Ruf nach härteren Sanktionen für Arbeitsunwillige.
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Kommentare zu Ruf nach härteren Sanktionen für Arbeitsunwillige.
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Solche Saisonbeschäftigungen gibt's bei uns. Wir haben in unserer Gegend z.B. sehr viele Obstbaumalleen. Wenn dann Äpfel, Birnen, Pflaumen usw. reif sind, wird das Zeug von 1-Euro-Jobbern gepflückt oder eingesammelt. Anschließend geht's damit in die Mosterei und das, was dabei rauskommt geht ab an die Tafeln. Andere 1-Euro-Jobber bewirtschaften in der Gartensaison freie Gärten, die der Kommune gehören, und was dort geerntet wird geht auch an die Tafeln. Es gibt in dieser Richtung schon Sachen, die durchaus sinnvoll sind, auch ohne, dass darum viel Geschrei gemacht werden muss. Und Leute für diese Maßnahmen finden die Träger hier immer. Die sind größtenteils dabei auch sehr flexibel. Alle Maßnahmen finden ja nicht ann den Wohnorten der Leute statt. Da gibt's dann welche, die kommen jeden Tag bis zu 20 Km für eine Strecke mit dem Fahrrad angefahren. Manche drängeln sich auch regelrecht um solche Jobs, weil sie woanders sowieso keine Chance haben. Gibt aber auch Totalverweigerer, die ich dann garnicht verstehe. Mit allem drum und dran haben die Leute in so einem 1-Euro-Job bei 32 Stunden in der Woche 800-900 Euro Netto. Und auf Leistung arbeitet dort auch keiner. Man sollte sich solche Sachen lieber vorher mal anschauen, bevor man so eine Debatte anfängt.
Alter_Sack - das geht im Herbst weiter - mit den menschlichen Laubbläsern!
Die Schneeschiebeaktion ist auch so ein Einfall, der sicher nicht einmal von der Hand zu weisen ist. Nur würde soetwas Flexibilität voraussetzen und zwar in der ersten Linie von den Argen. Wenn heute Kommunen Bedarf an Schneeschippern bei der örtlichen Arge anmelden würden, bekämen sie erst einmal die Antwort, dass das ein Pflichtaufgabe der Kommune ist und Hartz IV-Empfänger dafür nicht eingesetzt werden dürfen. Würde diese Hürde aber aus dem Weg geräumt sein durch z.B. Vorschriftenänderungen o.ä., müsste die ganze Sache in Form einer entsprechenden Maßnahme geplant und eingestellt werden. Da hätten dann solche Einrichtungen der Wirtschaft noch ein Wörtchen mitzureden, die entscheiden, ob man damit dem 1.Arbeitsmarkt nicht in die Quere kommt. Wenn das auch erledigt, die entsprechenden Leute und Träger dafür ausgesucht sind, ist der Winter vorbei und keiner braucht mehr Schneeschipper. Die nötigen Leute zu finden, ist dabei das absolut kleinste Problem.
Die Köpfer sind dann aber - oh Honnylein - die in Pflicht genommenen Hartzer-Wunder - bitte sei konsequent!
Alter_Sack - nicht nur das. Dieser Ruf nach Sanktionen ist eben das Mantra derjenigen, die nicht in der Lage sind, neue Arbeitsplätze zu schaffen und überdies auch keine neuen Ideen haben, um das bestehende Desaster zu beenden. Obwohl das gar nicht so schwer wäre - wir müssten nur einge Forennutzer zusammen"treiben" - eine Woche Zeit geben und es wäre geändert! Eine Woche, da 3 Tage Schneeschaufeln! Im Ernst - wir haben hier genügend gesagt, was zum Ziel führen würde.
Im Übrigen: Dieses Gebetsmühlenrumsülzen ist enervierend. Die Gesetze sind ja da - also brauche ich nicht dauernd darauf hinweisen.
Man könnte gerade meinen, Dobrindt hätte in Meknes das Minarett auf die Birne bekommen und dümmlich lallend überlebt!
Ja,und wer Bakschisch annimmt,der wird geköpft!!
Hat den Vorteil,das die Lari Fari Diskussionen total verkürzt werden,genau wie die dann nicht mehr fälligen Luxus Pansionen!!
Eigentlich kann man nach Sanktionen schreien soviel man will. Wo kein Arbeitsangebot, da auch keine Sanktionen. Einfach Rechnung, für die selbsternannten Eliten wohl eher nicht.