Wie werden die Sozialgesetze geändert, was würden Sie raten?
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13 KommentareKommentare zu Wie werden die Sozialgesetze geändert, was würden Sie raten?
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Hi lena2201, Deine Bemühungen um eine klare Antwort zu eine gerechten Sozialgebung in allen Ehren. Ist sicher auch Deine persönliche Meinung. Aber nach 20 Jahren im Anschlußgebiet habe ich die Erfahrung gemacht, Du kannst die besten Ideen haben, die meisten Fürsprecher und einen goldigen sozialen Gedanken, wenn das System nicht verändert wird, wirst Du nichts erreichen. Beispiel siehe AS oben. Anderes gefällig? Vor Jahren hatten die Gewerkschaften die Idee, MA über 55 in Teilzeit zu schicken, wenn die Unternehmen dafür jüngere MA mit Familien einstellen würden, Ergebnis, die Alten flogen serienweise raus auf Kosten der Steuerzahler und die jüngeren wurden nicht eingestellt. Die Unternehmen, gleich welcher Größe hatte sich vom älteren Humanschrott getrennt und alles auf rechlicher Grundlage. Na was sagst Du nun?
sr
logisch, wenn es so gemeint ist zahlen wir alle seit ettlichen Jahren immer mehr und mehr. Das war aber doch sicherlich gemeint.
Im übrigen steinalte Säcke sollen ihr Leben geniesen... jeder Tag kann der letzte sein und das letzte Hemd hat leider oder Gott sei Dank keine Taschen. Auch der Tod ist nicht umsonst, auch wenn dies immer behaupet wird. Drum starte lieber in eine andere Richtung durch.
Hi luna ich könnte es Dir schon vorrechnen. Beisp. gefällig? Seit Mitte vorigen Jahres bin ich im Kreise der Steinalten Säcke aufgenommen. Könnte mich zurücklehnen und den lieben Gott einen frommen Mann sein lassen. Statt dessen gehe ich noch schaffen. Nicht mehr so intensiv aber doch. Ergebnis von meiner wohlverdienten Rente zahle ich 60 % Krankenversicherung, bis jetzt. Ich arbeite also nur für den Staat in Form des FA. Wenn es mir keinen Spaß mehr macht, schmeiße ich die ganze Wirtschaft hin. Noch Beispiele gefällig?
Ein Bürgergeld wäre sehr gut, dann könnten
die anderen Sozialleistungen wegfallen und die Kaufkraft
würde gestärkt, da die Leute mehr Geld in der
Tasche hätten.
Es ist keine Kaufverweigerung, wenn nicht mehr konsumiert wird, die Leute haben einfach kein Geld dazu.
Albkai
nehmen wir einmal an,
man könnte von den Arbeitslosen sogar noch jemanden bekommen, der annähernd nach Einarbeitung sogar noch dem Unentbehrlichen gleich käme. Was würden die Gewerkschaften sagen, wenn man die Arbeitszeit der jetzigen Mitarbeiter um 5 Stunden die Woche ohne Lohnausgleich kürzen würde um neue Mitarbeiter einstellen zu können, von denen man erst nach Monaten die gleiche Effektivleistung der gekürzten Arbeitszeit erwarten könnte?
Wir könnten auch, wenn wir annehmen, das die Hälfte der AL sicher Willig und auch qualifiziert genug sind um gewisse Posten einzunehmen, einen Job aufteilen. Der Mitarbeiter stellt 50% seines Jobs einen AL zur Verfügung, für das halbe Gehalt natürlich. Ich bin sicher alle Betroffenen wären begeistert und würden sofort zustimmen.
Spass beiseite:
Eine echte Variante wäre in großen Firmen ab 50 Mitarbeitern eine Quotenregelung einzuführen, ähnlich wie bei den Behinderten. Je nach Größe, X Langzeitarbeitlose. Kostenpunkt, 10 Euro /Std steigend je nach Qualifikation und auszuführender Tätigkeit sowie Arbeitsjahre. 50% zahlt der AG + 50% die Arge. Sozialversicherungen werden im 1. Jahr komplett von der Arge übernommen, dannach 50% AN + 25% AG + 25% Arge. Dies bis zum 3. Jahr anteilg, danach bei Eignung feste Übernahme.
So könnten sich willige AN beweisen, und die Sozialkassen würden entlastet werden. Außerdem wären die Willigen schnell von den Unwilligen selektiert.
Keiner hat gesagt, dass man Leute einstellen MUSS, die keinen Bock haben zu arbeiten. Um das aber herauszubekommen, müsste man ihnen erstmal einen Job anbieten. Wie sich die Masse der Arbeistlosen in diesem Falle verhält, wurde von Herrn Alt von der BA in den letzten Tagen wiederholt beschrieben.
Kannst du uns bitte sagen, was du noch mehr bezahlen mußt als vorher?
Komisch finde ich nur, dass seit die schwarz gelben an der Regierung sind, nichts passiert ist, ausser dass ich noch mehr zahlen muss als vorher.
das wäre auch eine Möglichkeit.Leider nur in der Theorie! Stellen Sie sich mal vor, Sie wären ein Arbeitgeber und müssten Leute, auf die man nicht verzichten kann, weniger arbeiten lassen und dafür Leute einzustellen die sowieso keinen Bock haben zu arbeiten.
Im übrigen ist dieser Artikel genaus blödsinnig stigmatisierend wie die Tiraden des Herrn Westerwelle. Und weiterhin bedarf es an Hartz IV nur Änderungen in Details, wie z.B. Anrechnungsregelungen u.ä.. Das Grundprinzip der Zusammenlegung von Leistungen ist nämlich richtig. Nur das andere Prinzip, nämlich das des "Forderns und Förderns", hat einen Haken. Fordern ist kein Problem, nur das Förderbn in Form von Vermittlung in Arbeit klappt eben nicht. Und daran können nur meine erstgenannten Vorstellungen etwas ändern. Da helfen keine Sanktionen, kein Unterdrucksetzen, da hilft nicht einmal bessere Bildung und Ausbildung. Fehlende Arbeitsplätze, nicht fehlende Arbeit, sind das Handikap jeder Reform von Arbeitsmarktpolitik!
Gerecht wäre nur, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Und das geht nur, wenn die vorhandene Arbeit gerechter verteilt würde. Rein theoretisch bleiben nach Ausschöpfen aller freien Stellen, Abbau von Überstunden und Nutzen des 2.Arbeitsmarktes würden ca. 2 Mio Arbeitslose übrig. Gerechnet auf 40 Mio Bürger in Arbeit, würde es theoretisch bedeuten, dass jeder Arbeitende 5% seines Jobs "abgibt", um diese 2 Mio in Arbeit zu bekommen. Die damit verbundenen Einsparungen an Steuergeldern für Sozialausgaben könnten eingespart werden und ein Mehr im Netto bewirken. Damit würden die 5 % "Jobabgabe" wieder ausgeglichen werden können. In Zeiten, wo Arbeitsprozesse immer effektiver, immmer weniger personalintensiv gestaltet werden, immer weniger Menschen für den Produktionsprozess gebraucht werden, ist ein anderer Weg garnicht möglich.
Genau es ist unheimlich schwierig zwischen Willigen und Unwilligen zu unterscheiden.
Deshalb muß der erste Weg sein, dieses unsagbar ungerechte Hartz4 Gesetz abzuschaffen. Man kann nicht nach nur einem Jahr Arbeitslosigkeit, willige fleißige Menschen die vielleicht schon ihr halbes Leben gearbeitet haben auf eine Stufe mit einem Dübelchen stellen.
Auch Arbeitslosengeld2 muß bis mindestens 3 Jahre vom letzten Einkommen abhängig gemacht werden. Alles andere löst nur weiteres soziales Ungleichgewicht aus.
ich denke, dass es gar nicht so einfach ist, faule von nicht faulen zu unterscheiden. es würde auch aus unserem staat einen totalen Überwachungsstaat machen, wenn man Menschen in Schubladen Denken einsortiert.Es würden mehr Bedienstete fordern, die diese Überwachung machen.
Eine absolut gerechte Sache wäre das vorgeschlagene Bürgergeld. Über die Höhe wäre noch zu diskutieren, doch es würde keinem seine Freiheit nehmen und Fehler bei Entscheidungen wären auch hinfällig. Auch der Ansatz vom Chef der DM Drogeriemärkte war nicht schlecht.