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Artikel Wappenscheiben Heraldik GLASMALEREI Gemeinde-/Familienwappen Spezial WS

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Wappenscheiben Heraldik GLASMALEREI Gemeinde-/Familienwappen Spezial WS

Das Rückgrat der Heraldik duldet keine Dilettanten, sonst verliert sie ihre Glaubwürdigkeit und offenbart sie sich demnach als wertlose Unverbindlichkeit.



Wappenscheiben – nur die hohe
Qualität dieses ausserordentlichen Kunsthandwerks, vermag über die
Gestaltungsart in Farbe und Form den Gegenwert einer anspruchsvollen Arbeit
visualisieren.


 


Seiner ursprünglichen Bestimmung nach ist das Wappen ein
persönliches Erkennungszeichen. Durch das Wappen auf dem Schild wurde der in
Eisen Ritter für Freund und Feind erkennbar. Vom 12. Jahrh. an wandeltete sich
die Schildfigur allmählich zum Familienzeichen und wurde erblich übertragbar.
In der Blütezeit vom 13. Bis 16. Jahrh. lag das ganze Wappenwesen in den Händen
der Herolde. Diese achteten sehr streng auf die Regeln und Gesetze über
Wappenanfertigung und – führung. Mit der Erfindung der Feuerwaffe und dem Ende
der Ritterturniere verschwand die praktische Verwendung der wappengeschmückten
Schilder und Helme. Im Siegel (Diplom-Heraldik) und als künstlerisches,
dekoratives Schmuckelement (Zier-Heraldik) behielt die Heraldik bis heute ihre
Daseinsberechtigung.


 


Die heraldische Bildgestaltung hat unter den Kunstformen
eine Sonderstellung. Einerseits hat sie die Identitätsmerkmale einer Familie zu
vermitteln und andererseits muss sie mit dem künstlerischen Element glaubhaft
zu überzeugen, dass es sich lohnt ein Familienwappen in Ehren zu halten.


 


 


Für eine konkrete Wappenforschung ist vornehmlich eine
amtliche Stelle zu kontaktieren (Staats- /Stadtarchive - Bibliotheken,
Gemeindeverwaltungen oder allenfalls die Pfarrämter). Jeder Person des
öffentlichen oder privaten Rechts steht es frei  - falls kein Wappen vorhanden ist -  eines anzunehmen. Es bedarf dazu keiner
amtlichen Genehmigung.


Wappeninhalt und Wappenform sollen jedoch Symbolcharakter
besitzen: einfach, klar, einmalig, einprägsam und sinnvoll (keine
Illustrationen). Wobei sich zur Darstellung ein sehr breites Spektrum von
Attributen eines Familienzweigs eignen (ob Geräte oder Symbole der Wissenschaft
und Technik).


Die einmal gewählte Stilart für die Umsetzung, ist in allen
Wappenteilen bis ins kleinste Detail beizubehalten, immer unter der
Berücksichtigung der Regeln der Heraldik (Wappenkunde).


Was für die Gestaltung der Wappensymbolik enorm von
Bedeutung ist, die Attribute sollten lesbar zu identifizieren sein.


Dok. Martin Halter CH-3013 Bern info@glasmalkunst.ch  www.glasmalkunst.ch



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