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Deutschland bestellt Schweizer Panzerfahrzeuge für Afghanistan

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Deutschland bestellt Schweizer Panzerfahrzeuge für Afghanistan

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Nach den jüngsten Anschlägen auf die Bundeswehr in Afghanistan rüstet die deutsche Regierung auf: Sie kauft im grossen Stil ein – in der Ostschweiz.Die deutsche Bundeswehr rüstet angesichts der vielen Anschläge auf ihre Truppen in Afghanistan auf. In einem «Eilverfahren» bestellt sie 60 gepanzerte Fahrzeuge des Typs Eagle IV beim Schweizer Herstell

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46 Kommentare

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Kommentare zu Deutschland bestellt Schweizer Panzerfahrzeuge für Afghanistan

 

PedegarPedegaram 22.04.10


"das stimmt die Profitgier steigt und steigt. Das ist aber kein Phänomen der Deutschen"

Natrlich nicht!

"Nur.. du und ich werden es nicht ändern...."

...zumindest solange nicht, wie wir es nicht versuchen...

"Frau Sahra Wagenknecht die viel zu gerne Wasser predigt, aber am liebsten Wein sauft"

Das ist legitim - haben Größere und moralisch Integrere auch getan ("...und Jesus reichte seinen Jüngern den Kelch...")

"Hier zählt wer am besten durchkommt, nicht wer am ehrlichsten ist."

Das ist das Problem...

"habe aber keine Skrupel ein Geschäft zu tätigen, das sauber und legal ist."

Ich habe kein Problem mit dir (und anderen), wenn du das tust. Das Problem sind andere: nämlich die sogenannten "schwarzen Schafe", von denen es in der Hochfinz und Großwirtschaft überproportional viel mehr gibt als in "normalen" Kreisen. Und das Problem ist die Haltung vieler Personen: denn während du im Sinne deines Geschäftes wirtschaftest und dein Anliegen der Erhalt und die Prosperität des Betriebes ist, geht es für andere in erster Linie um das eigene Fortkommen - ohne Rücksicht auf den Betrieb. Das ist der Unterschied zwischen Unternehmertum und Betriebs-Management.

lunapiena41lunapiena41am 21.04.10


Pedegar,

das stimmt die Profitgier steigt und steigt. Das ist aber kein Phänomen der Deutschen, sondern dies ist weltweit so. Das dies auf Dauer nicht gut geht ist normal. Die Bankenkrise hat es gezeigt.

Nur.. du und ich werden es nicht ändern. Und dabei ist es völlig "wurscht" ob du rot, gelb, grün, schwarz oder dunkelrot wählst. Denn egal wenn du von diesen Herrschaften nimmst, keiner taugt wirklich was. Das sieht man zB. ganz deutlich an einer Frau Sahra Wagenknecht die viel zu gerne Wasser predigt, aber am liebsten Wein sauft.

Hier zählt wer am besten durchkommt, nicht wer am ehrlichsten ist. Ich für meine Person, versuche immer ehrlich zu bleiben, habe aber keine Skrupel ein Geschäft zu tätigen, das sauber und legal ist. Wen dem nicht so wäre, gebe es mich als Unternehmen nämlich schon lange nicht mehr.

Der Rest deiner Ausführung ist relativ zu sehen. Nichts ist perfekt und schon gar nicht gerecht.

PedegarPedegaram 21.04.10


"das ist es. Und dann..??? "

...haben wir eine gerechtere Welt anstelle dieses Laissez-faire-Kapitalismus, bei dem die sogenannten Marktregeln wie Naturgesetze verstanden werden: wer keine Ellenbogen besitzt, wird vernichtet. Wir vernichten die Fischgründe vor der afrikanischen Küste um Billig-Fisch zu haben und nehmen in Kauf, dass die Menschen, die dort vom Fischfang leben verhungern. Das ist die Konsequenz aus der Forderung, die Moral aus dem Geschäft zu lassen.

Die historische Konsequenz aus dem Laissez-faire-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts war die Machtergreifung Hitlers, die Vernichtung der Juden und ein Krieg der 60 Millionen Opfer gefordert hat. Können wir daraus bitteschön mal etwas lernen??? Oder sind wir wirklich zu blöd zum Überleben? Wie die Dinosaurier!

Ich verrate dir ein persönliches Geheimnis: ich habe nichts gegen den Kapitalismus, wenn er gebändigt wird. Die soziale Marktwirtschaft der 60er und 70er Jahre hat im Übrigen bewiesen, dass so etwas funktioniert: allgemeiner Wohlstand für alle. Dass es heute anders ist als damals liegt nicht - wie uns eingebläut wird - an der Weltwirtschaftslage (denn nach wie vor gibt es Wachstum - also Wohlstandsvermehrung!), sondern daran, dass der Zwang der systemischen Konkurrenz mit dem Mauerfall weggefallen ist und damit auch der Zwang für die Kapitalisten, sich im Zaum halten zu lassen - die Profitgier ist setdem einfach nur gestiegen. Stammtischmäßiger ausgedrückt: die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer, weil Erstere an den Hebeln der Macht sitzen und Letzter nicht.
Kapitalismus gefällt mir gut; aber auch der Tiger im Zoo gefällt mir gut. Beide müssen aber eingesperrt sein, damit das so bleibt.

lunapiena41lunapiena41am 21.04.10


Pedegar

welche Frage. Diese ist eigentlich überflüssig. Wir kennen die Antwort doch alle. Das einzige was du entscheiden darfst, ist ob du eine Waffe in die Hand nimmst oder nicht.

lunapiena41lunapiena41am 21.04.10


Tja pedegar

das ist es. Und dann..???

PedegarPedegaram 21.04.10


"Moral??? Mein Gott, wenn es beim Vertrieb irgendwelcher Produkte um Moral ginge, müssten sagen wir mindestens 50% aller Produkte nicht mehr verkaufen."

Völlig korrekt! That's it!

/sign

lunapiena41lunapiena41am 20.04.10


Pedegar

Moral??? Mein Gott, wenn es beim Vertrieb irgendwelcher Produkte um Moral ginge, müssten sagen wir mindestens 50% aller Produkte nicht mehr verkaufen. Schau mal nur das Spielzeug aus China, dürfte man das Verkaufen? Oft mal nicht, ganz sicher. usw.

Angefangen bei Kondomen, da die Moral der Kirche zB. dies nicht zulässt. Wer was an wen in der Rüstungsindustrie verkauft, wird nicht umsonst kontrolliert und gemeinsam mit, vor allem den Natoländern abgesegnet.

Ob Panzer in der Schweiz, Österreich oder der USA gekauft werden spielt doch dabei keine Rolle. Wir können Moralapostel sein soviel wir wollen, es allen 100%ig recht zu machen ist eine Kunst die niemand kann.

PedegarPedegaram 20.04.10


"...logisch geht es beim Verkauf egal welcher Produkte um Gewinn. Warum sollte das im Bereich der Rüstungsindustrie anders sein?"

Hmm, kann es nicht sein, dass es moralische Beweggründe gibt, das eine zu tun und das andere zu lassen? Wenn es in der Rüstungsindustrie nicht anders zugehen muss als in der Gummibärchenindustrie, dann können wir auch getrost Atomwaffen an den Irak verkaufen - oder?

PedegarPedegaram 20.04.10


Ja, Luna, einige Länder haben eben "souveränere" Rechte als andere: USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Indien, Pakistan... dürfen Atomwaffen besitzen.

Aber hier ging es ja nicht um die Frage der Atomwffen, sondern darum, wer entscheidet, ob deutsche Soldaten sterben: wir selber oder die von den USA angeführte Weltgemeinschaft?

lunapiena41lunapiena41am 16.04.10


Pedegar

genauso könnte man sagen, es muß das souveräne Recht eines Staates seine Atomwaffen zu bauen...

Ist es eben nicht, und das ist gut so. Stell dir vor, die Welt würde zukucken wie z.B.der Iran Atomwaffen baut.

So einfach ist die Sache weißgott nicht. Auch D kann sich nicht vor allem verschließen. Auch ich bin gegen Krieg, wer mag ihn schon. Ich kenne zumindest niemand. Aber in gewisse Dinge kann man nicht einfach "ich mag nicht" abtun.

lunapiena41lunapiena41am 16.04.10


Pedegar

auch Blümchensex kann seinen Reiz haben. Er ist meistens romantisch und nicht selten befriedigender als sonstiger Sex. :-)

Spass bei Seite, logisch geht es beim Verkauf egal welcher Produkte um Gewinn. Warum sollte das im Bereich der Rüstungsindustrie anders sein? Wenn ich es etscheiden könnte...komplettes Verbot der Waffenproduktion, aber na ja... wer fragt mich schon? :-)

Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 16.04.10


Ja Pedegar,weiß schon,um Ausreden bist Du nie verlegen

PedegarPedegaram 16.04.10


Nein, Schwabi, es ging um Lunas Satz "Und.. wieviel Waffen, Panzer, usw. exportiert Deutschland??", dem ich zugestimmt hatte.
Und mit dem überzeichneten Bild, dass bei uns die Waffen "fehlen", wenn sie woanders hin verkauft werden, wollte ich nur verdeutlichen, dass der Fokus auf Profit und nicht auf Sicherheit liegt. Jeder normal denkende Mensch ohne Vorurteile hätte das verstanden.

Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 16.04.10


Pedegar,es ging hier um Deine unsinnige Behauptung weil wir Waffen verkaufen hätten nicht mehr genug für unsere eigenen Soldaten.Was soll diese ganze Aufregung um die Fahrzeuge aus der Schweiz ? Wenn es diesen Typ Wagen in Deutschland keinen Hersteller gibt,dann können wir sie auch nicht in Deutschland kaufen,sollte logisch sein,oder.Das mit denn U-Booten kannst ja wohl selbst nachschaun,die sind in der ganzen Welt begehrt,weil es die mit Abstand besten konventionellen sind,also ohne Atomantrieb

PedegarPedegaram 16.04.10


Da gibt man dir mal recht, Luna, und du fällst einem trotzdem in den Rücken ;-)

@Schwabbelteufel:
Beleg das mal mit den dominanten U-Booten! Und wir verkaufen keine gepanzerten Fahrzeuge, Abwehrraketen etc.?
Wir verkaufen also keinerlei Rüstungsgüter, die den Taliban zufallen und von ihnen genuzt werden könnten?

@Luna:
"Kapitalismus" ist ein Reizwort. Ich weiß, dass man nicht so gerne hört, dass man stinkt. Aber wenn du gerne glauben möchtest, dass es beim Verkauf von Rüstungsgütern nicht um den Profit, sondern um Blümchensex mit Freunden geht, dann sei dir das unbenommen.

PedegarPedegaram 16.04.10


"...Und, er kann auch nicht einfach "abziehen" lassen. Das liegt in ganz anderen Händen und Mächten..."

Das sollte aber zunächst ein souveränes Recht des Staates sein, der da seine Soldaten opfert.
Und konsequenterweise stellt sich dann die Frage, ob das Leben der Soldaten weniger wert ist als diplomatische Gepflogenheiten.

writingmailwritingmailam 16.04.10


Danke.

lunapiena41lunapiena41am 16.04.10


es muß heißen:

du scherst dich einen Dreck darum...

lunapiena41lunapiena41am 16.04.10


writingmail

für dich ganz persönlich: (zischzisch):-) ließ oben. Ich gebe dir in diesem Fall nicht 100 sondern 200% recht.

Gefühlte 100 Punkte leider nur einer möglich.

writingmailwritingmailam 16.04.10


@lunazisch Für Dich persönlich:
H. v. Guttenberg ist ein ausgezeichneter Wirtschaftsfachmann, auch in Finanzen gut bewandert. Er war gut aufgestellt, bis die F.D.P. kam (Ihr kennt die Übersetzung). Nur aus diesen unglücklichen "Koala-Gründen" mußte er den unglücklichen Posten des Militär-Chefs übernehmen. Den hatten schon ganz andere (Pfeiffen), allerdings nicht die heutigen Probleme.
H. v. Guttenberg wäre andererorts dringend vonnöten, schade, daß er sich dort moralisch und persönlich verheizen lassen muß. Dennoch kann man m.E. seine bisherige Leistung selbst dort nicht kritisieren. Für die dramatischen Entwicklungen kann er nichts. Und, er kann auch nicht einfach "abziehen" lassen. Das liegt in ganz anderen Händen und Mächten.
Man sollte wirklich, vor allem solch brisante Dinge, immer sachlich und fachlich korrekt betrachten.


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