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Ingrid Schmidt verteidigt Bagatell-Kündigungen

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München/Berlin (RPO). Die Debatte über Bagatell-Kündigungen ebbt nicht ab: Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, hat Verständnis für Arbeitgeber gezeigt, die Angestellten wegen kleiner Vergehen kündigen. "Es gibt keine Bagatellen", sagte Schmidt in einem Interview.

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37 Kommentare

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Kommentare zu Ingrid Schmidt verteidigt Bagatell-Kündigungen

 

volkergvolkergam 31.12.09


Die Regierung ist eben unser allgegenwärtiger, mächtiger Lehrer. Nenmen wir die mal richtig als Vorbild und geben denen kein Geld mehr, vielleicht feuern sie uns alle. Frau Schmidt het vergessen was sie einmal war, wie viele von denen. Der Mensch ist nicht mehr die Überlegung wert es gibt so viele.

lunapiena41lunapiena41am 31.12.09


Nele

ich weiß von was du sprichst. Diese Füller haben einen Kostenpunkt von ??? / Stück. Soviel ich weiß weit über 100 Euro.

Deshalb, wenn eine Segretärin diesen entwenden würde, wäre es dann eine Bagatelle? Es ist doch nur ein Füller.

Der Staat könnte jedem Neugeborenen so einen Füller zur Geburt schenken wenn wir mal ein Jahr keine "Entwicklungshilfe" nach China zahlen würden.

volkergvolkergam 31.12.09


Luna, Glückwunsch zu diesem Beitrag, ich stimme dir voll zu und du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Verhältnis ist einfach voll aus den Fugen.

volkergvolkergam 31.12.09


Ich zitiere:„Die politischen Parteien sind derzeit in der Lage, die Justiz unter permanentem Verstoß gegen die Verfassung mit Gefolgsleuten der eigenen Couleur auszustatten, und zwar umso ungenierter, je höher die Ämter sind. Die Günstlingswirtschaft erzeugt zwangsläufig einen Geist in der Justiz, der sich der Politik und den Parteien verpflichtet fühlt. Was Not tut, ist eine Ächtung und strafrechtliche Verfolgung der Ämterpatronage.“
Oberstaatsanwalt Dr. Werner Schmidt-Hieber und Rechtsanwalt E.Kiesswetter

Louis Brandeis, 13.11.1856 - 5.10.1941
amerikanischer Richter am obersten Gericht der USA zur Roosevelt-Zeit

"Die Regierung ist der mächtige allgegenwärtige Lehrer. Ob im Guten oder im Schlechten: Sie formt das gesamte Volk durch ihr Beispiel. Kriminalität steckt an. Wenn die Regierung Gesetze bricht, dann provoziert sie Geringschätzung der Gesetze. Sie fordert jeden Bürger heraus, sich die Gesetze nach eigenem Bedarf zurechtzubiegen. Sie fordert zur Gesetzlosigkeit auf." Zitat Ende
Mehr, so denke ich muß man dazu nicht sagen. Wir wissen doch welche Schuldigen wo sitzen und keinerlei Strafe zu erwarten haben. Jedenfalls jetzt noch nicht. Aber, jeder bekommt seine gerechte Strafe, auch wenn ei bissl dauert.
Im Übrigen gehört, meiner Meinung nach, die Schmidt gefeuert. Sie verstößt gegen das Gleichheitsgebot und das in dieser Position. Ansprache Merkel.. Verantwortungslosigkeit. Ach nein, das waren ja wieder die ANDEREN.

NeleinloveNeleinloveam 31.12.09


Übrigens, wenn ein solcher, wie z. B. Funke bestraft wird, dürfte ihm dann ein Einkommen nicht höher als Hartz4 zustehen, dass er einmal die Relationen des Volkes kennen lernt.
Denn die für Bagatelldelikte gekündigt werden u. das noch möglichst hoch offiziell, die haben keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt u. das bedeutet auch noch Verarmung als Rentner.

NeleinloveNeleinloveam 31.12.09


Solange Banker, Manager u. die Regierenden den Volk vorleben, wie man sich bedienen kann, werden sie nie glaubhaft werden können, wenn sie sagen, das Volk muss anständig handeln!

NeleinloveNeleinloveam 31.12.09


karlweber, meine Eltern lehrten mich Ehrlichkeit u. ich gebe Dir voll recht. Aber was ist dann mit den veruntreuten Milliarden der Banker, Manager u. nicht zuletzt der Regierenden, die das ganze gesetzlich zulassen und nur das Volk bestrafen?

NeleinloveNeleinloveam 31.12.09


lunapiena, Ich spreche nicht von dem gestohlenen Büromaterial der Sekretärin von Aigner, sondern von dem unsäglichen Kauf der Luxusfüller unserer Bundestagsabgeordneten für 68.000 € während der Wirtschaftskrise, während dem Volk Bagatellkündigungen ausgesprochen werden, wo ein Verdacht schon hinreichend ist.

lunapiena41lunapiena41am 31.12.09


RP

Mafia hin oder her, so einfach kann man diese Geschichte leider nicht abhaken.

RenePrueferRenePrueferam 31.12.09


karlweber!
Jahr für Jahr warten zig tausende Mitarbeiter monatelang auf ihr Gehalt, während sich der Chef einen neuen Porsche kauft.
Jahr für Jahr gehen zig tausende Mitarbeiter für Hungerlöhne arbeiten, obwohl das Unternehmen extreme Gewinne macht.
Jahr für Jahr werden Milliarden Überstunden von mitarbeitern gemacht, ohne das sie dafür auch nur einen Cent sehen.
Jahr für Jahr werden zig tausende Mitarbeiter rausgemobbt, weil man sich Abfindungen oder Gerichtsverhandlungen sparen möchte.
Wo bitteschön bleibt da der Gerechtigkeitssinn?
Leider dürfen die Mitarbeiter in all diesen Fällen ihre Chefin oder Chef nicht rausschmeißen!

lunapiena41lunapiena41am 31.12.09


AS

Das ganze hat wirklich nichts mit Obrigkeitsgetreu zu tun, sondern es geht hier um die Sache.

Es ist tatsächlich so, daß man ganz schlecht eine Grenze ziehen kann. Wenn man dies tatsächlich in sozialer Hinsicht tun will, tut man sich noch schwerer. Was ist sozial, von AN zu AG. Sicherlich nicht die Sache dass sich ein Mitarbeiter im Sinne von Robin Hood bedient.

Anderseits ist es von einem AG nicht die feine Art seinen MA wegen einer Briefmarke zu entlassen. Ich behaupte jedoch, dass so eine Vorgehensweise immer eine Vorgeschichte hat. Welche ist natürlich nicht immer nachvollziehbar. Deshalb kann man solche "Bagatelldiebstähle" nicht ausschließlich in eine Kategorie stecken.

Alter_SackAlter_Sackam 31.12.09


Was war Zumwinkel denn? Eine ehrliche Haut etwa?

Alter_SackAlter_Sackam 31.12.09


Warum ein anderes Gerechtigkeitsempfinden Ausdruck "linken Denkens" sein soll, ist mir zwar schleierhaft. Mit Sicherheit aber ein Zeichen dafür, dass dir die Argumente ausgehen und du jetzt zu Beschimpfungen übergehst. Die "breite Mehrheit der Bürger" teilt übrigens nicht deine staatstreue Ansicht, das haben wie schon erwähnt entsprechende Umfragen eindeutig bewiesen.

Alter_SackAlter_Sackam 31.12.09


Karlchen, dass du überaus obrigkeitstreu bist, hast du schon oft unter Beweis gestellt. Deswegn solltest du aber trotzdem versuchen, bei der Wahrheitzu bleiben. Gerade der Umgang mit diesen Bagatelldelikten vor den Arbeitsgerichten ist absolut nict im Einklang mit der "großen Mehrheit der Bürger". Umfragen zu diesem Thema waren eigentlich recht eindeutig im Ergebnis. Der Standpunkt, den du hier vertrittst, dürfte eher die Ausnahme sein.

karlweberkarlweberam 31.12.09


Jahr für Jahr klauen Mitarbeiter Waren im Wert von einer
Milliarde Euro. Manche scheinen es für eine Konsequenz
ihres "linken" Denkens zu halten, eine solche Summe
als "Bagatelle" zu bezeichnen. Dabei liegt so etwas
dem "Asozialen" näher als dem Anstands-und Gerechtigkeits-
empfinden der breiten Mehrheit der Bürger.
Die hält ein "Diebesystem" für ein ungeeignetes System.

karlweberkarlweberam 31.12.09


Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichtes handelt weder
gegen "nationales Interesse" noch gegen "den inneren Frieden
des Landes" ( welch hirnrissige Unterstellungen), sondern
sie erlaubt sich noch - durchaus im Einklang mit der großen
Mehrheit der Bürger - Diebe eben Diebe zu nennen.

karlweberkarlweberam 31.12.09


Wo endet die "Bagatelle"? Nehmen wir an, die Grenze läge
bei fünf Euro. Bis dahin gibt es eine Abmahnung. Und bei einem Warenwert von 5,10 Euro eine Kündigung. Im Nu würde
die bekannte Zeitung für die schlichteren Gemüter unter
deren Beifall schreien: "Fristlose Kündigung wegen zehn Cent" und die Foren würden sich wieder mit statements der chronisch Empörten füllen.
Die Wirklichkeit sieht so aus: 2009 richteten Diebstähle
der Mitarbeiter einen Schaden von einer Milliarde Euro an.
Die "Kunden" klauten für 2,3 Milliarden Euro.
So läppern sich "die Bagatellen" zu Milliardenbeträgen
zusammen und keiner dieser Diebe kann von sich behaupten,
sein Handeln sei für ihn lebensnotwendig gewesen.

HonnyleinHonnyleinam 30.12.09


Luna,das ist am Thema vorbei!!Vor dem Gesetz sind alle gleich? Zum Totlachen.
Auf den richtigen Stallgeruch kommt es dabei an.
Akademiker,das ist wissentschaftlich erwiesen,kommen vor Gericht immer besser weg,als der Normalo.Kein Beamter ist jemals gefeuert worden,weil er Büroutensilien hat mitgehen lassen.
Die ganz offene Bestechung von Politikern ist noch nicht mal ein Straftatbestand. Mit treuherzigen Augen erklären sie immer wieder,das die Bakschischannahme keinen Einfluss auf ihre Entscheidungen haben.
Was die Richterschaft angeht,ist sie dazu da, genau wie bei den Nazis,dieses undemokratische Schweinesystem nicht auseinenderfallen zu lassen.

gustavhgustavham 30.12.09


Da ist mal wieder die Realität mit Frau Schmidt durchgegangen. Z.B. ist es in öffentlichen Häusern gang und gebe sich an verschiedenen Dingen, sei es auch nur ein Filzstift, privat zu bedienen. Da es dort keine wirkliche Kostenüberwachung gibt, gibt es dort auch kein unrechtsbewusstsein. Ich bin im öff. Dienst aufgewachsen und wiess wovon ich rede. Mit lustigen Dienstreisen oder Flügen auf Arbeiterskosten will ich gar nicht erst anfangen. Was will man denn mit denn allen machen? Kündigen?
Dann als Staat von sinnvoller Bestrafung reden...? Mal ehrlich, wenn einer unserer Freunde uns so behandeln würde, den würden wir doch mit dem Hintern nicht mehr anschauen...

RenePrueferRenePrueferam 30.12.09


luna, dass mit Zumwinkel habe ich doch nur gebracht um zu zeigen, welche Justizmafia in Deutschland am Ruder ist. Und diese Mafia ist wirklich schwer zu toppen.


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