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SPD-Vize Kraft stößt mit Hartz-IV-Vorstoß auf Skepsis

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SPD-Vize Kraft stößt mit Hartz-IV-Vorstoß auf Skepsis

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Die NRW-Spitzenkandidatin der SPD, Hannelore Kraft, hat mit ihrem Vorschlag, Hartz-IV-Empfänger in gemeinnützigen Tätigkeiten einzusetzen, die Debatte weiter befeuert. Der DGB hält Jobs an einem zweiten Arbeitsmarkt für sinnvoller, auch Sozialverbände zeigen sich skeptisch. Die Idee, Langzeitarbeitslose für Tätigkeiten etwa in Altenheimen oder Spor

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12 Kommentare

Kommentare zu SPD-Vize Kraft stößt mit Hartz-IV-Vorstoß auf Skepsis

 

lunapiena41lunapiena41am 11.03.10


Bevor man Hartz4 in der jetzigen Form nicht komplett abschafft wird sich auf dem Arbeitsmarkt gar nix verändern.

writingmailwritingmailam 11.03.10


Selbst dem größten Demagogen kann man noch ein Quentchen Ehrlichkeit unterstellen, wenn man gar nicht weiß, wer der oder die eigentlich ist.
Dabei verstehst Du diese Frau völlig miß, ebenso wie in Deinem Verständnis von den totalen Opfern, nämlich Menschen ohne Arbeit. Herausgesucht haben sich das bestenfalls ein paar wenige und zu vernachlässigende Prozentzahlen von losern, die es natürlich auch schon vor Schröder unter Sozialhilfeempfängern gab.
Was HASS-Hartz jedoch hervorgerufen hat, ist ein Skandal an Millionen von Menschen, für die man keine Chance eines eigenständigen geordneten Lebensunterhaltes bieten kann. Diese mehrheitlich noch zu verunglimpfen und zusätzlich zu demütigen, kann nur grenzenloser Dummheit und noch grenzenloserer Bosheit geschuldet sein. Wissende um die tatsächliche Materie würde so etwas nie einfallen, es sei denn, sie zählten sich selbst zu Dummen und Bösen!
Ein einzelner "Dübel" kann nur als pathologisch eingestuft werden, denn sowas als "Beispiel" können nur Demagogen vorführen. Denn niemand nimmt so einen kranken Mann ernst! Du wahrscheinlich schon!?

karlweberkarlweberam 10.03.10


Da ja viele der Langzeitzeitarbeitslosen beteuern, wie
gerne sie arbeiten würden, wenn man sie ließe, dürfte
bei denen über den Vorschlag von Frau Kraft, der auf dem
erfolgreichen Beispiel Hollands basiert, Freude aufkommen.
Aus dem kleinen Teil derer aus dieser Schicht, die prinzipiell nicht arbeiten wollen und Gegenleistung gegen
erhaltene Leistungen verweigern, werden "Gründe" dafür
vorgebracht werden, warum auch eine gemeinnützige Arbeit
ihnen angeblich nicht zuzumuten ist. Aber eine Debatte
auch darüber muss nicht geführt werden. Bei "Dübels" muss
gehandelt werden.

karlweberkarlweberam 10.03.10


Was so manch junger wie alter "Sack" aus betroffenen
Minderheitenkreisen zu hoffen scheint.
Aber auch ein intellektuell leerer "Poltersack" steht
nicht.

Alter_SackAlter_Sackam 10.03.10


Ach, deswegen tauchst du hier dauernd auf und versuchst Anschluß zu finden.

karlweberkarlweberam 09.03.10


Vielleicht ist für Kraft Holland ein Vorbild, wo diese
gemeinnützigen Tätigkeiten für Langzeitarbeitslose üblich
sind. Und dann könnte sie sich gefragt haben: Warum soll in
Deutschland nicht gehen, was in Holland funktioniert?
Wobei dort diese Tätigkeiten von vielen ausgesprochen gerne
ausgeübt werden, weil sie aus der Isolation heraushelfen.
Die krank machen kann. Internet-Flatrate-Kommunikation
führt nicht aus der Isolation. Nur das Leben, in dem
Arbeit kein verdammenswertes Ding ist.

WundererWundereram 09.03.10via Abendzeitung


Arbeitsplatzvernichtung durch 1-€-Jobs:
AWO München - 1 ehemaliger Vollzeitarbeitsplatz Buchhaltung ersetzt durch eine Halbtagskraft und zwei 1-€-Jobs.
Stadtgärtnerei München: Vollzeitarbeitsplätze Gärtner + Helfer ersetzt durch 1-€-Jobs - ergibt arbeitslose Gärtner und ein paar Euro Dazuverdienst für Hartz 4-Menschen (ohne Aussicht auf Festanstellung).
Wem ist damit geholfen?

writingmailwritingmailam 09.03.10


Was ist das für eine Kraft? Wie kommt die in eine SPD?
Die Kraft ist eine Kraft, die man einfach nicht mehr hören und nicht mehr sehen kann.
Würden beide Prädikate erfüllt werden, wäre die SPD schon ein kleines Stückchen vorangekommen oder würde zumindest wissen, welche Wege man beschreiten kann, damit die Partei lebensfähig bleibt.

nogonogoam 09.03.10via Abendzeitung


Völlig richtig! Unter Arbeit verstehe ich eine ordentlich bezahlte Stelle aber nicht eine Beschäftigung in der ich als konkurent zu einem ordentlich bezahltem Arbeitsplatz auftrete.Das würde nur die Lohnspirale nach unten anheizen.
Leider ist das von der fdp auch erwünscht.

HorstHorstam 09.03.10via Abendzeitung


Wenn man sieht , mit welch einer Energie unsere Politiker sich seit Monaten damit befassen , Langzeitarbeitslose in Beschäftigung - nicht in Arbeit - zu bringen , dann macht das eines deutlich : Die Politik ist absolut nicht in der Lage , die Arbeitslosigkeit wirklich zu bekämpfen !!! Da sie das auch wissen , sollten sie nicht immer so tun als ob ! In diesem System entscheiden Andere !

Sven023Sven023am 08.03.10


"„Diese Menschen können zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten.“"

ich persönlich hätte damit überhaupt kein problem.

ich teile auch nicht die bedenken der präsidentin des vdk, mascher, dass damit die zahl der gemeinnützigen jobs über gebühr ausgedehnt würde. auch würde m.e. damit kein einziger arbeitsplatz in deutschland gefährdet !!!

"Das zuständige DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, unbezahlte gemeinnützige Arbeit sei „kein Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit“."

mein gott, was haben wir doch für intelligente dgb-vorstandsmitglieder. auf die und ihre arbeit können wir alle wirklich stolz sein. wie auf das geseihe, das sie von sich geben.

hannelore kraft, das behaupte ich jetzt einfach mal, ist sicher nicht so blond und so blauäugig zu glauben, dies könne ein weg aus der langzeitarbeitslosigkeit sein. aber für hartz-4-empfänger sollte dies eine sinnvolle und zumutbare beschäftigung sein.

realorealoam 08.03.10via Abendzeitung


dieser vorschlag stellt in der praxis eine vernichtung von arbeitsplätzen dar.wenn eine hochbezahlte politikerin das nicht realisiert ist sie fehl am platz und somit überbezahlt.
oder ...die partei schaut sich um ersatz auf dem hartz IV parkett um ...und unser schuldenberg wächst damit dann etwas langsamer...


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