaudiert zu dieser Blitzmeldung ganz artig.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren