Gewalt in S- und U-Bahnen: Weniger Fälle als gefühlt
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12 KommentareKommentare zu Gewalt in S- und U-Bahnen: Weniger Fälle als gefühlt
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.. da wurden sicherlich wieder Möglichkeiten gefunden, bestimmte Faktoren zu verwenden, damit diese aus der Statistik fallen ... immer schön die Realität so verdrehen, damit die Öffentlichkeit ja nicht verunsichert wird ... erst wenn es dann garnicht mehr geht, werden Tatsachen auftauchen und alle fragen sich wieder ... "warum"
Bei den "Statistiken" handelt sich um angezeigte Delikte, was ist mit denen wo die Lage nur Unangenehm oder Bedrohlich war ?
Das verstehe ich gut! 394 bekanntgewordene Gewalttaten sind 394 zuviel. Keine Frage. Man sollte aber auch sehen: MVV und MVG haben nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr über 600 Millionen Fahrgäste im Raum München in Bussen, U- und S-Bahnen befördert. Im Verhältnis zu den Fahrgastzahlen dürfte statistisch gesehen die Gefahr bei einer Fahrt mit dem eigenen PKW tödlich zu verunglücken oder bei einem Unfall verletzt zu werden, um ein Vielfaches höher liegen. Da spricht aber keiner davon.
156 Gewaltdelikte reichen aus, um mir Angst zu machen. Die Statistik interessiert mich dabei nicht.
Hallo Josh, korrekter Kommentar!
"das Medieninteresse nach einer gewissen Zeit von ganz alleine wieder abnimmt. „Auf die Dauer stumpfen die Leute ab“, sagt Brosius"
Richtig. Und dann werden totgeprügelte, schwerverletzte und ausgeraubte Menschen so normal, dass es niemanden mehr interessiert. In US-Städten wird auch schon lange nicht mehr über jeden Mord berichtet - ist halt normal geworden...
Wie heißts so schön ?
Nochmal mit einem blauen Auge weggekommen ...
oder nur weniger schlimm als Gefühlt ?
Stimme Klaus zu
An der Kriminalitätsstatistik für 2009 in Baden-Württemberg kann man gut sehen, wie von den Politikern geschummelt wird. Es wird behauptet, die Gewaltdelikte seien um 1,8% (18858) zurückgegangen, man muss aber einräumen, dass bei den schweren und gefährlichen Körperverletzungen im öffentlichen Raum eine Zunahme von 10,3% (6689) zu verzeichnen sei. Ist ja auch klar, einfache Körperverletzungen kann man leicht aus der Statistik herausnehmen, bei den schweren und gefährlichen geht das nicht.
Legast - gehst Du davon aus, dass das einer einsieht? Doch nicht das "gesunde" Volksempfinden!
@klaus:
Der "Bürger" verarscht sich schon selbst, wenn er sich jeden morgen treudoof seine Boulevardzeitung kauft.....
Sämtliche Kriminalstatistiken sind öffentlich einsehbar und wenn mann sich etwas Zeit zum lesen nimmt kann auch deren Berechnung nachvollzogen werden - also Hausaufgaben machen und dann von "Schönreden" sprechen.
Hauptsache auf Leuten rumhacken die etwas mehr in der Birne haben und sich differenzierter mit den Dingen auseinandersetzten. Wenn dem "Bürger" etwas zu hoch ist oser einfach nicht in sein selbstgestricktes Weltbild passt dann wird halt gleich von Verschwörung geredet. Zum Glück gibt es in diesem Land trotzdem noch Leute die denken können.
Wie kommen sie zu der Annahme, das Medienexperten(was auch immer die gute AZ darunter versteht...) keine öffentlichen Verkehrsmittel verwenden? - Ach ja die lassen sich ja immer nur im teuren Benz mit Privatchaufeur durch die Gegend fahren. Genauso wie die hohen Herren vom MVV und die bösen Politiker....
Deswegen it trotzdem jede Gewalttat zuviel -egal ob deren Zahl zu oder abnimmt
Gefühlt??!!
Die Herren sollten mal in der der Nacht durch "Little Istanbul".. sorry Ostbahnhof laufen. Dort wird man auch in einer Gruppe von 2-3 Männern permanent angepöbelt. Soviel zum Thema Migartionshintergrund und gefühlte Sicherheit!
Ich bekomme immer Kopfschmerzen, wenn ich was von Medienexperten lese.
Fahren die EXPERTEN jeden Tag S-Bahn und U-Bahn oder Bus. Sicher nicht. Sie lesen nur die Statistiken die SCHOEN gerechnet sind, damit die hohen Herrn beim MVG und Andere ruhig schlafen koennen. Der Buerger wird verarscht auf der ganzen Linie.