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Noch lange nicht ausgedämpft

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Noch lange nicht ausgedämpft

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Die Tageszeitung “Kurier” hat einige der Lügen von Antiraucher-Organisationen zusammengestellt. Eine schwedische Antiraucherorganisation hatte auf ihren Plakaten unter anderem folgendes behauptet: Rauchen würde den Penis verkleinern, Rauchen würde Vögel töten oder Zigarettenfilter seien voller Mäuseexkremente.

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5 Kommentare

Kommentare zu Noch lange nicht ausgedämpft

 

lunapiena41lunapiena41am 20.04.10


Ich habe noch nie aktiv geraucht und war grundsätzlich immer sehr tolerant wenn andere um mich herum geraucht haben. Es war oft lästig, aber es kümmerte keinen. Mit zunehmenden Alter konnte ich den Qualm um mich herum immer weniger ertragen. Ich finde es sehr angenehm dass in Restaurants ect. nicht mehr geraucht wird.

Was man den heutigen Rauchern zu gute halten muß ist, dass sie mehr Rücksicht nehmen als früher. Mein Vater wäre nie auf den Balkon oder vor die Türe zum Rauchen gegangen weil sich Kinder in der Wohnung befanden. Die heutigen Väter tun dies. Das ist schon lobenswert. Zumindest sind sie sich ihrer Verantwortung besser bewußt.

Ob das Rauchen immer der Grund für schwere Krankheiten ist, wage ich zu bezweifeln. Mein Gróßvater rauchte wie ein Schlot, starb an Lungenkrebs, aber mit 91. Mein Schwiegervater ebenfalls, obwohl er 10 Jahre vorher mit dem Rauchen aufgehört hatte, mit 84. Naja, durchaus ein Sterbealter.... und die Raucher sagen sowieso, geräuchertes Fleisch hält länger. :-)) Ob es wahr ist..?????

nansynansyam 19.04.10


@writingmail:
Sie haben Recht, Ihr Kommentar war in dem Sinne durchaus moderat, als Sie sich bemühen zu argumentieren und nicht etwa pöbeln. Da bin ich ganz andere Kommentare gewöhnt. Wenn Sie sich besser fühlen ohne Tabak, nichts dagegen einzuwenden, nur andersherum sollte das auch gelten.

Fast alle bisher bekannten wissenschaftlichen Ergebnisse über einen möglichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und möglichen gesundheitlichen Auswirkungen beruhen auf epidemiologischen Studien oder auf der Metaanalyse (d.h. statistischen Zusammenfassung) von Einzelstudien. (Metastudien haben noch einen weiteren Schwachpunkt: ist eine Studie falsch, stimmt das Gesamtergebnis nicht mehr. Falsch + richtig ergibt nicht richtig, sondern falsch!) Epidemiologie ist in erster Linie eine mathematische,
nicht eine medizinische Wissenschaft. Mit epidemiologischen Methoden und Studien möchte man den Zusammenhang zwischen Exposition gegenüber Risikofaktoren und Erkrankung ermitteln. In der modernen Epidemiologie werden Risikofaktoren mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen konstruiert. Es handelt sich nicht um reale Messungen, sondern um mathematische Schätzwerte. Oder um es simpel auszudrücken, es ist ein mathematisches Konstrukt.

Sie meinen, es gehe bei penetranten Ausdünstungen und Gerüchen widerlicher Art, wozu auch Knoblauch und Ähnliches gehört, um die Tolenranz der Verursacher?
Ich glaube von Toleranz kann man kaum noch reden, wenn man sich folgende Meldung anschaut: LINK
Den Angestellten der Stadtverwaltung in Detroit wird inzwischen das Tragen von Parfum und Deodorant untersagt.
Wenn Sie das noch in Beziehung mit anderen Meldungen setzen, wie etwa Salzverbot in New Yorker Restaurants, oder den Versuch, dicke Menschen in Restaurants nicht mehr bedienen zu wollen, dann handelt es sich nicht mehr um Toleranz sondern um eine gefährliche Verbotskultur!

writingmailwritingmailam 19.04.10


@nansy - Na, na, na!
Mein Kommentar war durchaus moderat, der Tenor absolut den Wahrheiten entsprechend, da ich selbst ein halbes Leben freudiger Raucher war, ich kenne also die ganze Arie! Erst Reife, Vernunft und Möglichkeiten ermöglichten mir die Befreiung von dieser Sucht, deren Charakter heute wohl unbestritten ist. Raucher sind krank, suchtkrank, später oft noch ganz anderweitig! Genau diese Sucht führen Raucher selbst an, wenn es um die Begründung ihrer Bedürfnisse geht.
Die enorme Belästigung anderer habe ich erst viel später erkannt und selbst erlebt, als ich den Mist nicht mehr brauchte.
Sie glauben gar nicht, wie befreit man lebt, wenn man den Tabak und das Einatmen von verbranntem Laub nicht mehr braucht. Da fehlt rein gar nichts, weil der Qualm weiter nichts ist, als giftige Abgase. Das erkennt der Körper erst, wenn er diese künstlich angeeignete Sucht überwunden hat! Um ehrlich zu sein, ich fühlte mich keineswegs gleich besser, aber eben frei, was eines der höchsten Güter im Leben ist. Die Angst bei der Überwindung hatte ich natürlich auch, es gibt Hilfsmittel. Aber es ist eben nur das Nikotin, was einen jucken läßt, eigentlich nicht lange, wenn man konsequent ist. Dann fehlt rein gar nichts mehr, garantiert!
Die Schädlichkeit zu bestreiten, ist perfide und kann nur von einem süchtigen Denken geleitet sein! Gar nichts anderes. Was die Dosis anbelangt, selbst Arsen verträgt der Mensch in kleinsten Mengen, aber was soll das?
Andere penetrante Ausdünstungen und Gerüche widerlicher Art wirken auf andere immer unangenehm bis ekelig, dazu gehört Knoblauch und Ähnliches durchaus. Auch sowas brauchen wir zumindest nicht, in meinem Haus würde ich es nicht dulden, weil es hochgradig belästigt. Auf solche Gäste kann man verzichten. In diesen Fällen bitten wir uns die Toleranz der Gäste uns gegenüber aus, genau so, wie es sich mit dem Tabakqualm verhält!
Sie sehen, und wieder geht es und kann es nur um die Toleranz von Verursachern gehen und nicht die anderen!

nansynansyam 18.04.10


@writingmail:
Wenn es um die Gesundheitsschädlichkeit des sogn. Passivrauchs geht, diese ist eine erfolgreiche Erfindung der WHO und nicht bewiesen.
Sollte es um "Belästigung" gehen -was etwas vollkommen anderes ist- wie weit gehen Sie da in Ihren Forderungen?
Müssen Menschen mit Schweißgeruch, die Knoblauch gegessen haben oder gar Parfum benutzen, ausgeschlossen werden?

Das Beispiel der Kleintiere, die bei Nikotineinwirkung "vom Tode bedroht sind" ist lächerlich. Schon Paracelsus wusste: Die Menge macht das Gift. Ansonsten würden wir die Muskatnuss nicht beim Kochen in kleinen Mengen verwenden. Vergiftungserscheinungen können bei einem erwachsenen Menschen bereits dann auftreten, wenn er 4 Gramm Muskatnuss zu sich genommen hat.

Die vorgebliche Sorge um die Gesundheit der Bedienungen in Raucherräumen ist durchsichtig. Ein großer Teil der Kellner raucht selber und bedarf nicht der Zwangsbeglückung der Anti-Raucher. Mir sind sowieso die Anti-Raucher lieber, die ihre Intensionen nicht hinter der vorgeschobenen Sorge für Kellner verstecken.

Die alte Mär von den Süchtigen, die von den Anti-Rauchern gerne verbreitet wird, hat einen perfiden Hintergrund: Was will man zwischen den Zeilen sagen? Erstens: Raucher sind krank! Zweitens sind sie wegen ihrer Sucht nicht fähig, eigene Entscheidungen zu treffen! Was das konkret für ''Vorteile'' in der Diskussion bietet, liegt auf der Hand: Wenn Raucher unfähig sind, eigene Entscheidungen zu treffen, dann dürfen andere für sie entscheiden. Und: Einwände von Seiten der Raucher müssen gar nicht erst beachtet werden. Wer von einer Krankheit nicht geheilt werden will, der beweist damit alleine ja schon, dass er unfähig ist, eigene Entscheidungen zu treffen. Damit sind andere moralisch dazu berechtigt, ja, verpflichtet, sich um sein Wohl zu kümmern.
Darum geht es also. Es ist durchsichtig.

writingmailwritingmailam 18.04.10


Es geht nicht darum, Qualmern ihren blauen Dunst zu verbieten, sondern deren Ausdünstungen von normalen Menschen fernzuhalten, weil sie nun mal gesundheitsschädlich und hochlästig sind.
Immernoch haben die Verursacher von Belästigungen Rücksicht zu nehmen, wer sonst?
Dazu dienen Raucherräume (wer soll jedoch darin arbeiten und z.B. bedienen?) und die frische Luft, die noch keinem geschadet hat. Um nicht mehr und nicht weniger geht es!"
Was die Vögel und andere kleine Haustiere anbelangt, sind diese bei Nikotineinwirkung auch kleinster Mengen mit dem Tode unmittelbar bedroht. Tierhalter sollten sich schämen, das ihnen anvertrauten Tieren zuzumuten.
Es geht immer um Rücksichtnahme, die Verursacher zu leisten haben und nicht Geschädigte, die keinem einen Schaden zufügen!
Offenbar verwechseln da die Süchtigen immer wieder ein paar Prämissen.


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