Justizministerin: “Daten kann man nicht stehlen.”
Tweet
Auf saarbreaker.com weiterlesen
3 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Urheberrechtlich, Politische news, newsletter, Daten, cd, Bankdaten
Kommentare zu Justizministerin: “Daten kann man nicht stehlen.”
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Gause, wenn das so ist kriegen ne Menge Leute eine Menge Geld zurück. Mensch Frau Merk hoffentlich haben sie da keine Lawine los getreten....das haben wir schon in der Handelsschule gelernt, dass man an Diebesgut kein Eigentum erwerben kann. Und da ging es um unwissentlichen Ankauf von Diebesgut.
Wie kriminell ist dann eigentlich eine Regierung, die in aller Öffentlichkeit verkündet, sie wolle gestohlene Bankdaten ankaufen? Angeblich von einem Unbekannten, (...wir leben zwar in einem Kontrollstaat mit Bundestrojaner und Co, aber da wollen sie angeblich nicht rausfinden können, welches Individuum die Daten verkauft???? Und überhaupt, wenn sie angeblich nicht wissen, wer das Ding verkauft, wem wollen sie dann den Kaufpreis für das Diebesgut bezahlen? Vielleicht soll der Betrag ja auch auf ein Schweizer Nummernkonto eingezahlt werden, dessen Betreiber gar in der deutschen Regierung sitzt, da würde dann das Geld wieder an den Ursprungsort zurückkehren?? Und wie kommt die Daten-CD dann zur Regierung? Per anonymem Briefumschlag? (natürlich ohne Fingerabdrücke) Oder per Datentransfer auf einen PC im Ministerium? (natürlich NICHT zurückverfolgbar. neiiiin....) Oder wird sie bei einem "Geschäftsessen" auf Kosten der Steuerzahler heimlich unter dem Tisch zugeschanzt? Möglichkeiten in Hülle und Fülle....
da kann ich mir die Vorstellung nicht verkneifen, dass nach dem Erwerb einer die CD einlegt und es erscheint auf dem Bildschirm ? statt Daten ? Mr. Bean mit Duschhaube (wie in seiner Bond-Parodie) und macht das Ätschegäbele.
Was natürlich auch sein könnte: Es gibt die dubiose CD gar nicht und das ganze ist nur ein Fake, um Steuerpreller mit schwachen Nerven zur Selbstanzeige zu bringen.... Nun kommen immer mehr Fragen und es bedarf mal einer ordentlichen Antwort.
Dann kann man Musik und Filme auch nicht stehlen, die Klagen der Musikindustrie damit gar nicht zulässig.
Scheisse, wenn man so seine Dummheit öffentlich zur Schau stellt. Aber das machen CDU und SPD ja eh gerne, siehe Zensur des Internets.
Na gut, Beate Merk ist Juristin. Da fällt mir doch Mr. Peachum aus "The Beggar's Opera" von John Gay ein. Er, der König der Hehler, sagt in seinem Eingangsmonolog:
"Ein Rechtsanwalt zu sein ist ein ehrbarer Beruf, also ist mein Beruf auch ehrbar.
Genau wie er verdiene ich mein Geld durch Verbrecher und schütze sie dafür.
Und warum sollten wir die Verbrecher auch nicht schützen? Schliesslich leben wir doch von ihnen."
Frau Merk ist eine ehrbare Juristin.