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Artikel Gefahr Kinderkrippen - Bodo Ramelow, Die Linke Thüringen, Eva Herman

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Gefahr Kinderkrippen - Bodo Ramelow, Die Linke Thüringen, Eva Herman

Das größte Verbrechen der DDR fand nicht in Bautzen statt, obwohl es dort schon schrecklich zuging. Das größte Verbrechen der DDR fand an den Kindern statt, durch Entwurzelung der Kinder aus Familienverbänden, im Sinne der Ausbeutung ihrer Eltern durch eine angeblich menschenfreundliche und nichtkapitalistische Wirtschaft.


An dieser Stelle übertrafen die angeblichen Kommunisten, die in Wahrheit rotlackierte Faschisten waren, selbst die ausbeutungswütigen Kapitalisten im Westen. Das Herausreißen von Kleinstkindern aus Familienverbänden brachten ansonsten bisher nur die Nazis fertig, Stichwort Lebensborn.


Die Folgen dieses Vorgehens sind unermessliche Sozialisationsschäden, derer die Opfer sich zumeist nicht einmal bewusst sind. Natürlich meinen die Meisten von ihnen, sie seien ganz “normal”. Nun, Adolf Hitler hat sich auch für psychisch gesund gehalten, Charles Manson ebenfalls, und Josef Ackermann, Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Joschka Fischer usw. halten sich auch für psychisch völlig gesund. Demnach besagt es nichts, dass die Opfer der Krippenpolitik heute nicht Sturm laufen, denn natürlich halten sich alle Menschen für psychisch gesund.


Dafür findet man in manchen ex-DDR-Tiefkühltruhen tiefgefrorene Säuglinge, dafür halten selbst Arbeitslose in der ex-DDR es für selbstverständlich, sich ihrer Kleinkinder möglichst täglich für mehrere Stunden per Krippen zu entledigen.


Eva Herman hat Recht, indem sie sagt, dass das ein Kampf gegen Naturgesetze sei: Der Mensch ist seit Jahrmillionen auf ein Aufwachsen in permanenter Nähe zur Mutter eingestellt, fehlt diese Nähe, dann hat das traumatische Folgen für das Kind. So werden tatsächlich Sozialkrüppel herangezogen, selbst die organische Entwicklung des frühkindlichen Hirnes wird dadurch beeinträchtigt:


http://www.eva-herman.de/microsite/familienpolitik/familienpolitik.html


Bodo Ramelow gilt vielen nicht zu Unrecht als ein hoch intelligenter und ebenso integrer Politiker. Wenn jemand das Zeug hat, über wirklich gute neue Wege nachzudenken und sich dafür einzusetzen, dann dürfte er zur zur ersten Wahl gehören. Es ist keine Frage, dass die häufig anzutreffende Einkind-Familie nicht dem Anspruch genügt, die ein Kind an die notwenidge Sozialisation in der Kindergruppe stellt. Es ist aber auch keine Frage, dass ein Kind in den ersten Jahren die ständige Nähe der Mutter braucht, um sich erstens sicher zu fühlen, sich zweitens in Konfliktfällen die unverbrüchliche Unterstützung holen zu können. Aus beidem ergibt sich, dass Kinderhorte zwar sein müssen, aber die Mütter einbeziehen müssen. Hier geht es um unser aller Zukunft, denn welcher vernünftige Mensch möchte es, dass unsere Gesellschaft zunehmend entmenscht / asozialisiert wird?


In geeigneten Kinderhorten könnten die Mütter arbeiten oder lernen, es wäre nur eine Frage der Organisation.


Bodo Ramelow sollte es sich nicht einfach machen, indem er eine angebliche "Errungenschaft" des ehemals angeblich real existierenden Sozialismus unterstützt, weil die politisch opportun scheint. Bodo Ramelow macht nicht den Eindruck, als wäre er als Krippenkind aufgewachsen, und er sollte sich fragen, ob er solches seinen eigenen Kindern gern zugemutet hätte.


Bodo Ramelow hat sehr viel positives zu bieten, an ihm können sich wahrlich so gut wie alle PolitikerINNEN ein Beispiel nehmen:


http://go-with-us.de/onsense/bodo-ramelow-prototyp-eines-idealen-politikers-die-linke-th%C3%BCringen-spd-th%C3%BCringen-spd-erfurt-spd-jena-spd-weimar-spd-gera


Es wäre sehr bedauerlich, wenn er seine Fähigkeiten nicht einsetzen würde, um zu Lösungen zu gelangen, die den natürlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. 


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