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Artikel Mordakte Thomas, die Tomate

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Mordakte Thomas, die Tomate

Thomas lernte die Dame
im Kühlschrank kennen,
er konnte seinen Blick,
einfach nicht trennen.


Sie war so exotisch,
er ahnte den Grund,
es war wohl der
Migrationshintergrund.


Sie kam aus Italien
und ihre Haut war ganz weich,
doch Thomas, ganz schüchtern,
errötete gleich.


Er stammelte nur
und gestand seine Liebe,
erst lachte sie bloß,
doch dann kamen die Triebe.


„Komm zu mir, ins Fach,
Du musst Dich schon sputen“,
was dann geschah,
ist nur zu vermuten.


Doch das Glück der Beiden
fand ein jähes Ende,
plötzlich ein Knall,
dann packten ihn Hände.


Er dachte, oh weh,
jetzt bist Du dran,
warum sagt sie auch nichts,
von ihrem Mann?


Schon wurde er
in Streifen geschnitten,
was hat den Täter
da nur geritten?


So lag er nun schließlich,
da auf dem Teller,
daneben ganz nackt,
die Mozzarella.


Er wusste genau,
was nun geschah,
er wird gleich gefressen,
na wunderbar!


Davor noch die Ölung,
für alle Fälle,
dann ist es vorbei,
an dieser Stelle.


Verzweifelt schrie er,
vor dem ersten Bissen:
„Die blöde Schlampe,
hat mich auf dem Gewissen!“


“Die hat mich
über ihren Besitzer belogen,
jetzt mal ganz ehrlich,
ich fühl mich betrogen!“


Dann hat er auch noch
lauthals bestritten:
„Ich habe niemals im Leben,
Mozzarella geritten!“


Jetzt ganz zum Schluss erst,
wird Thomas helle,
allein der Preis auf der Tüte,
ne` Professionelle!

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