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Ökonomen bestätigen Roland Kochs Hartz-IV-Kritik

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Ökonomen bestätigen Roland Kochs Hartz-IV-Kritik

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Schon jetzt geht es manchen Arbeitnehmern kaum besser als Hartz-IV-Empfängern. Müssten die Sätze erhöht werden, würde es sich für gering qualifizierte Arbeitslose noch weniger lohnen, eine Arbeit anzunehmen. Hessens Ministerpräsident Koch sieht darin die „Perversion des Sozialstaatsgedankens" – Ökonomen geben ihm recht.

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29 Kommentare

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Kommentare zu Ökonomen bestätigen Roland Kochs Hartz-IV-Kritik

 

lunapiena41lunapiena41am 25.01.10


volkerg

da hast du wohl recht, aber hast du eine Lösung? Die Situation ist jetzt so. Ob richtig falsch, oder verbrecherisch. Wer leidet denn, unsere Staatsmänner und Frauen oder die Hartz4 Empfänger ohne Arbeit? Die einzigen Gewinner dieser Hartz Reform sind doch diejenigen die nicht arbeiten wollen, und wahrscheinlich noch nie gearbeitet haben oder wenn dann sporadisch und wenig.

Und sorry, bevor ich mich diesem Regime geschlagen gebe und darauf warte dass dieses mich verhalten und versorgen muß, suche ich mir den Platz wo ich das vielleicht auch unter schweren Bedingungen selber kann.

volkergvolkergam 25.01.10


Luna : Ich lebe im Osten und seit 20 Jahren gut. Vorher habe ich in der DDR 29 Jahre gut gelebt. Ich habe immer gearbeitet und drastisch ist es in west und ost. Du verkennst, dass das System, so wie es jetzt ist, ist nicht in der Lage Veräderungen herbeizuführen. Die wollen das eigentlich auch nicht wirklich. Sie müßten ja verzichten. Hartz IV ist nicht mein Thema, kenne sehr viele Leute darunter. Das Thema ist ordentlich bezahlte Arbeit. Das ist ein weitreichendes komplexes nicht in diesem Forum zu diskutierendes Thema. Dieses Regierungsgeschwür verhindert es stetig und unablässig durch neue Gesetze gegen die Wirtschaft. Die Brüsseler Spezialisten tun ihrs noch dazu und bald haben wir dann noch 500.000 oder was weiß ich wieviel , Polen auf unserem Arbeitsmarkt die zum Teil hier keine Steuern zahlen und das Geld auch in Polen umsetzen. usw. usw. können wir jetzt eine 72 stündige Diskussion beginnen. Wir würden uns und das verstehen, andere nicht.

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


volkerg

ich weiß nicht wo du lebst. Mir ist bewußt, dass die Lage im Osten drastisch ist, leider. Ich kenne daher auch mehrere Menschen die gegangen sind, hier nach Bayern viele, einige auch nach Baden-Würtenberg, teilweise sogar nach Oesterreich.

Gut man kann jetzt sagen, warum sollen die Leute weggehen wenn der Staat unfähig ist, das mag schon sein, aber Arbeit zu haben, besser zu leben, ausgeglichener zu sein, hat oft mehr Wert als vieles andere. Es gibt auch wieder Selbstwertgefühl und ist in jedem Fall besser als abzuwarten dass der Staat etwas bewegt. Da kann man warten bis man schwarz wird. Natürlich muß man zugeben dass es im Moment, nach oder in der Krise doppelt schwer ist, aber nicht unmöglich.

Ich war in meinem Leben 2x kurzfristig arbeitslos. Wenn ich damals auf das Arbeitsamt, oder der heutigen Arbeitsagentur gewartete hätte, bis diese mir etwas vermitteln, würde ich wahrscheinlich auch heute noch warten, soviel zu diesem "Verein".

Wichtig wäre aber meiner Meinung nach, dass Menschen die noch Arbeit haben trotz allem immer einen Tick besser gestellt sein müssen als Hartz4 Empfänger und daran beissen sich viele im Moment die Zähne aus.

Hier in unserer Gegend, wo die Löhne noch ganz passabel sind, haben schon viele Familienväter nicht mehr als Hartz4 Familien und das kann doch nicht sein. Deshalb kann ich mir auch gut vorstellen, wie sich Menschen im Osten fühlen die für Löhne von 4-6 Euro arbeiten. Genau diese Dinge bringen in unserem Land das Ungleichgewicht und vor allem den Unmut.

Es muß sich etwas ändern unbedingt.

volkergvolkergam 24.01.10


Luna, gib den Leuten doch erst mal Arbeit. Wo denn ? Ich habe in einem Mehrfam.-haus 17 Mietparteien, davon sind 1P. Rentner, der Rest Hartz IV. Von diesen 16 Familien würden definitiv alle eine Arbeit annehmen wenn sie sie bekommen würden. Dieses System und dessen Lohn-Preisspirale ist mit dem EURO und dessen Faktor 1,95583 (aber nur für Löhne und Gehälter festgelegt nicht im Handel oder für Produkte aller Art, da hat die Regierung ja auch wieder gepennt! oder wer weiß?) vernichtet wurden. Dies kannst du an deinem eigenen Vergleich am besten sehen. Dann kommen wir wieder automatisch auf das Thema Rente mit 67, der gleiche Schwachsinn. Die Unruhen haben soziale Ursachen und das fortwährende Klaffen der Schere zwischen Arm und Reich. Ich bin davon überzeugt, dass der größte Teil mit ordentlicher Arbeit zufriedener wäre als zu Hause rumzuhocken und zuzusehen wie sich die Politik immer mehr aus der Verpflichtung dem Land gegenüber zieht. Auch diese 100 Milliarden werden dieses Dilemma nicht beenden, im Gegenteil. Es ist ist einfach nur eine Schande.

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


pixel so ist es... wer soll das bezahlen? Und ich wiederhole, solche Löhne und solche "Unternehmer" halte ich für höchst gefährlich und fragwürdig.

Mann sollte sogar noch ein Stückchen weiter gehn und bei solchen Löhnen, Lohnsteuern komplett abschaffen und die Sozialversicherungsbeiträge des AN komplett auf AG und Staat verteilen, dann hätten diese Strategien bald ein Ende.

In welcher Branche ist denn dieser Unternehmer tätig der seine Leute für 6,50 beschäftigen kann? Meine Putzfrau bekommt 8 Euro netto also somit ca 9,80 brutto. (400 Euro Kraft) Eine ungelernte Bürogehilfin 9,50 Netto ebenfalls Minijob.

Nur die Frage wo soll es hinführen??

Mit Hartz4 kann man ganz gut leben vor allem als Familie. Logisch Luxus geht nicht, aber den hat der Nachbar als Hilfsarbeiter ebenfalls nicht. Einen Urlaub können auch die sich schon lange nicht mehr leisten. Da bleibt höchstens noch der Schrebergarten mit Blumenterrasse.

pixel1962pixel1962am 24.01.10


Och,ich habe so ein Beispiel direkt in der Nachbarschaft.Dessen Arbeiter buckeln sich für 6,50 ab.Ich sehe den jedes Jahr mit einem neuen Wagen.
Ich weiß nur was das normale Leben ohne Urlaub und Schnickschnack kostet und das kann man mit einem Mindestlohn von 7,50 nicht leben.Er ist ein mittlerer Unternehmer mit hauptsächlich ausländischen Arbeitern.Mindestlöhne müssen weit über 10 Euro die Stunde liegen.Die Preise draußen sind auch hoch angepasst worden. Jetzt können wir ja weiter diskutieren über ,,wo soll das denn her kommen,wer soll das bezahlen usw.....ich weiß es ist ein Rattenschwanz.

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


pixel ich geb dir ja recht. Aber auf welche Summe müsste man sich einigen? Was sollte ein Briefträger eines privaten Unternehmens verdienen, was ein Strassenfeger, was ein Lagerarbeiter, was ein Dachdeckerhelfer, was ein ungelernter Straßenarbeiter, wobei gerade diese Straßenarbeiter und Dachdeckerhelfer sehr gut verdienen, das diese Branchen keine Leute bekommen. Aber sag mir doch vom Rest mal eine Größenordnung?

Ein neuer Porsche.. ich lach mich tot. Wer kann denn das noch? Vielleicht Bankmanager die schon, aber von denen sprechen wir nicht. Das wissen wir doch alle das dies Verbrecher sind.

Viele kleinere und mittlere Unternehmer krebsen am Existenzminimum, schlimmer als ihre Angestellten.

pixel1962pixel1962am 24.01.10


Was heißt denn Geringverdiener?Auch wenn ich nur Hilfsarbeiter wäre,der Hilfsarbeiter auf dem Bau hat einen Knochenjob,der muss malochen bis zum Umfallen,bei Wind und Wetter.Soll man den mit 7,50 brutto entlohnen? Auch ein Lagerarbeiter muss so viel verdienen das er sich ein normales Leben leisten kann,(was immer das auch ist).Mindestlöhne sind die Löhne, die sich für Arbeitgeber in so weit lohnen,das die sich jedes Jahr einen neuen Porsche leisten können.Und das auf den Knochen von Geringverdienern.Das sind die Fakten

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


pixel

hier gehts nicht um deine oder meine Meinung sondern um Fakten.

Sag doch mal was ein Lagerarbeiter verdienen müsste, dass es wieder gerecht wäre. Wo sollte man Mindestlöhne ansetzen?

Ich bin ebenfalls gegen Dumpinglöhne, diese Firmen die Menschen mit 3,4,5. Euro Stundenlohn abspeisen sind Verbrecher, das steht ausser Frage. Aber wieviel sollte der Lohn von Geringverdienern denn sein. Was soll eine ungelernte Arbeitskraft verdienen, dass es sich für ihn wieder lohnt 160 Stunden zu arbeiten.

pixel1962pixel1962am 24.01.10


Deiner Meinung bin ich leider nicht Luna ....

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


hallo Pixel

ließ bitte meinen unteren Beitrag und sag mir, an was man den erwähnten Lohn eines Lagerarbeiters anheben soll. Ich denke nicht die Löhne von Minderverdienern, sondern die Abgaben dieser Menschen müssen gesenkt werden. Dann reizt Arbeit vielleicht auch wieder.

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


Anaranis und Meckerossi

leßt bitte meinen obrigen Beitrag und sagt mir dann, was man dem arbeitenden Familienvater sagen kann. Ich meine so als Gegenargument.

Vielleicht Pech gehabt, Arschkarte gezogen oder was? Die Entsozialisierung existiert aber keinesfalls nur bei Hartz 4 Empfängern mehr, als bei allen anderen, eher im Gegenteil würde ich sagen. Leider wird das immer wieder verkannt.

pixel1962pixel1962am 24.01.10


Nicht die Harz4 Sätze müssen erhöht werden,sondern die Löhne.Die Arbeitgeber treiben mit ihren Billiglöhnen die Wirtschaft und die Menschen in den Ruin.

lunapiena41lunapiena41am 24.01.10


volkerg

wie recht du hast. Das mit der EU ist wirklich in die Hose gegangen. In I hatte vor dem Euro, vor allem im Süden 1kg Tomaten im Sommer 500 Lire, max 1000 Lire gekostet. Also zwischen 25 und 50 Cent. Heute mit dem Euro müssen die Leute dafür zwischen 1 und 1,30 berappen. Die Löhne und Gehälter haben sich aber nicht geändert.

Nun zu unserem Mr. Koch. Menschlich mag ich diesen Typen nicht. Er ist wie viele ein dusseliger Ignorant und macht sich damit sehr unbeliebt.

Aber mal ganz sachlich gesehen hat er doch auch ein bisschen Recht. Er gestern Abend hatten wir wieder eine Diskussion. Ein Bekannter von mir arbeitet bei einem großen Discounter im Lager. Als ungelernter Lagerarbeiter. Er arbeitet 2 Schichten, Spät-und Nachtschicht und verdient (gut bezahlt) um die 12 Euro pro Std. Steuerklasse 3 mit 2 Kindern. Brutto somit ohne Zuschläge ca knapp 2000 Euro. Die Nachtschicht wurde inzwischen ebenfall so verlegt dass möglichst wenig Stunden in die Zuschlagspflicht fallen. Mit Zuschlägen ect. verdient er ohne Überstunden ca 1500- 1600 Euro netto plus 300 Euro Kindergeld, und man muß sagen das ist nicht mal schlecht. Somit alles in allem 1900 Euro. Miete bezahlt er ebefalls relativ günstig, warm 650 Euro.

So nun nehmen wir mal eine Hartz4 Familie, 700 Euro für Papa und Mamma, je 250 Euro mindestens (je nach Alter ) für die Kinder. Das sind 1200 Euro + 650 Euro Miete, dann sind wir bei 1850 Euro "netto". Das heißt also, gerade mal 50 Euro weniger als unser Bekannter der 2 Schichten arbeitet und bei der Nachtschicht am Sonntag Nachmittag anfängt zu arbeiten.

Wenn er krank wird, was bei ihm gerade der Fall ist, fallen im Monat ca 150 - 200 Euro netto weg, die er durch seine Zuschläge bekommt. Bei einer Krankheit die länger als 6 Wochen dauert nochmals 20%.

Verstehst du wo das Ungleichgewicht liegt. Logisch dass es immer wieder Unruhen gibt. Wie soll man denn Leute motivieren zu arbeiten wenn man fast das gleiche Geld für nix bekommt?

karlweberkarlweberam 24.01.10


Was manche höchst ungern lesen.

AnairisAnairisam 23.01.10


Hoffemntlich fährt er bald an die Wand!!

volkergvolkergam 23.01.10


Über Koch lohnt kein Wort mehr. Die Argumente im gesamten Arbeitsmarkt sprechen doch Bände, die man nur lesen Muß. Es die Lohn -Preisspirale, sie ist kaputt. Zerstört vom EURO seinen Auswirkungen, von der Politik und deren Einmischung in die Wirtschafts - und Bankenwelt. Warum sagt nun schon Roman Herzog, dass das mit der EU in die Hose geht?

MeckerossiNEWMeckerossiNEWam 23.01.10


Koch versucht den Sarrazinismus politikfähig zu machen. Die Wahren Asozialen sind die, die gegen jene hetzen die als Betroffene die Entsozialisierungspolitik dieser Regierung am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Mit der Versklavung von HartzIV Empfängern soll das Gemeinwesen gesunden. Eine Menschenverachtende Logik die nur aus einen Quell unerschöpflicher Dummheit heraussprudeln kann. Diese Politik ist Ausdruck der asozialer Verkommenheit einer Regierung die skrupellos diktatorische Mittel zum Machterhalt einsetzt. Sozialstandards werden zu Gunsten der Kapitalerträge aufgegeben. Die Krise bietet den Vorwand. Die Krisenverursacher Zocken erfolgreich wie ehedem und die Klientelpolitik dieser Regierung läuft wie geschmiert, während das Volk die Zeche zahlt.
Der pervertierende Kapitalismus nimmt an Fahrt auf.

Alter_SackAlter_Sackam 23.01.10


"Hetzer Koch"

zero1000zero1000am 23.01.10


Hopala - fast richtig - nur - vor HIV hat kein Hilfsarbeiter seine Familie allein mit seinem Einkommen ein Auskommen gehabt und seine Familie stolz allein damit ernähren können.


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