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Merkel sagt Dumpinglöhnen den Kampf an - Weise warnt

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Merkel sagt Dumpinglöhnen den Kampf an - Weise warnt

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Eingestellt von
neugr
am 21.03.10in Unterhaltung via saarbruecker-zeitung.de

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will gegen den Missbrauch von Leiharbeit rigoros vorgehen. Sie werde nicht tatenlos zusehen, wenn der ganze Dienstleistungsbereich ein Niedriglohnsektor «an der Grenze zur Sittenwidrigkeit» werde, sagte Merkel bei einem Parteitag der NRW-CDU.

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12 Kommentare

Kommentare zu Merkel sagt Dumpinglöhnen den Kampf an - Weise warnt

 

FrankFrankam 23.03.10via Saarbrücker Zeitung


Das ist die berühmte Frage ,wer zuerst da war,die Henne oder das Ei-hier die Niedriglöhne oder der "Geiz".Oder anders gefragt-ist nicht die politisch gewollte Lohnspirale nach unten,der ständig steigende Niedriglohnbereich und die schwindenden Lebensperspektiven der Menschen (Arbeitsplatzunsicherheit,Hartz-IV) hauptsächlich dafür verantwortlich,daß sehr Viele gezwungen(!) sind,"billig" zu kaufen?Und Billigjobs gibt es deswegen,weil dies in Deutschland von der Politik zugelassen wird-ganz im Sinne der Profiteure.Außerdem produziert ein Arbeitgeber grundsätzlich(!) mit so wenigen Mitarbeitern wie möglich.Und wenn diese Niedriglöhne nicht so zugelassen würden,könnten sich viele Unternehmen nicht gegenseitig und zu Lasten ihrer Mitarbeiter und des Sozialstaates,runterdumpen.Außerdem kann nach meinen Sprachverständniss nur Derjenige geizig sein,der finanzielle Alternativen hat-Derjenige der "arm" ist,handelt eher gezwungenermasen.

DurchblickDurchblickam 23.03.10via Saarbrücker Zeitung


Bevor ihr Schlaumeier euch hier umsonst aufregt,solltet ihr euch mal fragen ,wie konnten solche Zustände überhaubt entstehen. ?
Sie entstehen zu einem großen Teil durch die Gier und die Dummheit der Geiz ist geil Mentalität ,sie ist also in vielen Fällen selbstgemacht.

Es wird weniger nach Qualität und (- Gebrauch -) mehr nach Preis gekauft.
Am besten sieht man das an den Zuwachsraten der großen Lebensmitteldiscountern und angeblichen Schnäppchen Händlern in allen Branchen.
Diese arbeiten nach folgenden Schema: Mit wenigen Arbeitskräften ,die größtmöglichen Umsätze=Gewinne zu erziehlen
Durch ihre großen Umsätze und ihre Marktbeherrschung diktieren sie dem Hersteller den Preis,der natürlich extrem niedrig sein muß.

Dieses volkswirtschaftlich tödlichiche System das mittlerweile in Deutschland fast alle Branchen erfasst hat, erzeugt einen ungeheueren Konkurenz und Preisdruck,durch welche die Hersteller gezwungen sind mit weniger Mitarbeiter/innen mehr zu produzieren.
Deshalb steigen die Arbeitslosenzahlen und in ein paar Jahren gibt es überwiegend nur noch Billigjobs .
Von diesem System profitiern natürlich immer weniger Leute.
So ist es zu diesen Zuständen gekommen ,welche wir heute haben.
Hättet ihr vor..... 40 Jahren ! !.... ein deutsches ,statt japanisches Auto gekauft,
einen anständigen deutschen Anzug, euren Lyoner beim Metzger euer Brot beim Bäcker im Dorf gekauft usw dann wäre die jetzige Situation zu vermeiden gewesen.
Wie sagte doch der " Reichste " Deutsche so schön............
Je schlechter es dem Volk geht,desto besser geht es uns!
Wer hat hat nun wehn reich gemacht ?
Der Spruch Geiz ist geil,trifft unter diesen Umständen nur für die Erfinder desselbigen zu ,für die Konsumenten ,gilt doch eher Geiz ist doooof ! !
Alles klar

Volker BiehlVolker Biehlam 22.03.10via Saarbrücker Zeitung


Mindestlöhne in Euro unserer westlichen Nachbarstaaten:
9,73 Luxemburg
8,86 Frankreich
8,64 Niederlande
8,41 Belgien

oder auch:
4,28 Griechenland

Und hier im "Sozialparadies" Deutschland gibt die Bundesagentur für Arbeit (BA) Dienstanweisungen heraus, wonach erst ab 3 Euro überprüft werden soll, ob Löhne sittenwidrig sind: LINK

Jeder Arbeitgeber ohne Tarifbindung kann dank Bundesarbeitsgericht heute schon legal 1/3 weniger Lohn als ortsüblich zahlen, ohne Gefahr zu laufen, der Sittenwidrigkeit angeklagt zu werden. Ob der Arbeitbnehmer dadurch Hartz-IV-Bezieher wird oder bleibt, spielt keine Rolle, aber die Ablehnung einer solchen legalen Arbeit zu Dumpinlöhnen zieht auf jeden Fall auch legal für jeden Hartz-IV-Bezieher Sanktionen nach § 31 SGB II nach sich.

WitzWitzam 22.03.10via Saarbrücker Zeitung


Ob Merkel sich auch äußern würde, wenn keine Landtagswahl anstehen würde.

lunapiena41lunapiena41am 22.03.10


Dafür sagst du um so mehr.

WISCHIWASCHiWISCHIWASCHiam 22.03.10via Saarbrücker Zeitung


Odewald ist nicht nur Eigner von Saargummi, sondern hier im Saarland auch von allem wo OYSTAR drauf steht. OYSTAR-Gasti in Kirkel und OYSTAR-Hamba-Filltec in Güdingen.
Bei OYSTAR-Gasti gibt es eine Standort- und Beschäftigungsgarantie bis zum Frühjahr 2011. Dies hinderte jedoch Herrn Odewald bzw seine Helfershelfer nicht daran, die Bude vor Weihnachten 2009 zu schließen. Es versteht sich schon von selbst, dass man versucht sich seinen Verpflichtungen mit einem raffinierten Maus und Katz Spiel zu entziehen. In einem Konzern geht so etwas ja auch trefflich.
Man sollte daraus, insbesonder in Güdingen und Büschfeld, die Lehre ziehen, dass Verträge aus dem Hause Odewald das Papier nicht wert sind, dauf dem sie geschrieben sind. Keineswegs sollte man solche Verträge hier in der SZ als große Erfolge feiern, auch dann nicht wenn man sonst nichts zu feiern hat.

RenePrueferRenePrueferam 21.03.10


Laßt doch den Merkel in Ruhe! Seid froh, dass er überhaupt etwas sagt. Da weis man wenigstens, dass die Fratze neben der Außenministerin noch lebt. Der Merkel sagt ja sonst nichts!

Volker BiehlVolker Biehlam 21.03.10via Saarbrücker Zeitung


Lippenbekenntnisse aus Angst vor einer drohenden Wahlniederlage in NRW

FrankFrankam 21.03.10via Saarbrücker Zeitung


Seit Jahren werden Leiharbeiter bei großen Unternehmen (BMW,Mercedes,Opel,Siemens,Heideldruck etc.etc.) beschäftigt,die die gleichen Arbeiten unter (erheblich) schlechteren Konditionen verrichten.Zum Teil werden/wurden da Viele entlassen und als Leiharbeiter wieder in die Firmen geholt.Jetzt plötzlich wird von seiten der CDU so getan,als sei das etwas völlig Neues-geht`s noch verlogener?Frau von der Leyen wollte ja auch "ganz genau hinschauen",wie sie bei ihrem Auftritt bei Anne Will, zum Thema Schlecker,vor etlichen Wochen, verkündete-geschehen ist erwartungsgemäss nichts.Doch die NRW-Wahl ringt den "Christen" und der zwielichtigen Kanzlerin wenigstens Lippenbekenntnisse ab.Toll!

Seid wachsamSeid wachsamam 21.03.10via Saarbrücker Zeitung


Sieht eher so aus, als wäre die Wahl schon gewonnen:

LINK

Ganz wie in Versailles. Sollen sie doch Torte essen.

ArbeiterArbeiteram 21.03.10via Saarbrücker Zeitung


"Odewald habe sich mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel getroffen und das Thesenpapier zur "Stärkung niedrig qualifizierter Beschäftigung in Deutschland"
diskutiert, berichtet die Stiftung."

LINK

In ca. 3 Jahrzehnten wird Deutschland auf dem Niveau eines dritte Welt Landes angekommen sein. Die FDJ-Trulla wird dafür sorgen.

Übrigens: Odewald ist Eigner von "SAARGUMMI". Was sich dort abspielt konnte man in letzter Zeit in der SZ verfolgen!

neugrünneugrünam 21.03.10via Saarbrücker Zeitung


Schlechte Umfragewerte und die näher rückende NRW-Wahl setzen - verbal - etwas in Bewegung, was hinterher möglichst schnell wieder vergessen wird. Es gäbe diese Missstände nicht, wenn die Regierung sie nicht bisher geduldet hätte. Nach einer gewonnenen NRW-Wahl werden sie dann vermutlich wieder bzw. weiter geduldet.

Ganz einfach: Mal die Worte an den Taten messen und beobachten, was sich tatsächlich tut.


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