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Rösler stürzt sich in einen aussichtslosen Kampf

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Rösler stürzt sich in einen aussichtslosen Kampf

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Philipp Rösler braucht dringend einen Erfolg, und den will er im Kampf gegen die Pharmaindustrie erringen. Der Gesundheitsminister verfolgt ambitionierte Medikamenten-Sparpläne gegen eine ungeheuer starke Lobby. Obendrein mutet der FDP-Politiker einer wichtigen liberalen Wählergruppe erstaunlich viel zu.

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17 Kommentare

Kommentare zu Rösler stürzt sich in einen aussichtslosen Kampf

 

torasaptorasapam 23.05.10


Ein Politiker (wenn man sie noch so nennen sollte) der sich bewusst mit der Pharmamafia anlegt der ist schnell im Eimer. Ausserdem war der Rösler früher selbst Arzt und weiss wie das Spiel funktioniert. Das ganze ist nur wieder mal eine grosse Show für das dumme Volk. Irgendetwas muss er ja dem Michel weiss machen um sein kleines Salär zur rechtfertigen.

Prof. Sawicki den hammse jetzt auch abgesägt weil er der Lobby im Weg war. Wer einen guten Arzt sucht der sollte sich mal bei www.mezis.de melden, das sind Ärzte die empfangen den Pharmaheini nur nach Aufforderung oder gar nicht mehr. Ich habe unsere Homepage dort auch verlinkt für Leute die Medikamentenabhängig geworden sind und Hilfe brauchen. Ich gehe nur noch zum Heilpraktiker und versuche mich gesund zu ernähren seidher gehts mir wieder um einiges besser

lunapiena41lunapiena41am 14.03.10


Einen Kampf den ich führe, kann ich verlieren, einen den ich nicht führe habe ich schon verloren.

kalmarkalmaram 14.03.10


Rene, da hier noch einmal die rosa Avocadocreme angesprochen wird, dies Wundermittel gegen fast alle Hautleiden: Die Wirkung ist bei Psoriasis (Schuppenflechte) null, der Preis pro Tube mit 28.- Euro selbst zu zahlen. Hier wurde eine gewaltige Werbeposaune mit einer leichtgläubigen Reporterin geblasen, die Zutaten berechnet der Apotheker mit 1,26 Euro, das Teuerste ist der Emulgator, der Avocadoöl mit destilliertem Wasser vermengt.

RenePrueferRenePrueferam 13.03.10


Wenn man sich jedoch die Sparmaßnahmen in Bildung und Forschung ansieht, wird es ein traum bleiben mit der unabhängigen Entwicklung von Medikamenten. Lieber wirft man dann das Geld in die Krankenkassen, die unter anderem durch überteuerte Medikamente in den Ruin getrieben werden.

VerdiktVerdiktam 13.03.10


zero1000 - spätestens, wenn nuschel die Beiträge gelesen hat.

Wobei ich sagen muss: Lange nicht mehr eine so sachliche und fundierte Diskussion in diesem Forum gelesen! Macht richtig Spaß!

zero1000zero1000am 13.03.10


MeckerossiNEW - ich warte auch hier schon auf die Frage, wann ich meinen letzten Kominternlehrgang gemacht habe!

MeckerossiNEWMeckerossiNEWam 13.03.10


@zero

Ich stimme dir voll und ganz zu. Ich befürchte nur, dass unsere lobbygesteuerte Politik das als Sozialismus abtun wird.
Was unter den Pseudosozialdemokraten schon nicht möglich war, wird bei den konservativ liberalen nimmer mehr möglich sein. Marktliberalismus auf Gedeih und Verderb auf Kosten der Sozialstrukturen der Gesellschaft.
Da ist für sinnvolle Ideen kein Platz.

zero1000zero1000am 13.03.10


RenePruefer - wir sind uns ja einig.

Als die Firma F. 1980 anfing über modifizierte Erythrozyten zu forschen war man euphorisch, bis das Controlling die ersten Zahlen vorlegte. Dann schlossen sich nach zähesten Verhandlungen 3 Firmen zusammen. Als ich diesen Zusammenschluss, damals noch in Bonn, unter staatliche Obhut stellen wollte, im Auftrag dieser drei Firmen, erntete ich ungläubiges Dümmlichsein! Nach meinen abschließenden Worten, am Ende der Präsentationsdiskussion, wollte mich die damalige Gesundheitsministerin unter vier Augen sprechen, sie hatte keinen Erfolg. Auch für ihre Nachfolgerin war ich persona non grata!

Ich befürworte einen staatlichen Dirigismus bei der Arzneimittelforschung - schon aus dem Grund, dass die Gesundheit/Gesundung des Menschen nicht der Profitgier unterliegen darf!

RenePrueferRenePrueferam 13.03.10


zero, wir gehen hier im Spreewald auch zum Besprechen und es hat schon vielen nachweislich geholfen, warum auch immer. Diese Salbe hatte doch aber Erfolge zu verzeichnen und schadet wohl nicht, dass ist doch die Hauptsache. Wieviele Medikamente werden in zig Studien erforscht, auf den Markt gebracht und sind trotzdem unwirksam. es ist sicher nicht mein Gebiet, aber ich glaube es würde nicht schaden, wenn der Staat unabhängig von der Pharmaindustrie forschen würde und Medikamente auf den Markt bringen würde.

RenePrueferRenePrueferam 13.03.10


Der Rößler kann nicht zaubern, dass ist klar. Wobei ich bei seiner Kopfpauschale auch nur den Kopf schütteln kann.

zero1000zero1000am 13.03.10


RenePruefer, diese Neurodermitissalbe, die angeblich Wunder wirken soll - wissenschaftlich ist da überhaupt nichts bewiesen. Es gibt fast nur Anwendungsbeobachtungen, also Patientenberichte.
Dass erinnert an eine Studie, die ich für Diclofenac gemacht habe. Die Probanden, die das Placebo engenommen hatten, klagten über mehr Magen-Darm-Beschwerden als die Verumgruppe.
Dieser Film: Heilung unerwünscht" zu Regividerm war eine verlogene PR-Masche! Siehe auch die Vita von Regenratio!
Als letztes dazu ein Zitat:

"Wenn man hier so tut, als würde ein blödes Avocadoöl mit Vitaminen drin eine schwere Krankheit vom Erdboden verschwinden lässt, dann ist das Betrug", schimpfte Beda Stadler, Immunologe an der Universität Bern, am Mittwoch in der ARD-Sendung "Hart aber fair".

zero1000zero1000am 13.03.10


RenePruefer - ich habe nicht die Pharmaindustrie verteidigt, ich kenne sie seit nunmehr 30 Jahren in- und auswendig.

Ich habe es an anderer Stelle gesagt: Es ist einfach, Rösler nun als Deppen hinzustellen. Soll er nach 6 Monaten Amtszeit das geraderücken was seit Seehofer in den Mist gefahren wurde und auch schon vorher?
Was er hier anfasst, ist das heißeste Eisen, das er anfassen konnte. Er kämpft gegen die fieseste und brutalste Lobbyvereinigung, die wir in D. haben.
Ich kann nur hoffen, dass er Erfolg hat - nicht für die FDP - sondern um der Sache willen! Er ist der erste G-Minister, der an die Geschichte überhaupt rangegangen ist!

Die Preise würden schon sinken, weil die Apothekenabgabepreise sinken würden, auch wenn die Pharma die gleichen VK-Preise vom GH verlangt.

RenePrueferRenePrueferam 13.03.10


zero, in vielem stimme ich Dir zu, aber mal ein paar andere Zahlen. Das Mitarbeiterverhältniss der Pharariesen liegt bei 3:1 zwischen Vertriebs- und Forschungsmitarbeitern. Das zeigt, was los ist. Die Kosten der Herstellung beträgt 1% der Verkaufskosten. Selbst bei einer Preisgestaltung mit den Forschungskosten, könnten die Medikamente für die Hälfte verkauft werden. Würde die MwSt sinken, stiegen nur die Gewinne der Pharmaindustrie, weil sie die Preise nicht senken würde. zero, hast Du den Beitrag mit der Neurodermitissalbe gesehen, in der die Pharmaindustrie wirksame und zugleich kostengünstige Inovationen blockiert? Das sind Kriminelle, denn alle waren an diesen Aktionen beteiligt!

zero1000zero1000am 13.03.10


Honnylein - außer Beleidigungen scheinst Du wenig Ahnung zu haben - Findelkind finde ich unter aller Sau! Wobei ich gerne wüsste, welche Sprünge er mit Deinen Hilfen machen soll - vor allem welchen Hilfen!

Eine Absenkung der MwSt bringt auf jeden Fall für den Patienten eine erhebliche Erleichterung! Das wird sogar hier im Forum gefordert und auch zu recht. Mit den Hotels ist das nicht zu vergleichen!
Ob an anderer Stelle Steuern angehoben werden, steht auf einem anderen Blatt!
Die Entwicklungskosten bis zur Marktreife eines wirklich neuen Arzneimittels kostet - je nach Indikationsgebiet ab €250 Mio. Die Patentlaufzeit beträgt 20 Jahre, beginnt jedoch mit der Eintragung, sodass in der Regel nur max. 10 Jahre bleiben, in denen der Pharm. Unternehmer Geld verdienen kann. Ich meine wirkliche Innovationen! Bei bestimmten Indikationen liegen die Summen wesentlcih höher!

Die Forschung für Arzneimittel sollte gebündelt werden. Es ist unsinnig, dass 10 Firmen an einem Hochdruckmittel parallel forschen. Hier müsste der Staat regulierend eingreifen. Die Forschungsergebnisse wären dann auch effektiver, weil sich die wiss. Erkenntnisse nicht als streng gehütete Geheimnisse präsentieren, sondern auch von den Universitäten verfolgt werden könnten! Und - es würde ein Heidengeld gespart.

GauseGauseam 13.03.10


"Rösler stürzt sich in einen aussichtslosen Kampf" die Überschrift ist zum kotzen.

Aussichtlos, also lieber der Pharmalobby das ganze Geld lassen, oder wie?

Scheiss MORGENPOST.de

RenePrueferRenePrueferam 13.03.10


Wer bei der Will die Zahlen und die Gewinne der Pharmamafia gesehen hat, weis bescheid. Da hilft es nicht die MwSt zu senken, hat ja bei den Hotels auch nichts gebracht. Hier muß der Staat ein Teil der Entwicklung neuer medikamente selbst übernehmen. Wenn ein Medikament 1000€ kostet, dann steckt dort für 1€ Wirkstoff drinn und das kann nicht sein.

HonnyleinHonnyleinam 13.03.10


Ich kann doch da mal dem Vietnamesischen Findelkind auf die Sprünge helfen.Die Pharmamafia wird weiterhin nur mit Samthandschuhen angefasst,dafür die MWST wie von der Pharmaindustie angedacht,auf 7% abgesenkt.
Als Ausgleich wird dafür an anderen Stellen die Steuer wieder angehoben.
Die Pharmamafia hat ihre Ruhe,der Normalo bleibt weiterhin Zahlmeister. So einfach geht das,um sich ein Schulterklopfen
von der Tigerente abholen zu können. Eia,popeia!!


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