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Suchtexperten fordern Alkoholverbot für Minderjährige

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Suchtexperten fordern Alkoholverbot für Minderjährige

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Eingestellt vonam 06.02.10in Politik via advent-verlag.de

Ein Alkoholverbot für Jugendliche unter 18 Jahren fordern Suchtexperten und Kriminologen. Grund ist die steigende Zahl von Gewalttaten junger Menschen unter Alkoholeinfluss. Wie das ARD-Magazin "Report Mainz" am 1. Februar berichtete, sind unter den jugendlichen Verdächtigen bei Gewalttaten immer öfter alkoholisierte Personen. So stieg deren Anteil

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10 Kommentare

Kommentare zu Suchtexperten fordern Alkoholverbot für Minderjährige

 

nansynansyam 09.02.10


1. Natürlich gibt es ein Alkoholproblem bei vielen Jugendlichen.
2. Nach den Gründen für dieses Verhalten wird eigentlich weniger gefragt, dafür werden dann umso mehr Verbote gefordert.
3. Kampagnen gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen sind für die WHO und einige Politiker nur der Einstieg in weitergehende Alkohol-Einschränkungen für alle Bürger! Denn wer könnte schon dagegen sein, wenn man Jugendlichen helfen will?
4. In den Basispapieren der WHO zum Kampf gegen Alkohol taucht neu der Begriff des Passiv-Trinkens auf. Nachdem dass Passivrauchen die Tendenzwende beim Rauchen gebracht hat, sollte es möglich sein, mit dem Passiv-Trinken einen ähnlichen Umschwung in der öffentlichen Meinung zu erzielen.
Dazu passt die Aussage von Sally Casswell von der Massey University in Auckland, New Zealand. Sie hat bei der Ausarbeitung des WHO Papiers geholfen und sagt, dass die Konzentration auf den Begriff Passiv-Trinken der Schlüssel für die Akzeptanz der Öffentlichkeit bezüglich eines strengen Alkoholgesetzes ist.
Alles schon mal dagewesen, beim Kampf gegen das Rauchen!

HopalaHopalaam 07.02.10


Suchtexperten fordern Alkoholverbot für Minderjährige...

Es heißt: "Wenn gute Argumente fehlen, kommt meist ein Verbot heraus."

Gute Argumente wären gutes Beispiel, Ideale, Lebenssinn, Bildungsangbote,Zukunftchancen, Chancengleichheit, kostenlose Sportangebote, faire Ausbildungsmöglichkeiten, sichere Arbeitsplätze, ehrliche Freunde, aufmerksame, hilfsbereite Mitmenschen und, und, und...

Mit Verboten erreicht man bei der Jugend eher das Gegenteil, denn Verbote machen neugierig.

volkergvolkergam 07.02.10


Ja, das Verbot muß jetzt auch noch debattiert werden. Wir müssen uns aber auch vorstellen, dass all die Verbote auch kontrolliert werden müssen. Dann bin ich der Meinung, dass dieses Wort Verbot, dem Grunde nach der Volksdemokratie widerspricht. Silberrücken hat Recht wenn er von den fehlenden Attributen in diesem System spricht. Verbotenes macht doppel Spass. Die Ursachen sind das Übel, die liegen eindeutig in Arbeits und Jugenpolitik. Die Verhältnismüßigkeit, die Alter Sack hier aufzeigt ist auch sehr interessant. Alkohol im Straßenverkehr ist eben auch so ein Thema. Wir sehen auch hier eindeutig wessen QUALIFIZIERTE Arbeit gezielt gefragt ist und wie lange nun schon nicht erledigt wird.

Alter_SackAlter_Sackam 07.02.10


1989 soll es in der DDR ganz offiziell 250.000 Alkoholiker gegeben haben. Heute geht man im "vereinten Deutschland" von einer Zahl von 1,5 bis 2 Mio Alkoholkranken aus. Hinzu kommen noch fast eine Mio Medikamentenabhängige und an die 100.000 Drogenabhängige (Heroin, Kokain usw.). Relaitiv gesehen ist der Anteil also mehr als doppelt so hoch, obwohl man ständig bemüht ist, die Bevölkerung der ehemaligen DDR als permanente Schnapsdrosseln abzustemplen. War erst kürzlich im Fernsehen beim MDR zu sehen. Eine merkwürdige Einstellung zu diesem Proble beweist auch die Tatsache, dass man es bis heute nicht geschafft hat, den Alkohol im Strassenverkehr komplett zu verbieten. Wo da das Problem liegt, ist mir immer wieder schleierhaft.

RenePrueferRenePrueferam 07.02.10


Silberruecken, Du hast völlig recht. Aber die böse DDR, die für alles hinhalten muß. Ich glaube es sind weniger Kinder an den Folgen des "Freiheitsentzuges" in der bösen DDR gestorben, als heute durch Alkohol und Drogen in der ach so "tollen", "unübertrefflichen" Bundesrepublick.

GauseGauseam 07.02.10


Uns allen gefällt es doch, wenn Kinder sich ins Koma trinken. Sonst würden wir härtere Gesetze beschließen UND diese durchsetzen.

JA zu Testkäufen, damit kriminellen Verkäufern in all den Clubs und Discos das Handwerk gelegt wird.

SilberrueckenSilberrueckenam 06.02.10


Jetzt könnte man den Herrn Pfeiffer mit 3 f mal daran errinneren, dass diese problembelastete Jugend nicht mehr zwangsweise auf dem Töpfchen in den Zwangskindergärten der ehemaligen DDR saßen, sondern ein Produkt ihrer jetzigen Gesellschaft sind. Alkoholverbot, was bringt es? Nichts. Hat noch nicht mal in einem Land wie den USA zu Zeiten der Prohibition im vorigen Jahrhundert etwas gebracht. Ein Großteil derer, die sich heute unter 18 volldröhnen, haben Kumpels, Freunde kann man kaum sagen, die über 18 sind und für den Nachschub sorgen. Hinzu kommen alle, ich betone alle, Verkaufseinrichtungen, die sich es Profites willen mit dem Umsatz alkoholischer Getränke befassen.
Wir haben früher in der DDR auch schon unter 18 Jahren einen gepichelt. Aber erstens hatten wir nicht soviele Knete, unsere Alten auch nicht und zweitens mussten wir als Lehrlinge wieder früh raus und auf Arbeit. Wir hatten auch Vorbilder, in der Schule, dem Lehrbetrieb und auch in der Freizeit. Die Hoffnungslosigkeit, die heute durch Schule und Gesellschaft gefördert wird, war in unserem Jugendalter kaum zu sehen. Gehste arbeiten, verdienste Geld, kannste dir was leisten. Im heutigen gesell. System fehlen all die Attribute. Hochglanzlackbröschüren gaukeln den Teenes eine Scheinwelt vor, an der alle teilhaben möchten. Wenn ich dann noch die Elternhäuser meiner Umgebung, aber auch in TV-Sendungen anschaue, weiß ich, dass sind keine Vorbilder für die eigenen Kinder. Vielen schaut der Alk schon aus jeder Haufalte im Gesicht.
Ich hatte die Möglichkeit bei der BG mal ein Trockendock in NRW zu besuchen. Mich hat es gegraut.

zero1000zero1000am 06.02.10


Da diese Gesellschaft nicht von heute auf morgen zu ändern ist, da die Frage nach dem "Warum" so einfach auch nicht zu beantworten ist, auch nicht mit HartzIV, bleibt als normalste Reaktion erstmal das Alkoholverbot. Und dies ist auch richtig so! Dass dies allerdings nicht der Schluss der Debatte sein kann, muss jedem klar sein!

Ein Alkoholverbot, wie husky es fordert, hört sich lustig an - ernstnehmen könnte man es, wenn er den Mut gehabt hätte, die Eltern an erster Stelle zu nennen, resp. sie überhaupt einzubeziehen. DAS sind die Vorbilder und nicht irgendwelche Suchtexperten, die sowieso nur eingeweihte kennen! Alles andere ist Verantwortungspingpong!

husky1985husky1985am 06.02.10


besser wäre ein alkoholverbot für politiker,suchtexperten,wirtschaftsweisen
und alle anderen sogenannte experten.
dann hätten die jugendlichen auch vorbilder!

nansynansyam 06.02.10


Fragen, warum junge Menschen unter Alkoholeinfluss Gewalttaten begehen, müssen inzwischen wohl gar nicht mehr gestellt werden? Ist ja auch einfacher ein Verbot auszusprechen.
Suchtexperten haben meiner Meinung nach inzwischen selbst ein Suchtproblem: die Verbotssucht !
Ich möchte die Aussage des Kriminologen Prof. Christian Pfeiffer leicht abwandeln: Wir haben in Deutschland ein massives Verbotsproblem bei Politikern und sogn. Experten, das tendenziell größer geworden ist.


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