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Artikel RTC - EZB prophezeit mindestens 20 Jahre Spargang für EU-Staaten

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RTC - EZB prophezeit mindestens 20 Jahre Spargang für EU-Staaten

In seiner gestrigen Rede sprach Jürgen Stark über die aktuelle Situation im Euro-Land.


Auffallend häufig monierte er inflationäre Risiken und betonte die
Notwendigkeit eine wirksame Exit-Strategie aus dem “billigen” Geld zu
entwickeln.


Die Zinspolitik der EZB soll noch bis mindestens Oktober anhalten.
Erste Maßnahmen zur Abschöpfung der Liquiditat belegen diese Aussagen:
Wurden bislang die 12-Monats-Tender entzogen so sind nach der letzten
Auktion in 2 Wochen auch die 6-Monats-Tender fällig.


Damit sind längerfristige Refi-Geschäfte zu dem historisch niedrigen Zins nicht mehr erwünscht.


Spekulationen das die Inflationsrichtlinien auf 4% angehoben werden sollen, verschob Stark in das Phantasiereich.


“Die Menschen würden den Glauben an die Kaufkraft des Euros verlieren und uns in noch viel größere Probleme stürzen”


Auch die Hohe Staatsverschuldung verstimmt die Herren der EZB. Die
im Stabilitätspakt festgeschriebene Verschuldungsquote von maximal 60%
des Bruttoinlandproduktes ist bei vielen EU-Staaten in weite Ferne
gerückt.


Eine vorsichtige Schätzung der EZB besagt, das die Staaten bei
moderater Enschuldung von 0,5% p.a. mindestens 20 Jahre benötigen um
auf das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise zu gelangen.


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