Irrsinniger Krieg in Afghanistan ist der kinderlosen Merkel wichtiger al
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Kommentare zu Irrsinniger Krieg in Afghanistan ist der kinderlosen Merkel wichtiger al
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Hut ab, MrMalwas! Noch keinen Monat dabei und die Dinge gleich auf den Punkt gebracht. Volltreffer könnte man auch dazu sagen. Willkommen im Club derjenigen, die ebenfalls zu deiner Erkenntnis gekommen sind.
Liebe Luna,
bis jetzt einen großen Teil Deiner Kommentare akzeptiert. Nur langsam habe ich das Gefühl, eine Sekretärin für Agitation und Propaganda vor mir zu haben. So etwas gab es in der Ex-DDR und die waren für das Schönreden zuständig. So wie heute die BZ für Politische Bildung.
Dass es hierzulande noch einigermaßen funktioniert, liegt ausschließlich daran, dass noch "Stillhalteprämien" im Bundeshaushalt verankert werden. Nur, das die Stillhalteprämie
a. von der Politischen Klasse nicht freiwillig, sondern letztendlich auch im Interesse des Machterhalts gezahlt wird
und b. irgendwann nicht mehr gezahlt werden kann, weil das Geld ausgeht. Siehe Griechenland u.a. ( Mal sehen, wie das ausgeht)
In den vergangenen Jahren ist nicht nur hierzulande viel aus dem Ruder gelaufen, sondern im gesamten "vereinten" Europa.
Wart es doch mal ab. Sofern Du noch nicht zu der Altersgruppe 50++ zählst, wirst Du noch die Chance bekommen, über Deinen derzeitigen Zweckoptimismus nachdenken zu dürfen oder zu müssen.
Meine Großeltern haben fest an den Kaiser und das ewige Deutsche Reich gelaubt. 1919 kam das böse Erwachen.
Meine Eltern sind voller Begeisterung dem Erwachenden Deutschland hinterher- und in den Krieg gezogen. 1945 Stunde 0.
Ich habe 40 Jahre im Glauben an den Sozialismus gelebt und gearbeitet. 1989 war Schluss.
Alle drei Generationen und viele Verwandte und Bekannte innerhalb dieser drei Generationen waren studierte Leute und fest in der Gesellschaft verankert. Also keine mit Scheuerleisten-Niveau.
Alle haben sie sich gezwungenermaßen revidieren müssen. Nicht weil sie es wollten, sondern weil Einige "Da oben" das System missbraucht und an die Wand gesetzt haben. Und weil sie an das System geglaubt oder "nur" mitgemacht haben. Aus Überzeugung oder Bequemlichkeit oder Opportunismus. So wie heute!
Glaube mir, die Zeit ist reif. Und ein Umbruch wird kommen. Vordem geht es aber, und das auch in Deutschland, noch einmal kräftig den Bach hinunter!
MrMalwas
bist du der Erschieser, der Kriegsvetäran?
Pedegar
bei uns in D muß sich also eine 14 jährige prostituieren um zu überleben. Interessant... Welches Überleben meinst du, das mit Drogen und Alkohol?
Was sucht eine 14jährige alleine auf der Straße? Du weißt auch dass sie polizeilich gesucht werden, wenn entweder die Schule oder die Eltern Anzeige erstatten.
Wer versagt hier also. Der Staat?? oder wer? Hast du Kinder? Mussten deine Kinder auf der Strasse leben, sich prostituieren um zu überleben.
Komm Pedegar .. das ist doch ein bisschen arg weit hergeholt meinst du nicht auch?
Pedegar
ich sprach vom Süden Italiens, nicht von D.
Bitte dreh also die Dinge nicht so hin wie sie dir gerade passen.
Wenn es nicht so ist, widerlege es. Zeig mir dass es sich lohnt in D zu arbeiten, anstatt Hartz4 zu bekommen. Wenn du das kannst. ok. Wunderbar, dann entschuldige ich mich in höchster Form, schon vorab.
Hab ich auch gelesen - gutes Buch. Das solltet mehr Leute in ihrem Regal stehen haben.
Ja, ich gebe dir Recht und habe das an anderer Stelle auch schon mal angeprangert. Die Grabenkampf hier ist ein Witz!
Denn in diesem Verteilungskampf gibt es ja eigentlich drei Parteien: Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht.
Die Oberschicht hat es gar nicht nötig, sich um die Pfründe zu streten, denn ihr Kapital ist nicht in Gefahr.
Sie sagen: "wenn ihr uns unsere Millionen streitig macht, legen wir sie auf ein Schweizer Nummernkonto oder gehen gleich ganz weg."
Da diese 10% der Bevölkerung aber 70% des Kapitals in Deutschland besitzen, wollen wir sie erst gar nicht mit Forderungen verprellen. Wenn sie uns nämlich diese 70% nicht zugänglich machen (Steuern, Investitionen), dann fürchten wir, als Gesellschaft zu verarmen. Und so streiten sich die restlichen 90% der Bevölkerung um die übrigen 30% des Kapitals.
Witzig deshalb, weil diese 70% im Eigentum der Superreichen eigentlich sowieso keinen Anteil am allgemeinen Wohlstand unserer Gesellschaft haben - sie werden größtenteils nicht investiert oder versteuert, sondern sie kursieren in Bankgescäften. Die Banken und die Kapitaleigentümer sind Nutznießer - sonst keiner.
Wenn man denen das Geld abnimmt und umverteilt, schadet man demnach nur ihnen und vielleicht den Banken, aber nicht der Gesellschaft, weil die gar keinen Nutzen davon hat. Egal wie ihr letzteres seht, Tatsache ist aber, dass in der Verteilungsdiskussion der Mittelstand gegen die Unterschicht in Front gebracht wird. Das ist reine Ablenkungstaktik.
Hallo,
ich zitiere nochmal aus Thomas Wieczorek "Die verblödete Republik" S. 267 ff:
"Nicht erst seit Machiavelli gehört es zum Einmaleins der Machterhaltung, sich das aufmüpfige Volk entweder durch Aufeinanderhetzen seiner einzelnen Gruppen oder durch einen äußeren Feind vom Leibe zu halten, eine Überlegung übrigens, die manche pädagogisch mäßige, aber intrigenbegabte Lehrer ebenfalls beherrschen...Wie man ganze Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielt, sahen wir bereits anhand der Gerechtigkeitsdebatte..."
Man hetzt Jung gegen Alt, solidarische Wessis gegen undankbare Ossis, "fleißige" Arbeitnehmer gegen "faule" Leistungsbezieher, Arme gegen Reiche, "Demokraten" gegen "Extremisten" /Links-Rechts-Islam/ auf. Man schafft Feindbilder außerhalb der "westlichen Staatengemeinschaft": Putin, Saddam Hussein, Ahmadinedschad, Nordkorea, die Brüder Castro, die rußlandtreuen Ukrainer und Bjelorussen.
Man holt die Schweinegrippe, die Vogelgrippe, BSE, die Klimaerwärmung und den harten Winter hervor. Entdeckt auf einmal das liederlich wirtschaftende Griechenland (und vergisst dabei den eigenen Schuldenberg).
Selbst hier scheint gar niemand mehr zu merken, dass es in der Debatte gar nicht mehr um einen durch den Souverän nicht legitimierten Militäreinsatz geht.
Wir haben ja inzwischen wieder die faulen Säue unter den Leistungsbeziehern entdeckt.
TOLL!!!
Mal eine kurze Zusammenfassung deiner Thesen, Luna, in Zitaten:
"Kinderarmut ist [...] z.B Kartoffeln auf dem Acker stehlen zu müssen"
"Bei Obdachlosen [...] sind viele hochgebildete Leute, die es wirklich nicht nötig hätten auf der Straße zu leben"
"[...] nicht Hartz4 erhöhen, dass soviel Sinn macht wie 1 l Wasser ins tote Meer zu gießen, das es nicht mehr so salzig ist"
"Selbst ist der Mann, aufstehen und laufen auch wenn du dabei verreckst"
"Peinlich auch dass sie [Obdachlose] bei 20 Grad unter Null lieber unter der Brücke bleiben, sich Erfrierungen holen, in kein Obdachlosenheim gehen, weil sie sich durch deren Gesetze eingeengt fühlen, sich nicht richtig entfalten können"
"Gott sei Dank haben wir in D keine Strassenkinder, kein Kind muß aufgrund seiner Herkunft hungern oder frieren, ausser wenn es verantwortungslose Eltern in ihrem Bettchen einfach verhungern lassen und keiner sieht nach"
"[Straßenkinder in Deutschland, auch solche, die sich mit 14 Jahren prostituieren, um zu überleben] sind für mich keine Straßenkinder, sondern Aussreiser, das ist eine ganz andere Sorte"
"Es lohnt sich also Geringverdiener zu sein"
"Nur im Süden jammert keiner wenn er für seine Stütze Wälder säubern muß, sie machen es sogar gerne"
MrMalwas
glaub ich dir, dass es diese Brennpunkte gibt. Siehe auch Berlin. Kann man deshalb alles in einen Topf werfen? Wieso leben wir hier auf einem anderen Stern?
Schau doch mal ins Ausland. Nimm Italien. Was meinst du wie es dort im Süden ist?
Warum gab es die Mafia und deren Ausmaße. War Giugliani nicht auch "nur" ein moderner Robin Hood?
Nur im Süden jammert keiner wenn er für seine Stütze Wälder säubern muß, sie machen es sogar gerne. Ausserdem baut jeder seine Tomaten selber an. Das ist der gewaltige Unterschied.
Nochmal an Luna,
was das Thema Armut in D oder zumindest die ersten Ansätze einer um sich greifenden Armut in D betrifft, so kann ich mich nur Pedegar anschließen:
Du scheinst auf einem anderen Stern zu leben oder aus Deiner heilen Umgebung nie ganz rausgekommen zu sein.
Fahre mal durch D und schaue Dir einige Brennpunkte, wie z.B. die Ghettos in der Hauptstadt oder in Leipzig an. Nicht nur das KaDeWe oder die Shop-Buden im Leipziger Hauptbahnhof!
Es hat schon etwas mit dem Einkommen bzw. der Chance, über Arbeit seinen Lebensunterhalt OHNE Stütze zu verdienen. Und es gibt Kinder und Jugendliche, die unverschuldet auf der Schnauze liegen und/oder auf der Straße leben! Dazu kann ich Dir Beispiele aus eigener Arbeit mit jugendlichen Rehabilitanten und Projekten mit Strafgefangenen nennen.
Ich hatte darüber hinaus versucht, Dir etwas über das Lohnniveau in der Zone nahezubringen und/oder die Chancen, hier arbeiten, angemessen entlohnt werden und einigermaßen vernünftig leben zu können.
Empfehlung: Stelle Dich mit Deiner Auffassung mal einer Diskussion mit arbeitswilligen Langzeitarbeitslosen oder unverschuldet in eine HartzIV-Situation Geratenen in meiner Region, oder in Sachsen-Anhalt, oder in Mc-Pomm oder in Ostsachsen oder in Ost-Brandenburg. Ich kann Dir bei Bedarf eine Runde organsisieren!
Du wirst mit Sicherheit keine "friedliche Revolution" mehr erleben!
Pedegar
hast du gestern Stern TV gesehen?
1. Arbeiterfamilie Elektriker ein Einkommen (Netto 1600) Frau Hausfrau ein Kind 1784 Euro Einkommen incl Kindergeld, Miete ca. 650 Euro incl. NK.
2. Hartz4 Familie 3 Kinder Einkommen 350+ 327+ 251+251+217=1396 Euro + 700 Euro Warmmiete. Also Familieneinkommen 2096 Euro.
Arbeiterfamilie kommt mit ihrem Geld gut zurecht,(kein Luxus, keinen Urlaub aber beim Essen keine großen Sparmaßnahmen ausser Sonderangebote die genutzt werden. Kein Auto, Pappa fährt mit dem Roller zur Arbeit.
Hartz4 Familie jammert. Erkläre mir das bitte.
Zwischenzeitlich geht der Papa der Hartz-Familie arbeiten. Einkommen 6,50 /Std. Er zieht es so vor. Aber rechne mal bitte nach. Ca 1100 Euro brutto, sind also sagen wir untertrieben 900 Euro netto + 3x 184 Euro Kindergeld. 1452 Euro netto. Also wird aufgestockt. Sein Einkommen wird teilweise auf Hartz4 angerechnet. Also bleiben unter dem Strich ca 200 Euro mehr in der Kasse.
Also sprich 2300. Es lohnt sich also Geringverdiener zu sein. Sorry aber das hat nichts mehr mit Solidarität zu tun.
Tja liebe Lunapiena,
versuchs mal. Du darfst Dir im Ergebnis Deiner Entscheidung ja nicht einmal die Wand aussuchen, an die Du gestellt wirst...
Ich gebs auf...
Pedegar
das sind für mich keine Straßenkinder, sondern Aussreiser, das ist eine ganz andere Sorte.
Du bist ja sowas von weit weg von der Realität:
A. Es gibt Straßenkinder in Deutschland, auch solche, die sich mit 14 Jahren prostituieren, um zu überleben. Dass du die nicht kennst, ist der schlagende Beweis für meine These Nr. 4 ("Straßenkinder werden übersehen")
B. Ein Almosen ist eine Mitleidsleistung gegenüber Bedürftigen. Hartz-IV hat aus einem legitimen Rechtsanspruch auf Sozialleistung ein rechtlich einforderbares Almosen gemacht, über dessen Höhe und Zuweisung im Einzelfall nach Gutdünken entschieden werden kann.
Die Chancenlosigkeit liegt ASSCHLIESSLICH am Einkommen: "Verwahrlosung", wie du es nennst, ist eine Folge der Armut.
Und während du beklagst, dass du als Mittelständler keinen Urlaub machen kannst (eine Situation, die ich bei mir seit Jahren als gegeben hinnehmen muss), geht es in vielen Hartz-IV-Familen um die Existenz - an Urlaub ist da gar nicht zu denken.
Beim Gejammer des Mittelstandes geht es immer um die Pfründe der vergangenen fetten Jahre (Urlaub etc.), die man sich heute nicht mehr leisten kann.
Beim Stöhnen er Unterschicht geht es um die Alltagsnotwendigkeiten, die man nicht mehr bewältigen kann.
Also bitte sei nicht so geschmacklos über das verlorene Kleinbürger-Paradies jammern, solange es in Deutschland Leute gibt, die nicht regelmäßig essen können oder die sich den Arztbesuch nicht mehr leisten können.
Tja MrMalwas und Snake
deshalb stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin. :-))
Pedegar
es ging bei der Frage, ob es eine Rangordnung der Bedürftigkeit gibt. Ausserdem ist das Thema dieses Blogs
Kinderarmut in D, nicht Strassenkinder in Brasilien.
1. So nun sag mir bitte wo in D Strassenkinder sind.
2. Kinder von Hartz4 Empfängern bekommen Almosen? Ich lach mich tod. Ist ein Handy das jedes Hartz4 Kind ab dem Schulalter besitzt ein Almosen?
Glaubst du vielleicht, dass viele die heute zum sogenannten Mittelstand gehören sich in den 70-80 iger Jahren trotz Doppelbeschäftigung einen Urlaub leisten könnten?
Was die Chancen der "armen" Kinder angeht, gebe ich dir recht. Dies liegt aber selten nur am Einkommen. Meistens sind Vernachlässigung der Anlass. Genau deswegen, keine weiteren Gelder in die Familien, sondern Gelder in die Förderung und Bildung für Kinder aus nicht reichen Familien. Schon ein warmes, kostenloses Mittagessen kann Wunder bewirken.
Also lass die Strassenkinder in Buenos Aires Strassenkinder sein. Dass es diesen eventuell besser gehen kann, hatte schon Ayrton Senna mit seiner gegründeten Hilfsorganisation gesorgt.
Wir können nicht das Elend der ganzen Welt beseitigen und sollten das Augenmerk auf Deutschland richten.
Gott sei Dank haben wir in D keine Strassenkinder, kein Kind muß aufgrund seiner Herkunft hungern oder frieren, ausser wenn es verantwortungslose Eltern in ihrem Bettchen einfach verhungern lassen und keiner sieht nach.
Und innerhalb der Gruppe der Kinder ist die Rangordnung folgende:
1. Kinder reicher Eltern erhalten die besten Chancen
2. Mittelstandskinder werden gleichwertig ausgestattet
3. Kinder armer Familien bekommen Almosen
4. Straßenkinder werden übersehen
Hallo Snake,
über das von Dir angesprochene Problem, wie der Mensch mit seinesgleichen umgeht, habe ich schon mehrfach nachgedacht.
Nicht nur im Zusammenhang Arm-Reich, Ellenbogenmentalität, Gleichgültigkeit.
Nehmen wir doch nur die eigentliche Diskussionsgrundlage "Krieg".
Tötest Du einen Menschen in Friedenszeiten, gleich aus welchem Grund, wirst Du zur Verantwortung gezogen.
Liquidierst Du in einem Krieg mit einem durch den Lauf gejagten MG-Gurt dutzende "Gegner", winkt Dir eine Belobigung, eine Beförderung, ein Orden-also eine Belohnung für den befohlenen Massenmord.
Einer befiehlt und Millionen marschieren los, um sich gegenseitig umzubringen. Und keiner hinterfragt die Gründe für das legitimierte Morden.
Oder mit welchem Recht eine Person in die Lage versetzt wird, Millionen seiner "Untertanen" einen millionenfachen Mord zu befehlen.
Wer war es denn, der "unsere Volksvertreter" legitimiert hat, Soldaten zum Töten und zum Sterben an den Hindukusch zu schicken? Der Souverän steht mit einer großen Mehrheit diesem Einsatz ablehnend gegenüber.
Unsere Honorardemokraten ficht das allerdings wenig an...
Und ist das gegenseitige Abschlachten dann vorbei, sitzt ein Sieger über einen Besiegten "zu Gericht" und es sind wieder Millionen "Besiegte", die alles dann nochmals auszubaden haben.
Ich habe auf diese Fragen keine Antwort. Außer der, dass ein Ende dieses gegenseitigen Zerfleischens erst mit dem Ende der sog. vernunftbegabten Wesen auf diesem Planeten möglich sein wird.
@Luna:
Da gebe ich dir recht. Der Kapitalismus ist überholt und befriedigt nicht mehr die Bedürfnisse der Menschen.