Artikel Fernsehsendung „Geistreiches aus der Pflanzenwelt
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Haben Pflanzen ein Bewusstsein? Haben sie Gefühle? Ein Gedächtnis?
DETAILS
ARTE F © Gédéon Programmes-K Production/Jacques Mitsch
Freitag, 22. Januar 2010 um 21.45 Uhr
Wiederholungen:
06.02.2010 um 09:50
12.02.2010 um 05:00
Geistreiches aus der Pflanzenwelt
(Frankreich, 2009, 52mn)
ARTE F
Regie: Jacques Mitsch
Haben Pflanzen ein Bewusstsein? Haben sie Gefühle? Ein Gedächtnis? Tatsache ist, dass sie intelligenter sind,
als viele Menschen ihnen wohl zugestehen. Gezielt benutzen sie beispielsweise verschiedene Tiere, um sich
fortzupflanzen oder den Menschen, um zu reisen. Eine Exkursion in die komplexe und wunderbare Welt der
Pflanzen.
Dem Klassifikationssystem der Naturforscher zufolge sind Tier- und Pflanzenreich zwei klar getrennte Welten.
Jetzt wollen renommierte Biologen - im Sinne des Evolutionstheoretikers Charles Darwin - den Beweis dafür
liefern, dass auch Pflanzen Intelligenz besitzen, dass sie Empfindungen, ja sogar ein Gedächtnis haben.
Vielleicht bedienen sich Pflanzen, die unter anderem Tiere für ihre Fortpflanzung nutzen, ja auch des
Menschen, um durch ihn in die weite Welt zu gelangen. Auf der Grundlage solider Forschungsergebnisse
liefert der Dokumentarfilm ein verblüffendes und grandioses Schauspiel aus der Welt der Pflanzen und Tiere,
das die Gewissheiten über deren strikte Trennung infrage stellt. Der Biologe und Filmemacher Jacques Mitsch
ist ein talentierter Erforscher der menschlichen Natur. Seine zahlreichen Kurzfilme und Dokumentationen
belegen mit Gefühl, Humor, wissenschaftlicher Stringenz und einer gewissen Distanz, wie der Mensch im
Umgang mit der Natur - mit Tieren und Pflanzen - Einsichten über sein eigenes Wesen preisgibt.
Kommentar von Rolf Keppler:
In dieser Sendung wird auch eine Pflanze vorgestellt, die sich im Zusammenhang mit Musik bewegt.
Die Pflanze heißt Desmodium Gyrans, die Telegraphenpflanze.
http://de.wikipedia.org/wiki/Telegraphenpflanze
Video in
http://www.youtube.com/watch?v=0SQJ4xPpXCc&feature=related
Die Bewegungen in der Fernsehsendung waren aber intensiver.
Desto länger mit ihr trainiert werden, desto stärker werden die Bewegung der Blätter. Auf Berührung,
Klatschen und Elektronische Musik reagiert sie nicht.
Bei einer Tierart in Afrika hat man vermehrt Todesfälle gefunden, solange die Gegend überweidet wurde. Die
Akazienbäume produzierten vermehrt Tanin, welches die Tiere umbrachte. Die Pflanzen haben sich also
dagegen gewehrt, ganz umgebracht zu werden.
Bezugsquelle:
Desmodium Gyrans kann man bei eBay kaufen.
http://tinyurl.com/ydmpmwe
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