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Erfolg für Bürgerentscheid: Altona will Ikea haben

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Erfolg für Bürgerentscheid: Altona will Ikea haben

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Eingestellt von
Mozzer
am 22.01.10in Unterhaltung via mopo.de

77,2 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für das geplante Möbelhaus an der Großen Bergstraße.

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421 Kommentare

Kommentare zu Erfolg für Bürgerentscheid: Altona will Ikea haben

 

BrummBrummam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Liebe Diskutanden,
ich wünsche allseits ein schönes Wochenende ;-)

BrummBrummam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Wirklich erschreckend, wie einfach Ihre Welt ist ...

BrummBrummam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Hat denn irgendwer hier geschrieben, dass dort kein Ikea gebaut werden dürfte? Ich verstehe Ihren Hinweis auf das Mischgebiet nicht, zumal zweimal eingebracht.

DDDDam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Was bieten denn die kleinen Läden an, was IKEA nicht hat? Fisch und Eier? Ansonsten haben die doch alles, innerhalb und außerhalb der Möbelsparte. Von daher werden sie die kleinen Läden einmal mehr zerstören. Ole geht es um Kohle, die er bekommt!

HH-HHHH-HHam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


in ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr nach den Verlierern. Alle werden zufrieden sein und die große Bergstr. wieder belebt und kein sozialer Brennpunkt mit Wohnbunker. Ende gut alles gut.

HH-HHHH-HHam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


ganz einfach: in reinen Wohngebieten dürfen eben nur Wohnungen gebaut werden ! In Mischgebieten ist eben Gewerbe erlaubt. (IKEA ist ein Gewerbe ebenso wie Mercado) Ich kann mich an die Zeiten erinnern als Mercado gebaut werden sollte - welch ein Aufstand welche Randale - heute ist Ruhe ! Hat es Altona geschadet NEIN. Genauso wird IKEA der Großen Bergstr. schaden, im Gegenteil es lockt Besucher an und das wiederum ist gut für die kleinen Läden, die das anbieten was IKEA nicht hat.

DemokratieDemokratieam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Fortsetzung:
Vorr. wird folgendes passieren:

7. Das GEGEN-Begehren wird verhindert, in dem der Senat die Sache evoziert (an sich zieht). Dann kann es kein Begehren mehr geben. Begründet wird das damit, dass ja bereits ein (kostspieliges) Begehren stattfand, bei dem eine große Mehrheit sich FÜR IKEA aussprach.
Alle sind glücklich und zufrieden
MIT IKEA, OHNE MEHR SOZIALWOHNUNGEN, OHNE EIN OFFENES STADTTEILZENTRUM

this is what democracy looks like.

demokratiedemokratieam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Bezüglich Demokratie.

So lief es hier:
1. Es war klar, dass es ein Begehren GEGEN IKEA geben wird.
2. Es wurde ein PRO IKEA BEGEHREN gestartet.
3. Obwohl die Bezirksversammlung eigentlich das gleiche will, wie das Begehren und diesem somit hätte beitreten können (dann hätte es keine Abstimmung gegeben), wurde sich entschieden das Begehren durchzuführen.
4. In dem verschickten Brief zu dem Begehren durften nur die Befürworter von IKEA ihre Position darstellen.
5. Das GEGEN Begehren wurde trotzdem gestartet.
6. Das PRO-BEGEHREN hat mit einem deutlichen Ja geendet.

An dieser Stelle stehen wir momentan.

Vorr. wird folgendes passieren:

7. Das GEGEN-Begehren wird verhindert, in d

BrummBrummam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Kann sein, aber wo soll dieses Argument hinleiten?

HH-HHHH-HHam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Konsumtempel ist ja wohl übertrieben. Der wöchentliche Markt bleibt doch. Und IKEA hat nur ein spezielles Angebot. Kein Fleischer, kein Bäcker, kein Schuhmacher, keinen Zigarettenladen, keine Kneipen, keinen Friseur, kein Italiener, keinen Dönerladen etc. etc. - nichts davon bietet IKEA an

BrummBrummam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


In der großen Bergstraße befinden sich etwa 100 kleine Läden, Ein Euro Shops gibt es da auch, diese sind aber nur wenige unter den vielen anderen Läden. Es gibt Apotheken, Gemüsehändler, ein Sanitätshaus, Eiscafes, mehrere Läden im Essen und Imbissbereich, eine Spielothek, ein Reformhaus, Handyshops, Kioske, Bäcker und noch einiges mehr.
Und übrigens gibt es auf der anderen Straßenseite etwas weiter vorn auch ein kleines Möbelgeschäft, von wegen, dass man den Ikea an dem Standort dringend bräuchte ...

HH-HHHH-HHam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Es sei nochmals bemerkt: Altona - ist kein reines Wohngebiet, in vielen Bereichen sind Mischgebiete ausgewiesen. Auch der Bereich um das Mercado ist Mischgebiet !!!!

AnwohnerAnwohneram 22.01.10via Hamburger Morgenpost


@Klaus:Mir ist Vielfalt absolut wichtig, und deshalb gerade habe ich prinzipiell lieber eine Masse an kleinen Geschäften anstatt einen Konsumtempel, der alles abdeckt und in dessen Schatten nichts mehr wachsen können wird.
Ich mag den wöchentlichen Schnack mit dem Verkäufer den ich seit Jahren kenne lieber, statt Selbstbezahlungsautomaten und uniformierte Servicekräfte. Kein Bock auf Zombieland!

HH-HHHH-HHam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


nicht nur die unmittelbaren Anwohner haben das Sagen bzgl. dieses Projektes, sondern alle Bürger des Bezirkes Altona. Zu dem Wort Digger fällt mir nichts ein und Hoschis ist mir auch kein Begriff. Na ja - ist wohl eine Bildungslücke. Das Familien einen Ausflug ins IKEA-Restaurant machen, will ich bezweifeln (ist Geschmackssache)Und ob es bequemer ist von Klein-Flottbek nach Schnelsen oder Altona zu fahren ich weiß nicht.
Und um wieviele kleine Läden geht es denn wirklich ? Lotto-Zeitungsladen, Tannte-Emmaladen oder was ? Und was die hat die Mehrheit mit den etablierten Parteien zu tun ? Wo her willst Du den wissen aus welcher politischen Schicht die Bürger kommen ?

AnwohnerAnwohneram 22.01.10via Hamburger Morgenpost


@Klaus:
der Vergleich hinkt schwerstens in sachen Größe,Popularität und Notwendigkeit der Einrichtungen.

KlausKlausam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


@Anwohner
Und nein, wenn ich ehrlich bin, sind mir die Eineuro-Läden und Handyshops nicht so wichtig. Ihnen?

KlausKlausam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Das mercado steht auch mitten im Wohngebiet und das ist auch kein Problem!

BrummBrummam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


Dann wünsche ich noch ein fröhliches Weiterlachen.
Laufen Sie schön den Machern dieser Welt hinterher, ich mache gerne Nägel mit Köpfen ;-)

AnwohnerAnwohneram 22.01.10via Hamburger Morgenpost


@HH-HH:
Sicher Digger, und deswegen ist das auch völlig in Ordnung einen riesen IKEA mit vollem Sortimentumfang da hinzusetzen, is klar.
Klingel mal an den Haustüren im direkten Umkreis und frag ma nach, wie geil die Leute das dort finden. Dass irgendwelche Hoschis das in Othmarschen oder sonstwo toll finden, weil sie dann auch mal nen schönen Familienausflug ins Ikea-Restaurant machen können, ist klar.
Um´s nochmal festzuhalten, nur weil die Mehrheit und die etablierten Parteien dafür sind, ist es noch lange nicht richtig oder gar gut. Am Ende ist wohl die persönliche Bequemlichkeit das pro-Argument für die meisten Befürworter.Erzähl mir nicht jemand schert sich um die kleinen Läden.

HH-HHHH-HHam 22.01.10via Hamburger Morgenpost


@Brumm...na dann setz mal Deine Pappnase auf du Mensch, fang an die Projekte zu planen - aber realistisch - damit dann darüber kommuniziert werden kann - natürlich im Dialog versteht sich. Mit wem auch immer. Lass Dir ruhig Zeit dabei - vergiss aber das kulturelle Ambiente nicht, sonst geht die soziale Struktur verloren. (lach mich weg)


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