Immer mehr Kirchenaustritte in Bayern
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Kommentare zu Immer mehr Kirchenaustritte in Bayern
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Mit der evangelischen Kirche ist es auch enttäuschend: Wer möchte schon ohne Lohn als Kranker noch arbeiten? Die Meisten wehren sich gegen eine Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte/kranke Menschen, dem sogenannten 2. Arbeitsmarkt. Sie halten das für eine Form von Unterdrückung durch die Kirche, die wehrlose Menschen zu einer Art Sklave für sich machen würde, und das auch nicht mit Zuwendung belohnen würde. Immer wieder wurden Misshandlungen, ausgeführt auch von Angestellten der Kirche thematisiert, die Steuergelder für Gewalt verbrauchen würden. Diese Situation sollte verändert werden. Die Kirche sollte mehr das Geben lernen. Für ihr Verhalten gibt es speziell durch diese Religion keine Rechtfertigung, sondern das Gegenteil ist der Fall.
oh, vielen dank, zero, das ist ja sehr informativ.
gruß,
sven
Sven
Um an Gott zu glauben, benötigt man keine Kirche. Aber dú hast recht, irgendwie ist es ein sehr seltsames Gefühl diesen Schritt dann entgültig zu gehen.
siehe akademie.de:
LINK
oder: LINK
Für alle Bundesländer gilt:
Sie müssen immer persönlich beim Standesamt, bzw. Amtsgericht erscheinen.
Sie müssen ihren Kirchenaustritt nicht begründen!
Sie müssen ein Austrittsformular ausfüllen und unterschreiben.
Dazu müssen sich mit einem gültigen Personalausweis oder Pass ausweisen.
Verheiratete und Geschiedene müssen zusätzlich ihr Familienbuch vorlegen.
Notar geht auch, ist aber teuer!
Teilweise werden Gebühren erhoben.
Wichtig ist auch, dass die Lohnsteuerkarte geändert wird.
"Zu den möglichen Gründen, wie Missbrauchsskandal oder Steuerersparnis, wollten sich die zuständigen Standesämter nicht äußern. Dies würde nicht abgefragt, so die Aussage."
muss man denn beim austritt einen grund angeben?
absolut nicht. ich erwäge auch meinen austritt, aber ich tue mich schwer, offen gestanden.
Kann man es den Leuten verdenken, solche Organisationen nicht auch noch finanziell unterstützen zu wollen?