"Opfer der Gustloff verdienen kein Denkmal"
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Kommentare zu "Opfer der Gustloff verdienen kein Denkmal"
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@ zero1000:
...danke für die netten Blumen und noch eines wirst Du nicht begreifen können:
Ich mußte dem neuen Schwabenteufel1 hier insges. 8 (i.W.: acht) Punkte geben, da er die Geschichte, sowie die darum herum passierende Geschichtsklitterung, wohl besser verstanden hat, als viele hier !
"Die Siegergeschichte schreibt (leider) der sog. "Gewinner/Besatzer" - und das ist Geschichtsklitterung.
.
MeckerossiNEW !!Das ist der richtige Diskussionsansatz!!
Fakt ist, dass Hipper und Gustloff zur selben Zeit Gotenhafen Richtung Deutschland mit Flüchtlingen an Bord verliessen. Warum liefen beide nicht zusammen? Gut, Hipper war fast doppelt so schnell wie Gustloff, hätte aber von den Schiffsmaßen her den gleichen Weg wie Gustloff nehmen können und hätte eine prima Eskorte abgegeben. Fakt ist nun auch der idiotische Funkspruch mit der Aufforderung, beleuchtet zu fahren trotz U-Boot-Gefahr. Es gibt beim Untergang der Gustloff viele Merkwürdigkeiten, aber ein Kriegsverbrechen war deren Versenkung definitiv nicht.
Es macht mich betroffen. Auf einen Schlag wurden fast 10 ooo Zivilisten getötet. Der U-Bootkommandant war wegen Alkoholbedingten Disziplinmaßnahmen auf der Wackelliste seiner Generalität. Sein eigenes Sein oder Nichtsein stand auf dem Spiel als er entschied, Abschuss. Ich glaube mich zu erinnern, dass er Matrossow hieß. In Kaliningrad ist ihm eine Gedenken eingeräumt worden.Ich selbst stand als kleines Kind vor dem Betreten eines solchen Schiffes. Meine Mutter weigerte sich.Sie und zwei meiner Geschwister sind 1946 verhungert. Meine Schwester und ich lebten 1 1/2 Jahr als Wolfskinder in Ostpreußen, ehe wir in einem Russischen Objekt gesammelt und mit 3 000 Kindern im Viehtransport nach Ostdeutschland kamen.Wir haben die Krieg bezahlt, als Kinder und Zivilisten. Und werden heute
als belastende Alte gedemütigt und obwohl wie die in Trümmer geschlagene Welt wieder aufgebaut haben, mit Almosen Renten abgefunden. Die die ihre Interessen mit einem Krieg lösen wollten, greift hier fast niemand an. Man hält sich an die Opfer auf beiden Seiten. Das ist inhuman und so bedauerlich, aber üblich. Darum brennt es an allen Ecken der Welt und es geht um Neuaufteilung und Expansion. Bezahlen und als Täter müssen wieder die herhalten, die auch ihr Leben auf Befehl einsetzen müssen. Welch ein Wahnsinn. Schuld sind die, die niemals dafür ihre Kinder abschlachten lassen müssen und Gewinn aus de Konflikten ziehen. Stellt Euch mal vor es ist Krieg und keiner geht hin?
Die Opfer aller Seiten sollten sich weigern, ihr Leben weiterhin für Multiinteressen herzugeben, sollen sie sich gegenseitig Duellieren. Ich habe keinen Hass auf die Russen.
Ich war 7 mal in meine Heimat und habe den dort überwiegend Armen, nach meinen Kräften geholfen. Zum Beispiel den Wohnungs-und Elternlosen Kindern des Jabloki (Apfelbäumchen), in Königsberg. Auch diese Leute wurden aufgehetzt und missbraucht. Denn das was uns geschah, war nach dem Krieg und es ist so ungeheuerlich, dass Ihr es besser nicht wisst.
Nee, Schwabi, das Puzzle geht nicht anders auf, du kannst es drehen und wenden wie du willst.
Ja Kalmar,wenn man etwas unbedingt glauben will
Was Störtebeker angeht, da glauben wir nicht mal, dass Störtebeker im Hamburg geköpft wurde und auch sonst nirgendwo. Das ist Pfeffersackpropaganda. Aber die Gustloff wurde durch die Schuld der Nazis versenkt, das ist allen klar.
Ach Kalmar,bei Euch an der Küste,glauben viele an vieles,auch daß Störtebecker,nach seiner Enthauptung noch ein paar Meter gelaufen ist und dadurch einigen seiner Mordgesellen den Tod erspart hat,na ja,wers glaubt ! Wäre die Gustloff kein deutsches, sondern ein russisches oder amerikanisches Schiff gewesen,und hätte ein deutscher U Bot- Kapitän sie versenkt,wäre dieser Kapitän nach Kriegsende von unseren Besatzungstruppen wegen Kriegsverbrechen gehängt worden
Schwabi, wenn ich früher von Travemünde nach Bornholm gesegelt bin, dann kam ich immer nachts an Cap Arkona vorbei und wusste nie genau, wie nahe ich an der Küste der DDR war. Also wurden die Lichter gelöscht, alle mussten in die Rettungswesten und die Signalpistole wurde mit rot geladen. Es gab noch kein GPS, die Gefahr war immer gegeben, als Grenzverletzer festgenommen zu werden, also waren wir bei Bedarf noch immer in Seenot. Da weiß man, wie man sich feindlichen Gewässern verhält.
Schwabi, weil die "Admiral Hipper" durchkommen sollte. Die hatte zwar auch 1500 Flüchtlinge an Bord, war aber eins der letzten einsatzfähige Großkampfschiffe der Reichskriegsmarine. Sie konnte angeblich nicht halten, weil Torpedospuren gesichtet wurden, aber das ist völlig unmöglich und wird von keinem Brückengast bestätigt. Sie sollte nach Kiel durchkommen, um für den Endsieg ausgerüstet werden, an den Dönitz immer noch glaubte. Hier an der Küste glauben das sehr viele und es ist die einzige logische Erklärung. Kapitän Petersen war kein Blödmann, er wusste genau, was passieren würde, er ging früh mit trockenem Logbuch von Bord.
Kalmar,warum sollten sie den die Gustloff opfern sollen,es gab doch keinen Grund dafür,ist es so schlimm zu begreifen das der verantwortliche Kapitän enfach einen Fehler gemacht hat ????
Schwabi, über den Untergang der Gustloff wird viel Unsinn erzählt, so z.B., dass das sowjetische U-Boot der Gustloff stundenlang gefolgt sei und das im getauchten Zustand. Das geht einfach nicht, es wäre zu langsam gewesen. Die Fahrt der Hipper wird immer unterschlagen und die brauchte tieferes Fahrwasser als die Gustloff, darum lief die Gustloff so weit von der Küste weg. Der unsinnige Funkspruch an die Gustloff, die Lichter zu setzen, weil ihr ein Verband von Minensuchern entgegen käme, den es nie gab, ist nie geklärt worden. Aber sie fuhr wie ein Tannenbaum, die Hipper hinter ihr nicht. Und die Hipper fuhr vorbei, als die Gustloff noch schwamm. Das ist nun mal so. Die Nazis haben die Gustloff geopfert und das in voller Absicht.
Kalmar,Du weist ja, ich diskutiere hier sehr gern mit Dir,da ich weiß,dass Du nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen bist,aber hier erzählst Du Blödsinn,es war einzig und allein die Entscheidung des Kapitäns diese Fahrtroute zu nehmen,er hätte noch 2 andere,sicherere zur Auswahl gehabt,er hat sich einfach falsch entschieden,das hat absolut nichts mit bösen Nazis zu tun,es war einfach nur ein menschlicher fehler,nicht mehr,aber auch nicht weniger
Schwabi, lief die Hipper im Kielwasser der Gustloff oder nicht? Das ist nun mal Tatsache und sie niemanden gerettet, obwohl sie hinter der sinkenden Gustloff in Torpedodeckung hätte gehen können. Die kleinen Begleitschiffe durften sich um die Ertrinkenden kümmern. Es war ein Kriegsverbrechen, ja, aber auf seiten der Nazis. Die deutschen Menschen haben Hitler nie interessiert, er wollte seine Weltmachträume ausleben und hat die Gustloff als Köder benutzt, weil er die Hipper noch brauchte. Oder genauer gesagt, Admiral Dönitz. Die Flüchtlinge und Verwundeten waren ihnen völlig egal.
Kalmar,sorry,aber das ist völliger Unsinn,der Kapitän der Gustloff hat die gefährliche Route gewählt,wäre damit aber früher am Zielhafen angekommen,es war sein Fehler ! Ein Kriegsverbrechen war es trotzdem,den auch die Russen wussten das auf den Schiffen hauptsächlich Zivilisten auf der Flucht aus Ostpreussen waren.
Die ganze Sache war doch oberfaul. Zwei Meilen hinter der Gustloff lief der schwere Kreuzer Hipper, total abgedunkelt. Ihn sah das U-Boot nicht, nur die beleuchtete Gustloff und die kriegte die Torpedos. Die Hipper rauschte vorbei an der sinkenden Gustloff, rettete keinen. Vier Kapitäne an Bord der Gustloff werden mit trockenen Uniformen gerettet, waren ganz früh von Bord. Ich bin mir sicher, die Nazis haben die Gustloff geopfert, um die Hipper heil nach Kiel zu bringen. Und nicht nur ich denke so, auch einige Seehistoriker. Die Toten der Gustloff waren Naziopfer.
Nach Kriegsrecht war die Versenkung nicht zu beanstanden. Aber warum hat der Kapitän der "Wilhelm Gustloff" das russische U-Boot erst angelockt? In dunkler Nacht mit dem Signalscheinwerfer ein Nachbarschiff anzuklappern ist entweder totale Idiotie oder gewollt. Nur dadurch wurde der russische U-Boot-Kommandant auf die Gustloff aufmerksam, sonst wäre sie unbehelligt entkommen.
Blausee,vieleicht sahen die Zivilisten das als einzige Chance mit dem Leben davon zu kommen,schließlich war die rote Arme dicht hinter Ihnen,und was die mit Deutschen Zivilisten (grade Mädchen und Frauen ) gemacht haben,darüber brauchen wir uns ja wohl kaum zu unterhalten
Na ja Alter Sack,dann durften wir die Lousitania ja damals auch versenken,warum wird uns das heute noch vorgeworfen ???
Schwabi, geht man von Tatsachen aus und nicht von Vermutungen, so wie du es praktizierst, war's kein Kriegsverbrechen. Letztendlich kommt's darauf an, auf welche Weise der Dampfer unterwegs war und nicht darauf, dass du irgendwelche Antiphatien gegen die Russen hegst. Eingestuft als Truppentransporter, armiert mit Flugabwehrbewaffnung, eskortiert von T-Booten - auf sowas "darf" völkerrechtlich gesehen geschossen werden, sogar von russischen U-Booten. Wenn man's ganz zynisch ausdrücken wollte, müsste man sagen, dass die Zivilisten an Bord ganz einfach Pech hatten.