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Artikel Gewalt gegen koptische Christen in Ägypten spitzt sich weiter zu

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Gewalt gegen koptische Christen in Ägypten spitzt sich weiter zu

Das mangelnde Engagement der Regierung in der Vergangenheit lässt den fundamentalen Islamisten freie Hand.


 


Immer wieder mahnen Nichtregierungsorganisationen, wie Christian Solidarity International, dass die Regierung in Kairo mehr für die Sicherheit der koptischen Christen unternehmen muss. Gestern kam es leider erneut zu einem Höhepunkt der Gewalt gegen Christen. Muslimische Fundamentalisten haben in der Nacht auf Donnerstag mit Maschinenpistolen auf Gottesdienstbesucher vor einer Kirche in der Diözese Nag Hammadi in der Provinz Kena geschossen.


Der Mordanschlag galt wahrscheinlich auch dem örtlichen Bischof Kyrillos. Dabei wurden mindestens sechs Christen getötet und 13 weitere Menschen verletzt. Drei Männer eröffneten aus einem vorbeifahrenden Auto das Feuer auf die Gläubigen.


Im Vorfeld dieses Anschlages soll es bereits mehrfach Brandanschläge auf christliche Geschäfte und Wohnhäuser gegeben haben. Strafanzeigen, die von Christen gemacht wurden ignorierte die Polizei.


Dies ist die Regel, wenn es um Straftaten geht, die sich gegen Christen richten. Die verständlichen Demonstrationen von Christen nach dem Anschlag, wurden von der Staatsmacht brutal zerschlagen.


Viele islamische Institutionen haben diesen Anschlag bereits verurteilt. Dies ist aber nicht genug. Wichtig ist, dass Verbrechen gegen Christen von den Behörden genauso verfolgt werden, wie gegen Muslime.


Dass Christen auf Gleichbehandlung pochen müssen, ist eines "demokratischen Staates" unwürdig.


 


Christian Solidarity International prangert seit Jahren die Ungleichbehandlung der koptischen Christen, in Ägypten an. Wenn Sie den Christen in Ägypten helfen wollen, so unterstützen Sie unsere Projekte in Ägypten.


Unter www.kinderhilfe-aegypten.de finden Sie die Projektinformationen.


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