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Ladenöffnung in Berlin teils verfassungswidrig

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Ladenöffnung in Berlin teils verfassungswidrig
Die großzügige Regelung zur Ladenöffnung an Sonntagen im Land Berlin ist teilweise verfassungswidrig. Die Freigabe aller vier Adventssonntage verstößt gegen den besonderen Sonntagsschutz im Grundgesetz, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.Damit gab das Karlsruher Gericht einer Klage der beiden großen Kirchen teilweise statt. Bis zum Jahre

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31 Kommentare

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Kommentare zu Ladenöffnung in Berlin teils verfassungswidrig

 

jacki24jacki24am 10.12.09


Es ist sicher schön rund um die Uhr shoppen zu gehen. Leider hat dies auch große Nachteile für den Kunden. Der Händler benötigt mehr Personal. von 20 bis 6 Uhr muss er einen Nachtschichtzuschlag von 50 % zahlen und an Sonn- und Feiertagen sogar 120 %, siehe Tarifvertrag. Desweiteren hat der Händler dann höhere Kosten für Strom, Heizung, Wasser, Security und für Personal. Das sind alles Kosten, die den Händler zwingen, die Preise zu erhöhen. Ich arbeite im Handel. Wir öffnen Mo. - Fr. von 7 bis 22 Uhr, Sa. bis 20 Uhr. Der Umsatz ist nicht mehr geworden. Ab 20 Uhr ist in unserem Haus "Tote Hose".

Um kostendeckend zu arbeiten, muss der Handel seine Preise erhöhen. Habt Ihr dann auch alle mehr Geld im Portmonee, damit man sich als Kunde die höheren Preise auch leisten kann? Denkt auch mal über die Nachteile nach und seht nicht nur den Vorteil "ich kann rund um die Uhr shoppen gehen".

lunapiena41lunapiena41am 09.12.09


AS

deine Ausführung dass es am Abend angenehm ist Einzukaufen, weil ausser dem Personal sowieso keiner mehr im Laden ist. Wir Deutsche sind keine Amis und wir werden es auch nicht werden. Wir möchten gar nicht 24 Std einkaufen können. Es wird nicht angenommen.

Genau das ist unser Problem, in D gibt es immer nur schwarz und weiß. Warum muß das Geschäft bis 22 Uhr geöffnet sein, bis 20 Uhr wäre eine Alternative. Ausserhalb der Adventszeit, wären Öffnungszeiten am Sonntag 14 tägig eine Alternative. Aber man setzt immer auf alles oder nix. Sehr fördernd in allen Bereichen und für alle Bereiche.

lunapiena41lunapiena41am 09.12.09


Walschwa

auch 400 Euro Kräfte sind Mitarbeiter. Diese kosten ja nicht gerade wenig. Eine 400 Euro Kraft kostet dem Unternehmen knapp 130 Euro zusätlich, wenn der Mitarbeiter die vollen 400 Euro verdient.

Dieses Geld ist bei vielen Familien willkommen, um nicht zu sagen notwendig. Logisch gibt es immer wieder Unternehmen die ihre Mitarbeiter mit Hungerlöhnen abfertigen. Dies ist aber bei größeren Unternehmen mit Tarifverträgen erst gar nicht möglich.

Wir haben vor kurzem gerechnet ob es fürs Unternehmen sinnvoll ist 3 oder 4 x eine 400Euro Kraft zu beschäftigen oder eine Vollzeitkraft. Rate mal was dabei herausgekommen ist.

Der Stundenlohn lag bei den Mitarbeitern zwischen 8 und 10 Euro Netto.

lunapiena41lunapiena41am 09.12.09


Wir waren am Wochenende beruflich ín Ítalien. Alle Geschäfte waren am Sonntag geöffnet. Die Familien gingen am Vormittag (vieleicht) in die Kirche und am Nachmittag shoppen. Was soll daran schlecht sein?

In unserer schnelllebenden Gesellschaft, unserem Druck bei der Arbeit, ist die Tatsache dass man am Sonntag mal gemeinsam shoppen gehen kann doch nur familienfördernd.

Es geht in den meisten europäischen Ländern und durch gute betriebliche Organsiation kann auch mal der Angestellte des Einzelhandels am Sonntag shoppen gehen.

honigmannhonigmannam 08.12.09


@walschwa: ..."ich warte immer noch auf deine Antwort was Du unter Demokratie verstehst!!! "...

...hattest Du etwas anderes erwartet?

"Gröööööööööl - Amen"
.

walschwawalschwaam 08.12.09


@lockhart, ich weis immer noch nicht wo Du neue Arbeitsplätze siehst und woher Du den Nachweis hast.
400,00 € Jobs mit geringen Stundenlohn vielleicht, aber die bringen nur den Unternehmen Geld in die Kassen aber nicht der Allgemeinheit.
@mawe23, ich warte immer noch auf deine Antwort was Du unter Demokratie verstehst!!!
Es gibt mehrere Möglichkeiten.
Entweder hast Du das Wort mal gehört und es hat Dir gefallen!
Du möchtest Leute Provozieren!
Du möchtest Dich einfach nur Da stellen!
Die vierte Möglichkeit lass ich mal offen und hoffe dieses mal auf eine Antwort wahrscheinlich aber wieder vergebens.

mawe23mawe23am 07.12.09


Menschen wie RenePruefer (oder besser Alter_Sack) uuups, zeigen täglich, wie schlecht es um ihr Demokratieverhalten steht. Ein Lockhart klärt auf, ein Alter_Sack klärt ab. grööööööööööööl. Amen.

honigmannhonigmannam 06.12.09


...ich behaupte mal:

Das Urteil wird in den nächsten Jahren vom EuGH kassiert werden....
.

EurotransEurotransam 05.12.09


Das ist ja wohl nen Witz, da reist die Kirche mal wieder ihr
Ma.. auf und schon ist es nicht rechtens. Haben die nichts anderes zu tun.
Zivilcourage sitzte eigentlich am Sonntag den ganzen Tag mit gefalltetten Händen vorm Kreuz. Ich würde mal sagen Note 6.

Das es durch solche Urteile mal wieder Entlassungen gibt daran haste nicht gedacht.

heulenderClownheulenderClownam 04.12.09


wer ist den sonnst tagsüber in den Geschäften. Wenn ich mal frei habe bin ich immer wieder erstaunt wie viele Menschen tagsüber in Geschäfte gehen.

amr-shopamr-shopam 04.12.09


In Berlin hatten wir dieses Jahr 10 Sonntage an denen die Läden offen hatten. An 42 Sonntagen waren sie zu. Wovon reden wir hier überhaupt. Man sollte doch bitte schön "die Kirche im Dorf lassen". Von das bischen Mehrarbeit wird Deutschland schon nicht untergehen.

Alter_SackAlter_Sackam 03.12.09


Man sollte sich ganz einfach mal die Mühe machen und sich mit dem Personal in den Einkaufstempeln unterhalten. Da wird man dann zu hören bekommen, dass die Mehrarbeitszeit in den wenigsten Fällen durch neue Arbeitskräfte, also durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, abgefangen wird. In der Regel geht diese ganz Geschichte auf Kosten der vorhandenen Personals vonstatten. Würden wirklich neue Arbeitsplätze entstehen, wär's o.k.. So aber ist's überflüssig. Zumal seit Jahren das Konsumverhalten eher bescheiden ist und die Leute wegen längerer Öffnungszeiten auch nicht mehr kaufen KÖNNEN. Ist also fraglich, ob es real wirklich sinn macht. Apropos real, bei uns gibt's auch einen Real, die versuchen sich seit ca. 1 Jahr in Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr von Donnerstag bis Sonnabend. Ist manchmal recht angenehm, so spät einzukaufen. Der Laden ist um die späte Stunde nämlich bis auf's Personal fast leer.

karlweberkarlweberam 02.12.09


"Am Sonntag ist der Tag des Herrn,am Sonntag ruh und bete gern". Aus dem Katechismusbüchlein einer Ugroßmutter.
Bei der Entrümpelung des Dachbodens von Urenkeln entdeckt.
Und ins Antiquariat gebracht. Gleich mitgenommen die Entdeckung:
Artikel 139 der Weinarer Reichsverfassung. 90 Jahre alt. Von 1919.
Juristen sind findig. Auch Ende 2009.

walschwawalschwaam 02.12.09


@Lockart, ich weis zwar nicht woher Du den Nachweis hast aber lassen wir das mal dahin gestellt. Im Einzelhandel sind inzwischen mehr als 50% gering Verdiener oder in den sogenannten 400€ Jobs, Ist das Sinn unserer Gemeinschaft? Anderseits, Polizei, Feuerwehr, Pflegepersonal, Bundeswehr, Schichtarbeiter in der Industrie, müssen auch an Sonn und Feiertagen arbeiten. Mehr Arbeitsplätze im sinne des Allgemeinwohl wird es sicherlich nicht geben. Jetzt kommen die Medien die das ganze hoch Spielen. Gezeigt wurden hauptsächlich Türkische oder Arabische Geschäftsinhaber die sich aufgeregt haben, denen kann ich nur sagen geht zurück nach Istanbul, Ankara, Antalya, oder sonst wo denn Ihr schadet den Menschen die sich hier ein neues Leben aufbauen möchten. Na klar sind in den Südländern Spanien, Italien, Portugal, u. s. w. die Geschäfte auch an Sonn und Feiertage auf, nur die Stunden werden den meisten Angestellten gutgeschrieben für die Zeit in der kein Tourismus ist und die Geschäfte geschlossen sind. Bei uns wird inzwischen nur Ausgebeutet und schwarz/gelb wird es weiter unterstützen. Gut das es noch Unhabhängige Richter gibt die das unterbinden.

neujneujam 01.12.09


Ich stimme Dir zu, achtl. Es stimmt zwar, dass viele heute schon sonntags arbeiten müssen. Das ist aber kein Argument dafür, dass es Normalität werden sollte. Und diejenigen, die sonntags arbeiten, haben im Schnitt jeden zweiten Sonntag frei, wenn sie wollen. Dann können sie sich weitgehend darauf verlassen, dass sie mit anderen zusammen etwas unternehmen können.

CamposCamposam 01.12.09


Nicht weit von Berlin, in Posen schon, sind bis auf höchste Feiertage, am Sonntag die Geschäfte geöffnet.
In Polen gehen am Sonntag die einen in die Kirche, die anderen in Geschäfte. Manche verbinden das
auch. Die Katholische Kirche hat in Polen eine starke Position und trotzdem ist dies möglich.
Während in Berlin die katholische Kirche in Verbund mit der protestantischen mit Hillfe des
Bundesverfassungsgerichts es fertigbringt, in alter staatskirchlicher Tradition den Bürgern
"seelische Erhebung" am Sonntag verordnen zu wollen. Was auch immer Pastoren und ihre zölibatären
Kollegen darunter verstehen mögen.

RenePrueferRenePrueferam 01.12.09


Die Gesichtstragödie mawe, droht wieder mit dem Staatsanwalt! Merkst du nicht langsam selbst, wie dümmlich du dich hier verkaufst? Über dich armseelige Kreatur kann man nur noch staunen!

kalmarkalmaram 01.12.09


Mawe, nun sag bloß noch, du weißt nicht, was ein Schabbesgoi ist. Ich wußte zumindest bis vor ein paar Tagen nicht, wie elegant die Regeln des Sabbath umgangen werden können, das hat mir ein Rabbi erklärt. Wir bereiten gemeinsam den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz vor (27.1.2010.) Bist du auch in einer Planung dabei?

mawe23mawe23am 01.12.09


Danke für die Blumen! Man weiß ja, wer und wo sie verteilt werden. Vielleicht verteilt bei einigen Menschen ja auch mal die Staatsanwaltschaft.

kalmarkalmaram 01.12.09


Mausi, mawe hat sich zu diesem Thema noch gar nicht geäußert. Sie darf ja am Sonntag arbeiten, nur am Sabbath nicht. Da muss jemand anders ihr Essen zubereiten, vielleicht hat sie dafür einen Schabbesgoi (einen Christen, der die Arbeit macht, die sie nicht machen darf.)


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