Gesundheitsminister will ''Preismonopol'' der Pharmaindustrie brechen
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Kommentare zu Gesundheitsminister will ''Preismonopol'' der Pharmaindustrie brechen
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Fischersfritze
und was tust du wenn du bereits krank bist?
Z.B chronisch krank? Habe eine Bekannte mit MS. Was soll sie tun? Krepieren weil sie den Ärtzen nicht vertraut, und das Medikament was sie monatlich bekommt, hier ca 2500 Euro kostet, was in I und F fast bis zur Hälfte billiger ist? Wir haben bei der Kasse gefragt, sie übernehmen die Kosten für das Selbe Medikament nicht, wenn es im Ausland erworben wird. Also, sind die Kassen doch mit der Pharmaindustrie einig und die Patienten und Beitragszahler, durch viel zu Hohe Kosten und Zuzahlungen die Dummen.
KW
auch ich tue dies, soweit es möglich ist. Nur, es ist nicht möglich verschreibungspflichtige Medikamente im Ausland zu beschaffen, und diese mit den KK abzurechnen. Es fragt sich nur warum.
Was teuer ist muß gut sein. Und so werden die Preise und die billige Medizin die keiner braucht von der Pharma auch den Kassen und Kunden aufgeschwatzt. Wenn Du gesund leben willst, vertraue keinem Arzt. Für das, was Ärzte heutzutage machen, hätte man diese Leute noch vor kurzem auf den Scheiterhaufen gelegt.
Zum Glück habe ich - zunehmend - die Gelegenheit, mich zumindest mit rezeptfreien Medikamenten
im Ausland einzudecken. Denn auch die sind in deutschen
Apotheken erheblich überteuert. Für alles Unmögliche
zahle ich nicht mehr. Das gilt nicht nur für Einkäufe.
Ganz einfach,
die KK zur Kostenübernahme für gleiche Medikamente aus dem Ausland verpflichten, dann wären die überzogenen Preise in D gegenüber zum Beispiel F oder I bald Vergangenheit. Es kann doch nicht sein, dass das ein und das selbe Medikament in anderen EU Ländern bis zu 50% billiger ist. Das ist Abzocke in höchster Form.
Rösler will und muss die Gesamtkosten im Krankenversicherungssystem senken. Insofern ist eine
Beschränkung auf zweifellos überhöhte Arzneimittelpreise
(auch der nur angeblich billigen "Generika) bereits im
Ansatz falsch. Viele Arzneimittel ( bei den "Volkskrankheiten" zu 50 Prozent) werden fehlerhaft eingenommen oder gleich weggeworfen. Die Folgekosten werden
auf jährlich 15-20 Milliarden Euro geschätzt. Außerdem führt das zu unnötigen Arztbesuchen.
2009 wurden in der GKV 56,4 Milliarden für Krankenhäuser
ausgegeben, 30,6 Milliarden für die ambulante Versorgung und 32,4 Milliarden Euro für Arzneimittel, wober 1,7 Milliarden abgezogen werden müssen, weil diese als Selbstbteteiigungen von den Kassenpatienten selbst übernommen werden mussten. Verbleiben 30,7 Milliarden
(das ist zuviel).
Der Chef der TKK hat 2009 ein gesteigertes Gehalt von 271.000 Euro erhalten. Der Chef der Münchner AOK 176.000 Euro plus 50.820 Euro Bonus (wofür?. Der Münchner OB
verdient viele Zehntausende weniger.
Die GKV hat 2009 einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro
erzielt und malt trotzdem für 2010 ein finanzielles Katastrophenbild, um an Zusatzbeiträge zu kommen.
Der 2009 neu geschaffene "Gesundheitsfonds" ("Antreiberinnen" für dieses unsinnige Lösung:Angela Merkel
und Ulla Schmidt) hat es fertiggebracht, das erste Jahr
seines Bestehens mit einem Defizit von 2,5 Milliarden Euro
abzuschließen.
Eine Beschränkung nur auf die Arzneimittelpreise läßt
also viele Kostenfaktoren außen vor und ist deshalb nicht
geeignet, eine umfassende Kostenersparnis zu bewirken.
Preis Verhandlungssache!
Das wahre Einsparpotential bei Arzneimitteln wird auf bis zu 9 Mrd. Euro geschätzt. Rößler "fordert" zwei. Bekommen wird er Peanuts als Alibibonbon, wenn überhaupt. Rößler ist garantiert nicht die bittere Pille die die Pharmakonzerne zu schlucken haben werden. Das Pharmasponsoring wird die FDP rechtzeitig erreichen.
Honnylein - Du hast ja Recht - noch bin ich guter Hoffnung!
Ich kenne die Pharma nun seit 30 Jahren. Kampflos werden die nicht aufgeben. Ich habe bewusst nie für ratiopharm gearbeitet, obwohl mit Merckle sehr gut befreundet, ebenso wie für andere Firmen. Ich konnte es mir Gott sei Dank aussuchen. Ich hasse die Verlogenheit, - gut und günstig - die sind oberen Preissegment, wenn Du Dir die Lauer-Taxe anschaust!
Wenn es R. gelingt, die Scheininnovationen zu stoppen, wenn es ihm gelingt, den Preiswucher zu beenden, oder nur einzudämmen, wenn es ihm gelingt, die Bestechung der Ärzte zu unterbinden - dann wäre das ein epochal-fundamental historicher Moment.
In der FR hat heute ein Journalist geschrieben:
"Was ist denn mit Rösler los, hat die Pharmaindustrie vergessen zu zahlen!" Es wäre traurig, wäre dem so!
Aber - ich bin noch guter Hoffnung!
Gut Herr Zero: Akzeptiert. Jeder sollte an den Taten gemessen werden,nicht an seinen Sprechblasen.Warten wir also ab,ob er mehr Durchsetzungsvermögen besitzt als unsere
immer auf Konsens bedachte Ulla!
Meine Befürchtung allerdigs das er von seinen innerparteilichen,, Parteifreunden" ausgebremst wird.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
Nele - es geht hier um den Verordnungsmarkt, nicht um OTC-Produkte! An der Zuzahlung wird sich wenig ändern!
Vielleicht werden die Medikamente auch ETWAS billiger u. müssen dann selbst bezahlt werden.
Also 2Mrd. Einsparungen sind wohl nicht als Mini zu bezeichnen. Das ist das erste Mal, dass jemand auf diesem Stuhl dieses Thema anfasst! Ob er Erfolg hat, steht auf einem anderen Blatt.
Die Arzneimittelkosten machen 1/5 der Kosten aus. Die restlichen 4/5 sind noch zu bearbeiten. Auch wenn ich wenig von R. halte, man sollte ihm doch Zeit lassen: Was seit Seehofer 1993 und seinen Vorfahren und erst recht seinen Nachfahren in den Mist gefahren wurde, kann er nicht in 4 Monaten reparieren!
Auf jeden Fall ist es ein Anfang - und er hat sich die gemeinste Blutsauger-Lobby als Gegner ausgesucht!
Da wird es wohl nicht nur um die Pharmaindustrie gehen.Aber da will wohl jemand zum Schein mit Minieinsparungen glänzen,um von vielen anderen Baustellen abzulenken.
Da muss es auch um überzählige Aphotheken,Krankenkassen,überzähligen Krankenhausbetten,
Rechnungsoffenlegung auch für GVK Versicherte gehen.
Der Mut dazu wird ihm wohl von der Lobbyistenbande wohl ganz schnell ausgetrieben werden.