Koch will Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger - Oder Straflager???
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Wenn Hartz IV Bezieher so viele hochbezahlte Nebenjobs bzw. in mehreren Aufsichtsräten säßen, wie viele Politiker, dann brauchten sie weiß Gott nicht aufstocken oder sonst wie ans Geld kommen.
Wer an der Quelle lebt, sollte sich nicht über die stellen wollen, die auf dem trockenen sitzen.
Herr karlweber, die Arbeitslosen sind doch nicht Schuld dass Sie weniger verdienen als das schon ohnehin zu niedrige ALG II. Beantragen sie doch ergänzendes ALG II zur Aufstockung! Machen Sie doch bitte Ihren Arbeitgeber dafür verantwortlich das er Ihnen zu wenig Lohn bezahlt. Dann sind das sittenwidrige Löhne wogegen man klagen kann. Meinen Sie, sie würden mehr in der Tasche haben wenn den Arbeitslosen das ALG II gekürzt wird? Im Gegenteil, die Löhne und Gehälter sinken weiter. Wenn Sie natürlich zu fein sind um zum Jobcenter zu gehen um eine Aufstockung zu beantragen, dann können Sie den Arbeitslosen nicht die Schuld dafür in die Schuhe schieben. Auch wir fühlen uns gedemütigt, jedesmal wenn wir uns dort im Jobcenter entblößen müssen oder wenn Hetzkampagnen gegen uns in die Welt gesetzt werden oder wenn solche Leute wie Sie nur so eine Grütze von sich geben.
Das mit der Beschäftigung nachgehen als Gegenleistung ist ja alles gut und schön. Faulenzer gibt es genügend. Nur wo um alles in der Welt sollen um die 6,5 Millionen Hartz 4 Empfänger unterkommen? Immerhin arbeiten von denen viele aber sie brauchen dennoch Unterstützung in Form einer so genannten Aufstockung. Bleiben somit mehrere Millionen Leute übrig, die erstmal eine "sinnvolle" gemeinnützige Arbeit brauchen. Die (guten) Zeiten von Dr. Helmut Kohl und seinen 500.000 ABM Kräften, die mal irgendwo in Deutschlands Prärie gestellt wurden, um die Arbeitslosenzahl zu drücken, sind nämlich vorbei.
Aber er läßt sich auch gut bezahlen... Mit dem was der Kasper im Jahr verdient bekommst Du, glaub ich ca.10 Hartzvierler über 3 Jahre versorgt!
Macht er doch schon die niederwertigen Arbeiten, als CDU-Ministerpräsident.
Vielleicht sollte man den Koch mal anbieten niederwertige Arbeiten auszuführen oder gleich in´s Straflager stecken.
Genauso sieht's aus! Theoretisch und wohl auch praktisch kannst du garnicht weniger als ein Hartz IV-Empfänger haben, weil du ja "aufstocken" kannst. Aber, dass es so ist, dass Menschen für ein halbwegs vernünftiges Einkommen aufstocken müssen, das ist das Problem. Und genau dieses Problem ignoriert ein Herr Koch samt Partei seit Jahren, indem man sich permanent der Einführung von Mindestlöhnen verweigert wird.
Menschen die mit Arbeit weniger bekommenals reine Hartz IV-Empfänger ist bei gleicher Größe der Familie oder ähnlichen Formen des Zusammenlebens praktisch ausgeschlossen. Ausnahme, ein Geringvrdiener beantragt die Aufstockung beim Amt nicht.
Arbeitende Menschen, die zu wenig verdienen, können ebenso einen Antrag zur Hilfe zum Lebensunterhalt stellen. Da sie auf ihr Einkommen Freibeträge haben, die nicht auf Hartz IV angerechnet werden, haben sie immer mehr.
Es ist zwar eine Schande, dass dies überhaupt nötig ist, jemand sollte für seine Arbeit immer genug bekommen, dass er vernünftig davon Leben kann, aber gerade Hartz IV mit seiner Zwangsarbeit (§ 31 SGB II), hat ja nie Niedriglöhne befördert.
Wie mögen sich die eigentlich fühlen, wenn sie deine Knechtsseele labern hören?
Leute, die arbeiten und netto weniger haben als andere, die
nicht arbeiten, könnten sich durchaus wie in einem von
Politikern etablierten "Straflager" vorkommen.
Besonders dann, wenn immer neue Forderungen "an den Staat"
gerichtet werden, die real an sie gerichtet sind.
Herrn Kochs Ideen sind volkswirtschaftlich ein Disaster. LAssen wir mal die menschliche Seite eg und betrachten rein die ökonomische Seite. Schon der Bundesgerichtshof hat bestätigt, 75% 1-Euro-Jobs gefährden reguläre Arbeitsplätze. Wie viele Arbeitsplätze in den Kommunen und bei privaten Unternehmen würden bei der Einführung von Zwangsarbeit wegfallen?
Die Erweiterung der Zuverdienstgrenzen, mach en Minijobs für Abeitgeber und rbeitnehmer sehr interessant. Statt normale, sozialversicherungspflichtige Jobs anzubieten, bietet man 400.- Euro Jobs an. Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sparen so eine Menge Abgaben, der Arbeitnehmer wird zusätzlich vom Amt unterstützt.
Die Folge ist, die Einnahmen des Staates sinken, die Ausgaben steigen.
Die Ausweitung der Leiharbeit und des Niedriglohnsektors seit der Einführung von Hartz IV, durch die Einführung von Zwangsarbeit (§ 31 SGB II) ist nicht zu übersehen. Die Zahl der staatlich Alimentierten trotz Vollzeitjob hat ein beachtliches Ausmass erreicht.
Forderungen nach bereits bestehenden Gesetzen (§ 31 SGB II) sind reiner Populismus.
Er könnte mal als Beispiel vorangehen und auch mal anfangen einer ehrlichen Arbeit nachgehen.
Koch ist ein populistischer Straftäter sondergleichen. Er bringt Stammtischressentiments unverhohlen als Tatsachen auf die politische Agenda ohne auch nur ansatzweise realitätsbezogene Lösungsvorschläge zu Sachthemen einzubringen. Nach seiner kleingeistigen Vorstellung sollen Arbeitslosen entwürdigende Arbeiten aufgezwungen werden um sie von der Arbeitslosigkeit abzuschrecken. Dabei soll der Gedemütigte Arbeiten ausführen, die ihm die Würde nehmen, denn eine angemessene Entlohnung, allgemeine Arbeitnehmerrechte und sozialversicherungsrelevante Einkommensbestandteile sollen ihm versagt bleiben. Davon abgesehen, dass derlei Sklavenarbeitsplätze noch zu Schaffen wären, würde hier und da privatwirtschaftlichen Dienstleistern Versicherungspflichtige Beschäftigung entzogen und ein neuer subventionierter Billiglohnsektor aufgetan. Der christlich-liberal- konfusen Regierung ist jede Schweinerei recht, die den Noch-Lohnarbeiter zu einen Sklaven des Kapitals und dessen loyallobbyistischer Regierungen degradiert. Die Koch`s dieser Welt sind die Sargnägel dieses Systems. Das ist gewiss. Und das ist dann wiederum auch gut so.
und an die Luxuskugelschreiber denken, die der Bundestag 2009 für 68.800 € eingekauft hat. Damit wär vielen Kindern Arbeitsloser geholfen gewesen, evt. für warmes Mittagessen ...
Der Koch sollte sich mal den Art. 12 des Grundgesetzes durchlesen und seine Schuld an der Arbeitslosigkeit nicht unter den Scheffel stellen. Allein diese Aussage ist ein Schlag gegen die menschliche Würde. Nat. kann Arbeit angeboten werden. Die soll dann aber auch ausgleichend entlohnt werden. Ministergehälter senken bei solch unqualifizierten und Grundesetz widrigen Beiträgen. Eigentlich ist das kein Kassiererinnendelikt mehr und ich wär für Hut nehmen.
Sollte man auf jeden Fall lesen, ist sehr interessant.
Er will das alle Arbeiten, aber nicht für den gleichen Lohn. Das ist ungesetzlich. Denn wenn man arbeitet, darf Lohnsteuer ecetera abgeführt werden, aber man darf auch Krankengeld erhalten, Urlaub machen und Rentenpunkte sammeln, was bei den Jobs, die Koch meint, nicht möglich ist. Gleiches Recht für jeden und nicht, weil man arbeitslos geworden ist, darf man auch noch ausgebeutet werden.
Und wie er die viele Arbeit schaffen will, die fehlt ist auch klar. Eben mit nicht geregelten Jobs.
Oder beides????, siehe auch anderen Blog.