Hartz-IV-Bescheide: Jeder dritte Widerspruch hat Erfolg
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Kommentare zu Hartz-IV-Bescheide: Jeder dritte Widerspruch hat Erfolg
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...deshalb hab ich ja auch vom "Bäckergehilfen" gesprochen :))
Das fehlerhafte erstellen von Hartz 4 Bescheiden hat nach meinen dafürhalten System. Man rechnet von Amtswegen damit, dass ein gewisser Prozentsatz dieser Bescheide von den Betroffenen widerspruchslos hingenommen wird. Dieses System verschafft der Behörde Einsparungen. Es ist stark anzunehmen, dass Mitarbeiter der Ämter angehalten sind formal Negativbescheide zu erteilen um Kosten zu begrenzen. Die hohe Zahl der erfolgreichen Widersprüche spricht dafür. Die Dunkelziffer der unwidersprochenen fehlerhaften Bescheide dürfte noch einmal etwa bei 30% liegen.
Es ist die sozial-moralisch vergiftete Sprache eines Staates die aus dieser Situation heraus spricht.
Also in München habe ich es noch nicht erlebt, dass ein Verwaltungsfachmann zum Bäcker gekürt wurde.
Sicher könen die das bei entsprechender Einarbeitung. Aber andererseits ist genau das die Krankheit unserer Arbeitswelt:
es gibt garantiert Menschen, die eine entsprechende Qualifikation haben und diese Aufgaben ohne Fortbildung direkt bewältigen können - aber die werden von den Arbeitsämtern dann als Bäckergehilfen oder Hausmeister vermittelt.
Daran müsste mal was geändert werden: bitteschön die Leute dahin vermitteln, wo man ihre Kompetenzen auch nutzen kann.
Hups fast vergessen! Die größten Schwierigkeiten bereiten in der Regel die Ermessensspielräume, die die MA haben. Oft wird danach nämlich zu Ungunsten der Antragsteller entschieden, der geht in Widerspruch und vorm Sozialgericht gibt's dann für die Argen noch mal eine auf den Sack. Grund dafür sind meistenteils ungenaue Festlegungen in den SGB, die man in fast 6 Jahren Hartz IV nicht in der Lage war auszumerzen.
Wer von den anwesenden, teilweise recht großartige Sprüche klopfenden Personen hat den schon mal einen Hartz IV-Antrag ausgefüllt und nach dessen Bearbeitung das Antwortschreiben zu entschlüsseln versucht?
Das war der größte Fehler solche Arbeitsgemeinschaften aufzubauen um nTausende von teilweise unfähigen Mitarbeitern einen Job zu verschaffen. Früher als es die gulte alte Sozialhilfe noch gegeben hat vor den völlig falschen menschenunwürdigen HARTZ IV Gesetzen, hat es prima funktioniert. Arbeit wurde von der Bundesagentur vermittelt, Leistungen wurden von den Sozialbehörden erbarcht. Es gab noch menschenfreundlichere einmalige Beihilfen für Notlagen. Diese Jobcenter Arbeoitsgemeinschaften und wie sie alle heißen sind eine reine Sanktionsbehörde geworden, um die Vermittlung in Arbeit wird sich wenig gekümmert. Mit einer Million 1.00 € Sklavenjobs (wahrscheinlich mehr) wird die Statiatik geschönt. Eine Reichen-Regierung die nichts gegen Arbeitslosigkeit und nichts gegen zunehmende Armut tut, wen wundert es da noch wenn die "wirliche" Zahl von Arbeitslosen vertuscht wird ? Jeder MUSS sich gegen falsche Sanktionen wehren, ganz egal ob die Sozialgerichte dann weitere Richter anstellen müssen, .... auch das sind neue Arbeitsplätze. Wer keinen Rechtsanwalt findet der gegen gegen Beratungsschein und Prozesskostenhilfe arbeitet sollte sich an einen SOZIALVEREIN wenden in dem man kostenlose Beratung und Begleitung angeboten bekommt.
vvvvvvvvvvvvvvv
Vollkommen karrekt, zero.
Das ist wie mit vielen in dieser Branche.
Warum nicht? Das ist keine Geheimwissenschaft. Nach guter
Schulung geht das.
Wer hat die denn eingestellt oder geschleust und geschult, das ist hier die Frage. Zu wenig, kann ich mir nicht vorstellen. In der Steinzeit na ja, aber nicht im Com.-Zeitalter mit frischem Jacobs. Leistungsbezogene Entlohnung kann ich da nur empfehlen und fordern. Qualität und Quantität in einem überschaubaren Arbeitsprozess lassen sich hier gut überprüfen und bewerten. Ohne von der Leyen zu nahe treten zu wollen, hätte die dann zwar kein Eikommen mehr, aber in vielen Familien ist der Mann der Versorger. Oder, wenn nicht, man geht das Risiko ein und verläßt sich auf Hartz IV und bekannte ernähren einen bis die bescheiden.
Man kann. Die Genannten haben bereits gearbeitet.
Bei ausreichender Schulung können sie das andere auch.
Das ist keine Geheimwissenschaft.
Diese Leute haben durchgängig gearbeitet.
Auch ein Bäcker kann ordentliche "Hartz -IV - Semmeln"
statt verschrumpelte Brezen fabrizieren. So schwierig
ist das alles nicht.
Es muss ihm halt gesagt werden, wie die Sache geht.
Was sie auch vorher getan haben mögen: Sie haben durchgängig
gearbeitet. Und wenn sie ordentlich eingewiesen werden,
dann können sie auch ordentliche Hartz-IV -Brötchen statt
verquere Bescheids- Brezen backen.
Es ist nicht alles so schwierig wie es oft dargestellt wird.
Das geht schon, wenn sie richtig eingearbeitet und geschult werden würden.
Und dann einen guten Bekannten bei der BA hatten und schwupps - hatte sie ihren Job weg. Kenne da etliche Fälle, wo's wirklich so lief. Vielleicht sollte Frau von der Leyen auf diese Probleme ihr Augenmerk richten, anstatt schon wieder nach alt bekanntem Muster nach schärferen Sanktionen zu schreien.
Weil die dort Beschäftigten zuvor bei Friedhofs- oder Gartenbauämtern arbeiteten, bei der Telekom oder als Hausmeister.
Ich kann keinen Bäcker Hartz4 Bescheide erstellen lassen.