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"Dreistellige Millionenverluste pro Tag"

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'Dreistellige Millionenverluste pro Tag'

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Bald streiken die Lokführer im Güterverkehr. Davon wird der normale Bahnreisende nur wenig mitbekommen - dafür aber die Wirtschaft, so Experten. Zwei- bis dreistellige Millionenverluste seien pro Tag drin, heißt es. Die Bahn-Gewerkschaft Transnet hält die Forderungen der Lokführer für überzogen.

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17 Kommentare

Kommentare zu "Dreistellige Millionenverluste pro Tag"

 

smartpepesmartpepeam 06.10.07


Es wird Zeit das in Deutschland die Arbeiter wieder auf die Strasse gehen. In den letzten Jahren haben sich die Manager und Aktionäre die Taschen mit Geld voll gestopft und den Arbeitern nur Kürzungen und Rausschmiss zu bieten gehabt. Alles angeblich wegen der Globalisierung. Das ist der letzte Schmarrn und wieder so eine Medienlüge. In Zukunft werden Länder wie Deutschland Aufträge bekommen wie noch nie, weil die Schwellenländer immer mehr Geld in Händen haben und das nach westlichem Stil ausgeben wollen. Das wissen die Manager und Aktionäre und haben erst einmal alle Kosten stark nach unten gedrückt um möglichst viel Marge bei steigenden Preisen zu kassieren. Am meisten kann man halt bei den Personalkosten verdienen. Wenn man mal vergleicht mit welchem Mut früher die Arbeiter gegen so eine Abzocke auf die Strasse gegangen sind und die Molotov - Cocktails nur so geflogen sind. Da ist das alles heute werfen mit Wattebäuschen. Und wer Angestellter ist und dagegen der sollte sich schämen

Basti270188Basti270188am 10.08.07


erschaft eine einheitliche regelung in den EU Staten
die anderen EU Länder verdinen mehr als das Doppelte wie unsere

Basti270188Basti270188am 10.08.07


das ist alles nicht so einfach.
der streik ist gut.
Die Lokführer im ausland verdinen wesentlich mehr als unsere es muss eine einheitliche regelung geben.
Sind wir die EU oder nich .
AAlle EU Staten müssen gleich regelungen einführen.

ostereiostereiam 07.08.07


Ohne Zweifel die Mehrheit... Ich bin mir nicht sicher, aber soweit ich weiß ein Börsengang ist nur geplannt.
Und es könnten maximal 49,9 Prozent der Anteile des Gesamtunternehmens verkauft werden. Das zeigt wiederum, dass Bundesrepublik am meistens Verluste trägt

BombaBombaam 07.08.07


Wieviel Prozente Aktienanteile hat die Bundesrepublik an der Bahn nochmal???

BombaBombaam 07.08.07


@koellegirl
Darum muss auch jetzt damit begonnen werden! Man kann das nicht mehr lange so aufrecht erhalten! Irgendwann wird die Spanne zwischen arm und reich so groß das wir in einen Bürgerkrieg in Deutschland bzw. Europa rutschen werden! Es ist ja nicht nur in Deutschland so, auch unsere Nachbarstaaten sind von der Gier der "großen" Betroffen! Wenn das so weitergeht wird es bald nur noch Konzerne und Monopolisten geben! Vielleicht sollte mal wieder etwas mehr Wert auf Ethik und Sozialkompetenzen gelegt werden und nicht das Maximal/Minimalprinzip gelehrt werden. In meiner kaufmännischen Ausbildung und meinem anschließendem Studium, gab es z.b. Fallbeispiele, wo einer alleinerziehenden Mutter gekündigt werden musste, weil Sie durch Ihr Kind bedingt mehr Ausfallzeiten als ein alleinstehender Angestellter hat.
Wenn solche Dinge bereits in der Ausbildung gelehrt werden, wundere ich mich nicht über das Verhalten mancher Manager gegenüber Ihrer Belegschaft!

themanthemanam 07.08.07


Wäre natürlich nicht schlecht. Aber ich denke die Situation ist schon so weit gegangen, dass ein Bundesverkehrsminister auch nicht sofort Verbesserungen bringt

koellegirlkoellegirlam 07.08.07


@Bomba: Es ist also einfacher die unendliche Gier zu stoppen? Das glaube ich nicht! Sicher wäre das schön, aber es ist wohl die schwerste Aufgabe in der heutigen Zeit, das so lange auf Erfolg getrimmte Bewusstsein wieder umzupolen, auf ein soziales, das sich um Menschen und weniger um das schicke Auto kümmert. Ich denke, dafür brauchen wir wieder ein paar Jahrhunderte!

PR1940EPR1940Eam 07.08.07


Die Hoffnung auf ein Signal der Vernunft ist vorerst vergebens. Bahnschef Mehdorn steuert den Konzern bekanntermaßen nicht als Diplomat! Eine Schlichtung ist nicht in Sicht. Aber ein Bundesverkehrsminister z. B. müsste spätestens jetzt den Versuch wagen, zwischen den Streithähnen zu vermitteln!

BombaBombaam 07.08.07


Da muss ich dir zustimmen, aber es liegt doch auch in der Hand der Bahn den Streik zu beenden!
Hätte die Bahn nicht so einen dicken Kopf gehabt und wäre auf die Lokführer etwas mehr zugegangen, hätten wir uns alle dieses Theater ersparen können!
Ich würde jetzt nicht nur auf den Lokführer rumhacken, schließlich beschweren die sich ja seit Jahren über Ihr Gehalt und es wurde nie etwas getan.
Den Chef der GDL Herrn Schell habe ich übrigens letzte Woche im Fernsehen mit einer riesigen schwarzen Luxuskarosse vorfahren sehen!
Dort wird auch mal wieder nur Wasser gepredigt und Wein getrunken, wie immer!!!
Die meisten Gewerkschaftsfunktionäre sind genauso Geldgierig wie Ihre Kontrahenten von der Arbeitgeberfraktion!!! Und wenn dann genug Geld von derr Bahn in die Schweizer Konten eingezahlt wurde, wird der Streik dann ganz schnell nach 10% Lohnerhöhung beendet!

BombaBombaam 07.08.07


Menschen zum Ausbeuten findet man ja wohl genug in der Welt, erst war es der Ostblock, jetzt tendiert das ganze sogar in Richtung dritte Weltländer! Und bis dort ein gleiches Gehalt wie hierzulande etabliert wäre, würden sich unsere Konzerne schon ein gewaltiges Kapital herrangesklavt haben. Der einzige Weg die freie Marktwirtschaft zu retten, ist das Stoppen der unendlichen Gier einiger wenigen! Eine freie Marktwirtschaft ist das Fundament der Demokratie!
Allerding gibt es einen großen Unterschied zwischen freier Marktwirtschaft und Kapitalismus! Leider sind die Grenzen jetzt fließend. Die Monarchie wurde abgeschafft weil sie undemokratisch war, heute heißen die Könige aber Manager und beuten das Volk fast genauso aus!
Ich glaube nicht das es noch lange so weitergeht, wenn die ersten Leuten unter die Räder gekommen sind und Hunger haben, werden sich unsere Millionäre warm einpacken können!
"Ihr habt kein Brot? Dann esst doch Kuchen" - Marie Antoinette als sie Ihren Kopf noch trug!

PR1940EPR1940Eam 07.08.07


Dieser Streik ist so überflüssig wie ein Kropf!! Die Lokführer sollen für anständige Arbeit auch angemessen bezahlt werden. Aber einen Sonderstatus, wie z.B. Piloten , verdienen sie nicht. Schon wegen des unterschiedlichen Qualifikations und Ausbildungsstands. Und noch ein Grund spricht gegen eine Extrawurst der Lokführer: Anders als bei den Fluggesellschaften haben viele Bahnkunden keine Chance umzusteigen. Mensch und Wirtschaft sind dem Machtpoker der Gewerkschaft GDL hilflos ausgeliefert. Das eine Hand voll Lokführer in der Lage ist, die gesamte Republik lahm zu legen, hat mit sogenannter Waffengleichheit unter den Tarifpartnern nichts mehr zu tun.Für GDL-Chef Manfred Schell mag dies ein schönes Gefühl sein, aber es lässt jedes Gespühr für gesamtgesellschaftliche Verantwortung vermissen. So steuert die Bahn ungebremst in die kommenden Chaostage.
Und GDL-Chef Schell arbeitet stur daran ein Denkmal für sich und seine Lokführer zu setzen.

gotchagotchaam 07.08.07


@Bomba: aber dafür muss es Menschen geben, die das mitmachen! Sicher gibt es kurzfristig "Ausländer" die das machen - aber die werden irgendwann auch höhere Bedürfnisse an Einkommen entwicklen, zum Beispiel weil auch in ihrem Land die Preise steigen. Und wenn es dann - langfristig - niemanden gibt, der für einen Hungerlohn arbeitet, müssen die Firmen mehr zahlen, weil sie sonst die Produktion dicht machen können. Das ist ja eigentlich das Prinzip eines Streiks. Da es sich kein Unternehmen leisten kann, alle Mitarbeiter zu ersetzen, gerade in technischen Berufen oder zum Beispiel bei Lokführeren, können alle Druck ausüben indem keiner arbeitet. Die anderen hier meinten wohl einen "Streik im Großen" oder so - denn wenn man immer günstigere Arbeitskräfte finden sollte, sinkt irgendwann auch die Qualität - und das kann sich auch keiner leisten. Aber diese Idee ist nur eien Theorie und in der Praxis wohl eher nicht durchzusetzen, da es kurz- und mittelfristig zu viele Benachteiligte gibt.

BombaBombaam 07.08.07


Wenn dann bei mir oder dir Schluss ist, dann werden eben Arbeitskräfte aus dem Ausland eingekauft. Die Arbeiten für noch weniger und noch länger! Das große Problem ist einfach, das die meisten Arbeitgeber so gut wie kein Gewissen mehr haben! Da werden Angestellte gekündigt, es gibt Lohnkürzungen, längere Arbeitszeiten, keine bezahlten Überstunden und alles nur um noch mehr Geld zu scheffeln! Sieh dir die Zeit der Industrialisierung an, da gab es noch keinen Arbeitsschutz und keine Gewerkschaften, da wurden sogar kleine Kinder für nen Appel und nen Ei versklavt, wenn man sich das überhaupt von dem Lohn leisten konnte!
Wenn man den Arbeitgebern völlig freie Hand geben würde, wären wir ziemlich schnell wieder bei solchen Verhältnissen!

annemausannemausam 07.08.07


ich verstehe anders da schon (auch wenn ich prinzipiell die gewerkschaften behalten möchte) - das würde ja nicht ewig so weiter gehen. du arbeitest vielleicht ein bisschen länger für etwas weniger, aber irgendwann ist auch bei dir schluss... und daher würde es sich auf lange sicht rechnen. man muss seine eigene arbeitskraft wie ein produkt verstehen, was man verkaufen möchte. entweder man ist besser als die anderen, oder günstiger, dann kauft jemand (ein chef) das produkt (stellt mich ein). dass das anders läuft sind sozusagen subventionen, die bis zu einem gewissen grad okay sind, aber auch nicht überzogen werden sollten (wie der kohleabbau, der komplett nur noch übersubventionen finanziert wird und sich nicht rechnet).

BombaBombaam 07.08.07


Ok! Dann sag mal deinem Chef bescheid, ich arbeite 10 Minuten länger als Du und will 2 € weniger pro Stunde! Da es ja dann keinen Kündigungsschutz mehr gibt, kann ich ja gleich morgen anfangen!

Was soll denn so eine Aussage bitte? Den Arbeitsmarkt als freien Markt zu behandeln hat es schon einmal gegeben! Im römischen Reich!!
Da wurden Arbeitskräfte auch verkauft! Das unsere Arbeitgeber es sehr gerne sehen würden, wenn Sie die Arbeitszeiten erhöhen und den Lohn kürzen kann ich ja verstehen, aber wer soll dann noch Ihre Produkte kaufen wenn keiner mehr genug Geld hat!

andersandersam 07.08.07


Dieser Streik geht doch echt zu weit! Kaum bessert sich die Lage der Wirtschaft und wir sind auf dem Weg eines Aufschwungs nach jahrelanger Rezession, schon rufen die gewerkschaften zum Streik auf! Man sollte diesen ganzen Gewerkschaftsmist abschaffen und endlich den arbeitsmarkt wie jeden anderen freien Markt behandeln!


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