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Grüne fordern Verbot für Süßigkeitenwerbung

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Grüne fordern Verbot für Süßigkeitenwerbung

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Die Grünen haben eine neue Idee zur Zwangsbeglückung gefunden. Sie wollen TV-Werbung für Süßigkeiten im Umfeld von Kindersendungen am liebsten verbieten, wie Fraktionschefin Renate Künast jetzt in einem Interview gefordert hat.

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37 Kommentare

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Kommentare zu Grüne fordern Verbot für Süßigkeitenwerbung

 

lunapiena41lunapiena41am 15.01.10


Nancy

hier gehts nicht um herumhacken auf der sogenannten unteren Bevölkerungsschicht, sondern um Tatsachen. Entweder wissen die Leute es einfach nicht besser oder sie wollen es nicht wissen.

Viele schicken ihre Kinder in die Archen zum Essen, kostenlos und natürlich ohne Aufwand. Das ist traurig aber wahr. Es sind sicherlich nicht alle, aber leider viel zu viele. Vielleicht hat es ja wirklich etwas mit dem Bildungsstand zu tun, dass viele nicht wissen was sie ihren Kindern damit antun. Logisch wäre es schöner wenn es nicht so wäre.

Was ich eben nicht akzeptiere ist das Argument, wenn jemand behauptet mit wenig Geld könnte man kein vernünftiges Essen zubereiten. Das stimmt definitiv nicht. Ich mache es gerne vor, wie man mit 10 Euro für eine 4 köpfige Familie sehr wohl ein ganzes Menü zustande bringt. Verstehst du was ich meine?

nansynansyam 15.01.10


lunapiena41,

stimme mit Dir überein. Bin überhaupt der Überzeugung, dass die Eltern mehr Verantwortung übernehmen sollen und nicht immer nur Schutz beim Staat suchen. Was natürlich nicht ausschließt, daß vernünftige Regeleungen zum Schutz der Verbraucher getroffen werden. Was mich bei manchen Kommentaren hier aber stört, ist das Herumhacken auf den sogenannten "unteren Bevölkerungsschichten".

lunapiena41lunapiena41am 14.01.10


nancy

so habe ich ich auch nicht gemeint.

1. zähle ich Tiefkühlkost (keine Fertigprodukte tiefgekühlt) sehr wohl zur "Frischware". Kantine ist ein Problem da hast du sehr wohl recht. Wenn wir, die 8 und mehr Stunden arbeiten noch Zeit finden, ein Essen nicht aus der Dose nur aufzuwärmen, dann sollten es doch die Leute die Zuhause sind doppelt haben. So war das gemeint. Ausserdem dürfen wir Erwachsene nicht mit Kindern vergleichen, die müssen eben anders ernährt werden als ein Bauarbeiter.

Wieviele Kinder von Familien deren Mütter Zuhause sind, bekommen Mittag eben kein warmes Essen, geschweige denn ein selbst zubereitetes. Wenn sie überhaupt zu Hause essen können, dann Brot, Wurst, Dosenfutter, Pommes aus der Röhre, oder Ähnliches.

Auch ich habe meine Kinder nicht 100% gesund ernährt, habe mir aber zumindest sehr viel Mühe gegeben und ihnen bzgl Essen, Grenzen gesetzt. Es gab auch mal MC Donalds aber eben nicht jeden Tag.Das es nicht zu 100% klappt weiß man. Kinder lieben eben Fast Food+Co. Da ich selbst schon als Kind etwas pumelig war, habe ich gerade bei meinen Kidys doppelt darauf geachtet dass dies nicht passiert.

peer-spektivepeer-spektiveam 14.01.10


Für mich stellt sich auch immer mehr die Frage, warum Viele so wenig Wert auf gesunde Ernährung legen und stattdessen lieber den neuesten modischen China-Plaste-Quatsch oder irgendein High-Tech-Gadget kaufen. Ist das wirklich nur Dummheit? Oder sind die Werte in unserer Gesellschaft nicht verschoben. Wenn man nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, kann man sich halt nicht Alles leisten. Sicher wäre es sinnvoll hier anzusetzen aber das ist natürlich schwer zu vermitteln, weil die Industrie dann nicht mehr so tolle Gewinne macht...

nansynansyam 14.01.10


lunapiena,
Faulheit ist geil? Also das geht wohl an der Wirklichkeit (was das Essen angeht) vorbei. Erstens haben viele Berufstätige kaum noch die Zeit, sich mit frischen Zutaten jeden Tag zu versorgen und das auch noch zu kochen.
Zweitens ist es inzwischen wohl bekannt, daß viele Tiefkühlprodukte (manchmal auch Dosen) durchaus vitaminreich und gut verarbeitet sind. Manches Tiefkühlgemüse schneidet bessser ab, als das gleiche Produkt vom Markt.
Drittens bin ich der Meinung, dass jeder selbst entscheiden sollte, wie und mit was er sich ernährt.
Ich bin z.B. häufig auf Kantinenessen angewiesen. Und was da geboten wird, ist oft unter aller Kanone. Die Beschäftigten, auch Mittelschicht, tun sich das zwangsweise an. Was mich daran nur stört, dass sie es ohne murren und klagen tun.
Der Staat sollte sich, bis auf Verdorbenes, aus dieser Frage heraushalten!

lunapiena41lunapiena41am 14.01.10


Pedegar

da hast du vollkommen recht. Vor 30 Jahren war vieles anders. Da kochten auch die Mütter noch, auch nach 10 Std Arbeit. Vielleicht nicht immer das Richtige, aber frisch ohne Konservierungsmittel und kostengünstig. Das könnte man heute immer noch aber keiner oder die wenigsten tun es.Schau doch mal hin...

Viele wollen sich doch gar nicht aufklären lassen. Für wen auch und warum? Eine Dose ist viel schneller aufgemacht und erwärmt als ein Essen mit frischen Zutaten. Das trifft auch nicht nur auf die Unterschicht oder auf Hartz4 Empfänger zu, sondern auch für viele andere aus der Mittelschicht. Faulheit ist geil und daran wird auch ein Verbot für Süßigkeiten nichts ändern.

PedegarPedegaram 14.01.10


Einverstanden!
Aber was ich mit meinem Beitrag hier sagen wollte ("...eine Folge der Verarmung...") ist, dass es wohl offensichtlich ist, dass Gesundheits- und Ernährungsdiskussionen von der Mittelschicht in der Mittelschicht geführt weden. Die Aufklärung hat dort aufgehört.

Vor 30 Jahren war auch in der Mittelschicht fettes Essen, ein dickes Auto und dergl. erstrebenswerter als alles andere. Daran hat sich durch Aufklärung einiges geändert. Nur muss man jetzt einn Schritt weiter gehen. Die Aufklärung muss auch andere Bevölkerungsschichten erreichen und nicht zu einem Besitzstand des Mittelstandes werden.

lunapiena41lunapiena41am 14.01.10


peer-spektive

hier geht es nicht um Hartz4 - Bashing sondern um Tatsachen. Die sind sicherlich nicht auf meinem Mist gewachsen.

Was ist gewollt? Wer schreibt wem vor was er zu kaufen oder zu essen hat?

peer-spektivepeer-spektiveam 13.01.10


Da ist sicher ewtas dran aber ich finde dieses "HartzIV-Bashing" nervend. Auch diese Sch... mit den "bildungsfernen Schichten". Das ist doch so gewollt. Kauft Ohne Nachzudenken Schnell Unseren Mist...

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


.

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


stimmt Jacqui

ich wünsche es dir, daß sie mit 18 auch so ist.

JacquiGJacquiGam 13.01.10


lunapina41
Vernünftig und einzigartig ist sie, aber nicht brav und wenn sie das mit 18 auch noch ist, dann bin ich zu beneiden....

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


JacquiG

du bist zu beneiden, für dieses so vernünftige, einzigartige und brave Kind.

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


volkerg
du weist es nicht???

Probaganda in eigener Sache.. Man muß schließlich dran bleiben, auch durch die skurilsten Themen.

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


peer-spektive

genau die Leute, die am Abend heim kommen und fast tot umfallen vor Müdigkeit, bei den wird seltsamer Weise keine Dose geöffnet.

Wenn du natürlich sagst das es an der Schlauheit der Menschen liegt weil sie es eben nicht besser wissen, dann sollte man schnellsten Kochkurse für Familien mit wenig Einkommen anbieten, vor allem für diejenigen die eh den ganzen Tag Zeit haben.

Ein Kochbuch dazu gibt es schon.

Wir sprechen hier auch nicht von Bauarbeitern die durch ihre Arbeit einen Grundverbrauch von 4000 kcal haben. Die können essen was sie wollen. Wir sprechen hier von unmündigen Kindern, deren Gesundheit in der Hand der Eltern liegen müsste, es aber gerade in diesen Schichten leider oft nicht tut.

Das ist im übrigen keine Pauschalierung sondern eine Erkenntnis, nicht von mir, sondern von Studien. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Die Ausnahmen sind in diesem Fall aber die positiven Beispiele und nicht umgekehrt.

peer-spektivepeer-spektiveam 13.01.10


Das hat natürlich auch mit Erziehung zu tun. Sicher gibt es Eltern, die liebber die Dose aufmachen, als was zu kochen aber ich finde es schlimm, wenn ärmere Leute pauschal verurteilt werden. Es gibt nämlich auch eine Menge Leute, die schwer arbeiten und kaum genug zum Leben haben. Wenn die Abends nach Hause kommen, haben die keinen Bock mehr auf allzu viel Aufriss. Es liegt wie immer nicht nur an einer Seite und hat auch viel mit der leichten Verführbarkeit der Menschen zu tun, die von allen Seiten zu willigen Konsumenten konditioniert werden. Es gibt ja auch eine Menge nicht so superschlaue Leute, die es einfach nicht besser wissen, es gibt Verhaltensweisen, die man aus seinem sozialen Umfeld übernimmt (schaut Euch mal an, wie und was Bauarbeiter essen) und natürlich hat es damit zu tun, was man gelernt hat. Deshalb sollte z.B. auch in der Schule gesunde Ernährung eine wichtige Rolle spielen, damit die Kinder wenigstens die Grundlagen kennen...

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


RKarow

Arme werden dicker.. Schuld daran ist Aldi + Co??? Das ist ein Witz...

Es ist seit langem bewiesen dass Lebensmittel vom Discounter nicht schlechter sind als die vom Biomarkt um die Ecke. Nur beim Preis sind natürlich erhebliche Unterschiede.

Das Problem liegt doch nicht an den Lebenmitteln von Aldi+Co sondern doch daran das die meisten dieser "armen" Leute sich weder die Zeit für ihre Kinder nehmen noch dafür ein gesundes Essen auf den Tisch zu kriegen.

Geh doch mal in eine Tafel und schaue was die Bedürftigen dort mitnehmen. Frisches Gemüse oder Salate sind nicht so beliebt, denn diese müssen ja noch verarbeitet werden.

Viele Eltern ist es egal was ihre Kinder essen. Sie bekommen einen Hamburger aus der Mikro, wenns hoch kommt mal ein paar Fischstäbchen mit Kartoffelsalat aus der Dose. Ravioli von Maggi ebenfalls beliebt usw. Logisch werden die Kinder dabei immer dicker, weil sie zusätzlich nach dem Essen vor dem Ferseher geparkt werden.

Das ist das Problem und nicht Aldi+Co.

RKarowRKarowam 13.01.10


luapiena41.
Leider kein Spaß. Arme werden dicker. Liegt an der ungesunden Ernährung ala Aldi und Co. An weniger Bewegung, an weniger Motivation und an den sonstigen ungesunden Lebensumständen. Ist belegt.

lunapiena41lunapiena41am 13.01.10


Eine Folge der Verarmung?

Das ist ein guter Witz. Ich dachte immer wenn man arm ist kann man nichts oder nicht genug kaufen. Nun soll die Armut schuld an fetten Kindern sein?

Nun vielleicht hast du recht... es ist aber nicht die Armut im Geldbeutel der Eltern sondern deren geistige Armut oder und die Faulheit ihre Kinder mit Fast Food zu ernähren weil man zu faul ist den Kindern selbst ein gesundes Essen zuzubereiten.

JacquiGJacquiGam 12.01.10


Fette Kinder sind auch nicht die Folge der Verarmung, sondern Opfer ihrer Eltern. Die sollten nicht nur, sondern müßten auf die Ernährung ihrer Kinder achten!


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