WHO fordert höhere Steuern auf Alkohol
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Recht haben sie, die Gesundheitsschützer, es wird Zeit, dass die alte Kunst der Garagen-Destillerie wieder belebt wird. Dann schmeckt der Schnaps wieder individuell und nicht industriegenormt.
Wenn Alkohol durch gravierende Steuererhöhungen so teuer gemacht wird, dass es sich viele Menschen nur mehr stark eingeschränkt und finanziell Schwache gar nicht mehr leisten können, so kann man vielleicht davon ausgehen, dass es weniger konsumiert wird. Aber die Folge kann auch sein, dass jene Alkoholkonsumenten, für die das Produkt einen sehr hohen Stellenwert hat, versuchen der Verteuerung zu entgehen, indem sie z.B. auf schlechtere Qualität umsteigen, ihre Haushaltsfinanzen umschichten oder gar selbst Spirituosen produzieren, bzw. illegal erzeugte oder geschmuggelte Billigprodukte kaufen!
Negative Folgen dieser Art waren es ja, die letztlich zur Aufhebung der US-amerikanischen Alkoholprohibition geführt haben. Erwünschte Effekte und negative Folgen können dabei durchaus zeitversetzt auftreten.
Das ist also der falsche Weg, entspricht aber eher der Einstellung der Verbotsbefürworter. Der überwiegende Teil der Bevölkerung kann mit Alkohol vernünftig umgehen, für den kleinen Rest der Betroffenen empfiehlt sich tatsächlich eher Aufklärung und medizinischer Betreuung!
Sicher sehr nett gemeint, höhere Steuern u. immer gut. Aber wie wäre es mal mit der nötigen Aufklärung u. medizinischer Betreuung der Betroffenen.