Ladenöffnung in Berlin teils verfassungswidrig
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Kommentare zu Ladenöffnung in Berlin teils verfassungswidrig
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Oh ja, achtl, das wäre eine schöne Bescherung, wenn keiner am Sonntag arbeiten würde. Kein Polizist auf der Strasse, kein Arzt im Krankenhaus im Dienst, keine Krankenschwester, kein Zug- oder Busfahrer, keine Notapotheke, kein Schauspieler auf einer Bühne, kein Radio, kein Fernsehen, kein Kino, keine offene Tankstelle, kein Rettungsdienst auf der Autobahn, in Hamburg keine Hafenrundfahrt, alle Flughäfen geschlossen und über der himmlischen Friedhofsruhe bimmeln die Kirchenglocken. Und wir stellen den Kalender auf 1462 zurück, da durften am Sonntag noch Scheiterhaufen für Hexen angezündet werden.
naja Gott sei dank sind net alle so Egos wie du und Mawe...
Ich finde auch, dass es richtig ist. Fand es zwar einerseits auch gut sonntags noch einkaufen gehen zu können ab und zu oder in manchen Läden bis 22 Uhr. Aber falls es mal nötig is, kann man das meiste auch an der Tankstelle bekommen.
Kann ich nicht nachvollziehen!
Von daher sollte die Politik einheitliche Regelungen beschließen. Die können nur heißen, von Montag bis Sonntag 24 Stunden geöffnet! Nachweißlich schafft so etwas Arbeitsplätze und bringt Geld in die Kassen.
Mausbieber, Du begründest das mit persönlicher Faulheit, mehr nicht!
Mausbiber, Du begründest das mit persönlicher Faulheit, mehr nicht!
Ich finde es gut. Ich selber arbeite Teilzeit als Verkäufer/Kassierer in nem Discounter und wenn me noch Sonntags arbeiten müsste wäre es Scheisse...
Zumal es vorher auch immer geklappt hat selbst zu Zeiten als die Geschäfte noch nur bis ( Uhr aufhatten.
Einen Freien Tag auf dem man auch zählen kann ist wichtig und steht uns zu. Sicher bekommt man auch so freie Tage eingeplant aber gerade ich selber durfte erleben das man sich auf sowas schon seit 2-3 Jahren nicht mehr verlassen kann. Dann hat man was vor und kurz bevor man damit anfangen kann klingelts Telefon : "XY ist ausgefallen können Sie nicht einspringen" usw. Klar könnte man sagen Sorry habe was vor aber dann sieht es für die Firma aus als will mann kein Einsatz zeigen. Und wenn man Pech hat ist man dann bei ner Kündigungswelle dabei weil es gibt ja genug Arbeitslose....
Und ausserdem kann man seine Einkäufe ja planen, hat damals auch geklappt schade das die Menschen dazu immer fauler werden...
Wenn mal die Kirchen außen vor gelassen werden, dann zeigt dieses Urteil ein menschliches Antlitz, etwas, was sowohl in der Gesellschaft, als auch bei Gericht rar geworden ist. Und erstmal sollten wir uns darüber freuen! Denn das so etwas möglich ist hätte ich nicht gedacht!
Die Familie soll eine Oase sein, die es den Menschen ermöglicht so zu sein wie er ist. Er kann sich fallen lassen, alles was er tut für "seine Familie" tun, oder auch mal nichts tun und fünfe gerade sein lassen. Natürlich kann man das auch an jedem anderen Tag in der Woche. Aber wenn Kinder da sind, dann haben sei sonntags schulfrei, und wenns richtig läuft haben auch die Eltern am Sonntag frei. Und das ist schön! Für alle! Nicht unerheblich ist: Wenn ALLE sonntags frei haben, so ist das gemeinsames, also auch die Anderen erleben dieses positive Gefühl. Ich kenne noch eine Zeit, wo man sich auf den Sonntag gefreut hat, weil er eben diese Gemeinsamkeiten inne hatte. Da arbeitete auch kein Bauer auf dem Feld.
Die Kirche als Hüter der Sonntagsruhe und das noch in Gegenden wo noch nicht einmal die Hälfte Menschen kirchliche Bindungen haben?
Das alles ist nicht mehr als Profilierungssucht der Kirchen. Die Sonntagsruhe, ist in einem Land wo Menschen für ihre Arbeit längst gezwungen sind ihr Familienleben fast aufzugeben, nur noch eine Phrase. Wo bleibt denn die göttliche Vorsehung wenn Menschen hunderte Kilometer von ihren Familien entfernt arbeiten müssen, Überstunden die Regel sind und Multijobber mehrere Arbeitsplätze innehaben, weil sie von einen gar nicht mehr leben können oder mit Sozialgeld aufstocken müssen. Zwar ist der Kompromiss akzeptabel. Die Realitäten auf den deutschen Arbeitsmarkt sind aber längst andere.
Die Kirchen zeigen hier eher Scheinheiligkeit als Nächstenliebe.
Wird denn jemand gezwungen, am Sonntag einzukaufen?
Wird denn jemand daran gehindert, am Sonntag eine Kirche zu besuchen?
Wer Arbeit hat, der kauft vielleicht gerade am Sonntag gerne ein, weil er während der
Woche nicht die Zeit dazu hat. Ein Problem gibt es: Für die in den Läden beschäftigte Arbeitnehmern
mit Familie. Das aber ließe sich mit Gewerkschaften und Personalvertretungen wohl regeln.
Der "besondere Sonntagsschutz" stammt noch aus der Weimarer Verfassung, ist also eine
Uralt-Bestimmung aus Zeiten, in denen man es noch für eine Staatsaufgabe gehalten hat,
dem Bürger vorzuschreiben, was er an Sonntagen nicht zu machen hat.
Und den Klägern laufen die Anhänger in Scharen davon. Gerade in Berlin, das als überwiegend
christliche Stadt nicht mehr gelten kann. Doch noch einmal ist es den Kägern gelungen, längst
verlorenes Terrain wenigstens bei Gericht wiederzugewinen. Dank einer Rechtssprechung, die
eine gewisse Lebensferne nicht verleugnen kann.
Wer hätte das gedacht ein Urteil das der normale Mensch nachvollziehen kann der ein ruhiges Wochenende "will" Das ist kein Sieg der Kirchen die geklagt haben, es ist ein Sieg der familienfreundlich genannt werden darf. Bevor die große Meckerei beginnt ein erster Kommentar. All die arbeoitslosen und armen Menschen haben sowieso kein Geld um es zusätzlich an verkaufsoffenen Tagen auszugeben