Reich, reicher, der reichste Mann der Welt
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Kommentare zu Reich, reicher, der reichste Mann der Welt
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Genau... du behauptetest.
Warum bitte sollte es nicht gehn. Wenn man das nötige Grundkapital hat, geht dies sehr wohl.
Wenn du mir nachweisen kannst, dass du ein Millionengeschäft machen kannst, ohne jemandem zu schaden, gratuliere ich dir. Ich behaupte, dass das nicht geht.
Pedegar
deine Einstellung zu Ehrlich und Unehrlich, scheint mir recht verbogen zu sein. Wenn ich heute ein Millionengeschäft machen könnte, ohnen den anderen zu Betrügen würde ich das tun. Sollange nicht vorsätzlich jemand bestohlen und betrogen wird, ist das Geschäft für mich ehrlich.
Im übrigen würde ich an Schumachers Stelle das gleiche tun. Wer seinen Rachen nicht voll bekommt muß damit rechnen dass ihm der Brocken im Hals stecken bleibt und er daran krepiert. Genau das passiert unserem Staat im Moment. Schumacher wehrt sich nur, dass andere entscheiden, wem seine Gelder zu Gute kommen, dass ist kein Betrug sondern schlichtweg Notwehr.
Das könnte helfen. Aber eine gerechte Umveteilung auf sanftem Wege über Steuergesetze etc. wird sich heute nicht mehr durchsetzen lassen, weil diejenigen, die dann etwas zu verlieren hätten, auch die Macht haben, das unter allen Umständen zu verhindern.
Letztlich wird es so weitergehen: Kapital wird weiterhin bei immer weniger Privilegierten akkumuliert, bis das System zusammenbricht. Das ist die einfahe Lehre aus der Geschichte.
Das Problem ist nämlich folgendes: das Kapital, dass sich bei den Reichen konzentriert, wird zunehmend nicht mehr in den Kapitalkreislauf zurückgeführt, sondern gehortet, womit es der Gesellschaft fehlt. Zudem werden die Massen immer ärmer. Schon heute werden Millionen in Deutschland am Konsum gehindert. Das ist für den Einzelnen insofern verkraftbar, als er sich damit arrangieren kann. Aber die Gesellschaft wird am Konsumrückgang zugrunde gehen.
Ich revidiere mich: es gibt auch Reiche, die ihr Geld "ehrlich" verdient haben. Aber im Gegensatz zur Masse der Bevölkerung, sind in diesen Einkommensgruppen die "schwarzen Schafe" die Regel, nicht die Ausnahme.
Falsch, Pedegar! Man merkt, dass es ihr an etwas sehr wichtigem, für sie eventuell nicht wichtig, fehlt. Mit dem Materiellen wirst du richtig liegen.
Man merkt, dass es dir niemals an irgendwas geehlt hat.
Schumacher ist ein wunderbares Beispiel für Diebstahl an der Gemeinschaft: wer sein Geld im Ausland versteuert, sorgt dafür, dass andere den Verlust kompensieren müssen. Deshalb zahlen wir beide höhere Steuern als nötig.
Milliardenvermögen KANN man nicht verdienen, ohne andere zu bestehlen. So hohe Verdienste sind niemals "ehrlich" erworben. Du hast Bill Gates genannt? Nun gut: alle Welt beschwert sch über seine unfertigen, fehlerhaften Produkte; damit macht er Milliarden! Eben nich mit ehrlicher Arbeit.
Pedegar
du hast Visionen...
du glaubst also Armut macht unglücklich, was du auch immer unter Armut verstehst und Geld würde das Unglück benenden.
Frag mal diejenigen die mehrere Millionen im Lotto gewonnen haben und vorher wirklich eher zu den Armen zählten. Unglückliche, unzufriedene Menschen kann man mit Geld niemals glücklich machen und wenn schon dann wirklich nur sehr, sehr kurzfristig.
Pedegar
sag uns doch, warum in aller Welt ein Reicher sein Geld an andere verteilen sollte. Ich meine zumindest in dieser Form wie du immer forderst. Reicht es nicht dass Millionen von diesen Leuten gespendet werden? Schau Bill Gates an, schau Schumacher an, oder auch die Gebrüder Albrecht. Die Albrechts tun zusätzlich noch etwas ganz wichtiges. Sie schaffen Arbeitsplätze in D, die obendrein noch sehr gut bezahlt werden.
Mit welchem Recht würdest du diese Leute ihres Geldes enteignen? Um zufrieden feststellen zu können, der hat auch nicht mehr wie ich?
Besser ist es, ein größeres Kuchenstück für sich selber in Anspruch nehmen zu können. Dies geht, wenn man sich bemüht. Mit Frust, sowie für sein eigenes Versagen immer den Staat verantwortlich zu machen, funktioniert nicht. Nicht heute, nicht morgen und auch nicht übermorgen. Es ist sicherlich viel mühsamer als früher, aber nicht unmöglich.
Dass viele einzelne so reich werden, wie ein Gates oder ein Albrecht, oder nun dieser Mexikaner ist unwahrscheinlich und meiner Meinung auch nicht notwendig.
Für jemanden, der wie knechtweber bis zur Halskrause bei den selbsternannten Eliten im ... steckt, hat das alles seine Richtigkeit, gelle, karlchen? Welche Sorte Gleitmittel empfiehlst du eigentlich für optimales Schleimen?
Da haben wir nunmehr ca 800 Milliardäre welweit! 355 sind es nicht mehr, nach der Krise - laut Forbes. Dass die also nun so reich sind und nichts abgeben, daran liegt es, dass in Afrika und Asien viele nicht überleben und keine Bildung genießen. Mal von der Armut in Deutschland abgesehen und den anderen Ländern!
Frage bleibt: Warum sollen sie ihre Zinserträge abgeben? Aus christlicher Nächstenliebe?
Bei insgesamt 400Mio, die Gates gespendet hat würde ich nicht von Almosen sprechen. Ein Hipp tut mehr Gutes als andere, selbst ein Schummelschumi! Diese Superreichen spielen ja nicht Dagobert Duck. Sie haben Unternehmen, beschäftigen Menschen, haben das Geld ja nicht im Lotto gewonnen, sondern meist erarbeitet, wenn auch oft über Generationen hinweg, etc. und spenden.
Wir können uns schon einigen: Ich habe den Vorschlag hier auch schon gemacht: Progressive Vermögenssteuer, höhere, progressive Steuern auf Kapitalerträge, also Änderung des Abgeltungssteuersatzes und sämtlicher hiermit verbunden Regeln, Reduzierung der Steuersparmöglichkeiten usw. Wobei allerdings geklärt werden muss, was mit dem Geld passiert - lach besser nicht!
Wenn es denn nur die 53 Milliarden dieses einen wären. Allein in Deutschland besitzen die 10 Reichsten zusammen 100 Milliarden. Wenn alle Milliardäre dieser Welt nur ihre Zinserträge abgäben, könnten Tausende in Afrika und Asien überleben und Bildung genießen.
Aber natürlich machen das die guten Reichen ja auch - freiwillig; und so bleibt es ein Almosen, von dessen bereitwilliger Gewährung das Überleben abhängt - oder man bleibt auf der Strecke.
Und was sagen wir dazu?
"So ist eben die Welt..."
Neinein, Karlweber, du hast ja recht: es ist sinnvoll, moralisch und hochanständig, wenn Einzelne Milliarden an Privateigentum besitzen, während andere in aller Welt verhungern müssen. Und es muss Ihnen noch dankbarer Respekt geschuldet werden, wenn sie hin und wieder nach Gutdünken Beträge an gute Zwecke spenden, die nicht einmal ihre Zinserträge ankratzen.
Im Übrigen nennt man meine Haltung nicht zwangsläufig marxistisch, sonst wäre Jesus Christus ein Marxist gewesen: "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr..."
...und eher geht ein Elefant duch ein Schlüsselloch als das Karlweber einmal soziale Gerechtigkeit nicht als Marxismus verunglimpft.
Arm und gesund ist besser als reich und krank!
Reich und gesund ist allerdings auch nicht zu verachten!
Pedegar - bei 53 Mrd und 109Mio Einwohnern, was bleibt da für jeden? Oder wem wllst Du was geben und aus welchem Grund?
Vielleicht sollte man, ehe man dem großen Sparschweinschlachtwahn verfällt, eruieren - wo das Geld ist? Er hat das mit Sicherheit nicht in kleinen gebrauchten Münzen im Kuhnertstrumpf hängen!
Mit welchem Recht soll man ihm, der es sich wohl auch erarbeitet hat wie Gates, etwas wegnehmen? Gates spendet riesige Summen!
Sven023 - Du hast nur insofern Recht, wenn Du Glück vom Geld abhängig machst, resp. Glück durch die Masse des Geldes definierst!
Umverteilen. Das ist es.
Dann kann sich jeder seinen Fünf-Euro-Anteil abholen
und das Thema hat sich dann für ihn erledigt.
Allgemeine Zufriedenheit breitet sich aus.
Und weg ist der Anlass für marxistische Tiraden.
Hmm, Geld macht sicher nicht glücklich...
...aber das Fehlen von Geld in einer kapitalistischen Gesellschaft macht sicherlich unglücklich. Insofern sollte man die großen Privatvermögen umverteilen: das macht zwar nicht alle glücklich, aber es bendet bei vielen das Unglück.
Glückwunsch zu dieser behaglichen Situation.
worin liegt der sinn bei der anhäufung von soviel geld?
geld macht nicht glücklich, heißt es, und es soll angeblich beruhigen. ich bin sicher, dass ich ruhiger schlafe und glücklicher bin, als der reichste mensch. denn das glück, das vom geld abhängig ist, ist ausgesprochen flüchtig.