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Arbeitsmarkt: "Manche kommen nur Stempel abholen"

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Arbeitsmarkt: 'Manche kommen nur Stempel abholen'

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Unternehmer klagen über arbeitsunwillige Jobsuchende. Die Sanktionen für Arbeitslose, die eine Stelle ablehnen, sind aber streng: Im Vorjahr wurde in 13.000 Fällen die Unterstützung vorübergehend gestrichen.

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25 Kommentare

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Kommentare zu Arbeitsmarkt: "Manche kommen nur Stempel abholen"

 

SilberrueckenSilberrueckenam 20.02.10


Du bist aber auch nicht aufs Kreuz zu legen. Darin liegt doch für mich das Hauptproblem. Es wird etwas angeschoben, die Kontrolle überlässt man dann Frau "Keiner" und Herrn "Niemand" mit ihren Mitarbeitern.
Leider hat auch die FDP und das sehe ich als ihre schlimmste Verfehlung an, kein Konzept, diesen Zustand zu ändern. Schau Dir alle WW-Beiträge der letzten Wochen an, allein bei uns im Forum ca. 15 bis 20. Aus keinem ist eine konkrete Möglichkeit der Veränderung erkennbar. Alles nur blablabla, egal von wem ob FDP, CDU, CSU, oder SPD. Komm AS jetzt oute Dich mal, Du bist doch auch schon lange genug ideologisch, weil realistisch, versaut. Siehst Du einen anderen Grund als die Systemfrage? (Schreibe bitte leise zwischen den Zeilen, damit es nicht die Redaktion hört).

Alter_SackAlter_Sackam 20.02.10


Kenne solche Fälle mit dem Stempeln auch. Sind auch welche, die ohne Zuweisung von der BA Stempel sammeln als Nachweis für getätigte Bewerbungen. Wobei das absoluter Quatsch ist. Es gibt bei der BA für die Bewerber Listen in denen sie nur festhalten müssen, wo und wann sie sich beworben haben. Falls nötig, kontrolliert die BA das dann. Aber, wie gesagt, diese "Manche"-Fälle, die gibt's auf beiden Seiten. Und sicher auch nicht zu knapp. Nur sollte man daraus nicht, wie es im Augenblick passiert, pauschal verallgemeinern. Dazu braucht man belegbare Fakten und Zahlen. Und das, was belegt werden kann, spricht eine andere Sprache als die der FDP.

SilberrueckenSilberrueckenam 20.02.10


Siehst Du AS und hier liegt nach meiner Ansicht die Krux des ganzen Problems. Alle Deine Aufzählungen sind korrekt und finden ihren Ausdruck in unser ach so schönen
"sozialen Marktwirtschaft". Soweit der Avers der Medaille. Die Kehrseite sieht aber auch so aus, wie es in vielen Beiträgen beschrieben wird. Ich bin seit über 10 Jahren zweitberuflich in der Erwachsenenweiterbildung tätig und da kenne ich viele Gegenbeispiele. Du triffst solche Meinungen, wie....wenn ich die Prüfung bei der IHK nicht schaffe, kann ich dann nicht in der Branche arbeiten? Ich hatte am Do. 18.02. wieder Prüfung... von 14 Teilnehmern einer Ausbildungsakademie, man beachte die Wortwahl, 14 Durchfaller, Kommentare der meisten, kann ich der Arge sagen, dass ich nicht eingestellt werden kann. Die nächsten kommen schon zur Vorstellung mit gelben Schein und einem Banner, wie zum 1.Mai und 7.Oktober zusammen. Auch das ist leider Realität.

Alter_SackAlter_Sackam 20.02.10


Manche Arbeitgeber zahlen auch unpünktlich oder über Monate hinweg gar keine Löhne. Manche Arbeitgeber belasten die öffentlichen Kassen jährlich mit fast 10 Milliarden Euro, weil ihre Arbeitnehmer ihre Löhne aufstocken müssen. Manche Arbeitgeber treiben Schindluder mit der Kurzarbeiterregelung. Manche Arbeitgeber stellen nur noch Leute ein, wenn deren Arbeitsplatz von der BA, sprich vom Steuerzahler finanziell gefördert wird. Manche Arbeitgeber beschäftigen wochen- und monatelang kostenlos arbeitende Praktikanten. Nun stellt sich die Frage, wer denn wohl den größeren Schaden anrichtet?

NeleinloveNeleinloveam 20.02.10


Nun, dann verstehe ich WWs Gerede nicht, wenn es schon so lange praktiziert wird, dass das Geld gestrichen wird?


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